Simucube Quick Release Wheel side Kit : Test & Meinungen | Was es wirklich wert ist 2026

Simucube Quick Release Wheel side Kit : Meine Meinung in Kürze

Dieser Quick Release führt zu einer sehr steifen und transparenten Verbindung von Lenkrad und Basis, die mich vor allem durch das völlige Fehlen von Spiel und Parasiten im Gefühl beeindruckt hat. Es macht Sinn für Simracer, die bereits in das Simucube-Ökosystem investiert haben, mit einem seriösen Cockpit und mehreren Lenkrädern. In einem solchen Setup bleiben seine Kosten im Einklang mit dem Wert, den er sichert.

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Simucube Quick Release Wheel Side Kit: Meinung eines anspruchsvollen Simracers

In der kleinen Welt des High-End-Sim-Racing ist das Simucube Quick Release Wheel Side Kit ein wenig zur Referenz unter den Lenkradbefestigungen geworden. Nicht die schrillste, nicht die spaßigste, aber die, die immer dann zitiert wird, wenn es um die Steifigkeit und Zuverlässigkeit von Simucube Direct Drive Bases geht.

Auf dem Papier verspricht es eine spielfreie Verbindung zwischen Kettenstrebe und Lenkrad, einen ultraschnellen Radwechsel und vor allem null Kompromisse beim Force-Feedback-Gefühl. Im Klartext: alle Feinheiten eines kraftvollen Direct Drive beibehalten, ohne Knacken, ohne störende Vibrationen, ohne Flex.

Mein Blickwinkel ist einfach: Rechtfertigt dieses Quick Release sein Image als "Pro-Standard", wenn man es im Alltag benutzt? Bietet es einen echten Mehrwert im Vergleich zu den Systemen, die standardmäßig mit einigen Lenkrädern oder Hubs von Drittanbietern geliefert werden? Und vor allem: Für welche Art von Simracer macht dieses Kit wirklich Sinn, in Bezug auf Komfort, Gefühl und die Gesamtinvestition in ein Setup.

Ich werde mich auf drei Dinge konzentrieren: die reine Verarbeitungsqualität, die Benutzerfreundlichkeit/Kompatibilität und die konkreten Auswirkungen auf das Gefühl im Spiel. Denn was am Ende zählt, ist ganz klar: Ändert es wirklich etwas daran, wie man sich beim Fahren fühlt, oder nicht.

Design und Herstellung: Robust und langlebig

In der Hand vermittelt das Simucube Quick Release Wheel Side Kit sofort einen Eindruck von Dichte und Seriosität. Der Körper ist aus gefrästem Metall, mit einem sauberen Finish, ohne Grate oder schlecht gebrochene Ecken. Es handelt sich eindeutig um ein Produkt, das für hohe Drehmomente und stundenlanges intensives Fahren ausgelegt ist. Nichts klingt hohl oder nach Spielzeug.

Das Teil auf der Lenkradseite bleibt kompakt, strahlt aber Steifigkeit aus. Nach der Montage auf einen kompatiblen Hub oder ein kompatibles Lenkrad bleibt das Ganze sehr einteilig. Man merkt, dass Simucube eher auf Solidität und Präzision bei der Montage geachtet hat, als um jeden Preis ein paar Gramm einzusparen. Ich persönlich ziehe das weitaus vor: ein etwas "dichteres" Lenkrad, das sich aber keinen Millimeter bewegt.

Was schnell auffällt, ist, dass es kein spürbares Spiel gibt, sobald es in der Basisstation verankert ist. Keine störende Mikrorotation, kein Klappern. Wenn man das Lenkrad kräftig schüttelt, hört man nur das Cockpit. Das ist genau das, was man von einem Quick Release bei einem High-End-Direct Drive erwartet: völlig zu vergessen, dass es sich um ein Zwischenstück handelt.

Der Verriegelungsmechanismus ist klar und deutlich, mit einem beruhigenden mechanischen Gefühl. Man hat zwar nicht die gedämpfte Sanftheit einiger kunststoffbeschichteter Nockensysteme, aber man gewinnt den Eindruck einer direkten mechanischen Verbindung, die sehr "rennmäßig" ist.

Was ein wenig enttäuschen kann, ist der recht rohe, sehr funktionale Look. Es gibt keine Schnörkel und kaum Stileffekte. Wenn du nach einem optisch sehr aufwendig gestalteten QR suchst, wie ein CNC-Schmuckstück, das du auf Instagram zeigen kannst, ist dies nicht das spektakulärste. Außerdem scheint das System eher auf Effizienz ausgelegt zu sein als auf eine Fließbandmontage/-demontage im Showroom-Modus.

Im Vergleich zu den eher auf den Massenmarkt ausgerichteten Quick Release, die mit einigen Mid-Range-Lenkrädern geliefert werden, ist die Steifigkeit und Präzision eindeutig eine Stufe höher. Im Vergleich zu anderen High-End-Lösungen von Drittanbietern ist das hier eher ein "Profi-Tool": weniger auffällig, aber sehr seriös, wenn man damit arbeitet.

Einstellungen, Anpassung und Kompatibilität

Ein Quick Release lässt sich nicht wirklich wie eine Base oder ein Pedalboard einstellen, aber es gibt dennoch einige wichtige Punkte auf der Seite der Installation und der Anpassung des Setups. Das Wheel Side Kit ist so konzipiert, dass es sich nahtlos in das Simucube-Ökosystem einfügt, wobei die Montage auf der Lenkradseite ziemlich standardmäßig für kompatible Hubs und Laufräder bleibt.

Bei der Montage muss man sich ein Minimum an Zeit nehmen, um die Bohrungen richtig auszurichten, richtig festzuziehen und sicherzustellen, dass die Montagefläche vollkommen eben ist. Es ist nicht kompliziert, aber es verdient, nicht schlampig ausgeführt zu werden, vor allem, wenn man Kettenstreben mit hohem Drehmoment fährt. Einmal gemacht, kommt man nicht mehr zurück.

Die Kompatibilität mit verschiedenen Lenkrädern und Hubs von Drittanbietern ist ein wichtiger Aspekt. Das Kit ist für Lenkräder gedacht, die an die Simucube-Schnittstelle angepasst sind, entweder über einen speziellen Hub oder über kompatible Lösungen. Für einen Nutzer, der sich bereits im Simucube-Ökosystem befindet, macht das Sinn: Man behält eine klare Logik mit einem einheitlichen, zuverlässigen und wiederkehrenden Verbindungsstandard.

Für einen Simracer, der mehrere Hardwareplattformen nutzt oder der gerne Produkte von sehr unterschiedlichen Marken mischt, kann es sein, dass man sich etwas mehr Gedanken über die gesamte Kette machen muss: Basis, Hub, QR, Lenkrad. Was die PC-Kompatibilität anbelangt, so gibt es keine Bedenken wegen des Quick Release an sich, es ändert sich nichts. Bei Konsolen hängt wie üblich alles mehr von der Basis und der eingebetteten Elektronik als von den mechanischen Teilen ab.

Die Lernkurve liegt eher bei der Geste und der Routine: Einrasten, Verriegeln, kurze Überprüfung vor dem Fahren. Der Mechanismus ist schnell erlernbar, selbst für Nutzer, die häufig das Lenkrad wechseln. Es ist mechanisch, instinktiv, man braucht keine Menüs oder Voreinstellungen.

Was die Skalierbarkeit angeht, ist das Wheel Side Kit eher eine langfristige Investition als ein einfaches Zubehör. Wenn du ein Setup um eine Simucube-Basis herum aufbaust und die Lenkräder vervielfachen willst, ist es typischerweise die Art von Teil, die du über Jahre hinweg behältst, auch wenn du den Rest der Ausrüstung weiterentwickelst.

Spielgefühl: Volle Steifigkeit, null Rauschen

Der Sinn dieses Quick Release Wheel Side Kit kommt erst auf der Rennstrecke zum Tragen, vor allem auf einer leistungsstarken Direct Drive Base. Die Grundidee ist einfach: Nichts von dem wegnehmen, was die Base kann. Keine unnötige Dämpfung, kein Flex, kein Klappern, nur eine möglichst direkte Übertragung.

Auf den ersten Runden mit einer Simucube-Basis fallen vor allem die klaren Drehmomentübergänge auf. Die Lastwechsel im Lenkrad erfolgen ohne jede mechanische Totzone. Wenn das Auto ausbricht, spürt man sofort den Verlust des Grips in den Händen, ohne "Unschärfe", die mit einem Spiel im Befestigungssystem zusammenhängt. Man versteht sofort, was das Auto macht, selbst in Grenzphasen.

In schnellen Kurven führt die Steifigkeit des QR zu einer gut lesbaren Lenkung. Man spürt, wie sich das Auto allmählich auflädt, wie sich die Haftung ändert und wie die Bodenwellen unter den Reifen durchgehen. Es gibt nicht das Gefühl, das man manchmal bei weicheren Quick Release-Systemen hat, bei denen man ahnt, dass etwas einen Teil des FFB-Signals dämpft.

Auf Vibrationen und aggressiven Kanten ist das Verhalten recht aufschlussreich. Die Textur kommt vollständig durch, mit einer sehr strukturierten Botschaft. Es klopft, ja, aber es klingt nicht hohl. Es gibt keine störenden metallischen Vibrationen, die mit einer schlechten Verriegelung oder ungefähren Toleranzen zusammenhängen. Wenn es zittert, merkt man, dass es von der Physik des Spiels kommt, nicht von einem fragwürdigen mechanischen Geräusch im QR.

Schnelle Korrekturen, vor allem beim kontrollierten Driften oder beim Einholen des Übersteuerns, stellen das System ebenfalls auf die Probe. Hier bleibt das Kit unbeeindruckt. Schnelle Gegenlenkbewegungen erzeugen kein Klack-Klack oder ein spürbares Verdrehen. Das Lenkrad bleibt fest mit der Kettenstrebe verbunden, als wären sie ein einziges Teil. Für das Vertrauen ist das enorm: Man traut sich, weiter zu gehen, weil man weiß, dass die mechanische Verbindung niemals das Gefühl verraten wird.

Bei längeren Sessions ist die Konstanz eine echte Stärke. Es gibt keinen progressiven Spielaufbau, kein lästiges Lockern, wenn alles anfangs richtig montiert wurde. Das Gefühl bleibt von Anfang bis Ende gleich. Man kann die Base drücken, Relais aneinanderreihen, das Verhalten des QR ändert sich nicht.

Wenn ich es mit weniger starren Systemen oder mit mehr auf den Mainstream ausgerichteten Quick-Releases vergleiche, liegt der deutlichste Unterschied in den kleinen Nuancen der Stärke. Bei einem "weicheren" System geht ein Teil der Mikrovariationen schließlich verloren oder wird geglättet. Mit dem Wheel Side Kit bleiben diese Details erhalten. Das ist besonders bei GTs, Prototypen oder Einsitzern zu spüren, wo die Lastwechsel subtil, aber entscheidend sind.

Im Vergleich zu einigen extremen Lösungen, die noch spezialisierter sind oder in ultrahochwertige Federbälle eingebaut sind, handelt es sich hier nicht um ein revolutionäres Gadget, das den FFB komplett verändert. Wir befinden uns vielmehr auf einer sehr gesunden Basis, die garantiert, dass du wirklich das ausnutzt, was deine Simucube-Basis bereits senden kann. Was es bringt, ist vor allem eines: Du stellst dir nicht mehr die Frage nach der Verbindung zwischen Fluggerät und Basis. Du kannst dich auf die Landebahn konzentrieren.

Für wen ist es geeignet? Stärken und Grenzen im Alltag

Das Simucube Quick Release Wheel Side Kit richtet sich eindeutig an Simracer, die bereits einen festen Fuß im Segment der "ernsthaften Enthusiasten" oder regelrecht "Semi-Profis" haben. Wenn du am PC mit einer Simucube Direct Drive Base fährst, bereits ein steifes Cockpit hast und mehrere Lenkräder in Betracht ziehst, passt das Profil perfekt. Selbst für einen "mittleren" Spieler, der jedoch entschlossen ist, in ein nachhaltiges Setup zu investieren, macht dieser QR Sinn.

Was ich am meisten schätze, ist zunächst die kompromisslose Steifigkeit. Man hat das Gefühl, dass das Drehmoment der Basis vollständig durchläuft, ohne störende mechanische Dämpfung. Zweitens die gefühlte Zuverlässigkeit: Wenn man das System einmal richtig montiert hat, muss man es nicht mehr alle fünf Minuten überwachen. Und schließlich die Kohärenz mit dem Simucube-Ökosystem: dieselbe Qualitätslogik, dieselbe Produktphilosophie, die sich auf das rohe Gefühl und die Präzision konzentriert.

Es gibt jedoch einige Einschränkungen, die man im Hinterkopf behalten sollte. Zunächst einmal ist es nicht die universellste Lösung für diejenigen, die zwischen mehreren Hardware-Ökosystemen jonglieren oder sowohl auf Konsolen als auch auf PCs fahren. Das Kit macht vor allem in Verbindung mit einer Simucube-Basis und einem kompatiblen Lenkradpark Sinn. Zweitens können Ästhetik und "Objektvergnügen" für diejenigen, die visuell spektakuläre Hardware mögen, etwas nüchtern erscheinen. Hier steht eindeutig die Funktionalität im Vordergrund. Und schließlich kann die Investition isoliert betrachtet hoch erscheinen, vor allem im Vergleich zu den erschwinglicheren Quick-Releases, die mit einigen Mainstream-Lenkrädern geliefert werden.

Die eigentliche Frage ist der wahrgenommene Wert in einem kompletten Setup. Wenn dein Cockpit, deine Basis und deine Lenkräder bereits auf einem sehr hohen Niveau sind, fungiert dieses Wheel Side Kit als solides Glied, das den Rest sichert. In diesem Zusammenhang ist der Preis besser gerechtfertigt: Es handelt sich um ein Teil, das du nicht jedes Jahr austauschen musst und das die Qualität des gesamten Vorfelds schützt. Wenn dein Gesamt-Setup bescheidener ist, wird der Wertunterschied bei der Nutzung weniger auffallen.

Verdict: Ein Schlüsselglied für ein ernsthaftes Simucube-Setup

Das Simucube Quick Release Wheel Side Kit verwandelt eine durchschnittliche Base nicht auf magische Weise in ein Gefühlsmonster. Was es tut, ist etwas subtiler, aber entscheidend: Es stellt sicher, dass die Verbindung zwischen deiner Simucube Base und deinem Lenkrad niemals das schwächste Glied ist. Für ein High-End-Direct-Drive-Setup ist das alles andere als eine Kleinigkeit.

Auf dem Markt ordne ich ihn eindeutig der Premium-Kategorie zu, mit einer Positionierung als "Arbeitswerkzeug" und nicht als "Spaß-Accessoire". Er versucht nicht, die Augen zu füllen, sondern zielt auf Beständigkeit und Präzision ab. Und in dieser Hinsicht macht er die richtigen Kästchen an. Penible Simracer, die eine perfekt starre Verbindung ohne Spiel wünschen, finden hier, was sie suchen.

Ich empfehle es ohne zu zögern den Nutzern von Simucube-Grundlagen, die mehrere Lenkräder in Betracht ziehen, die hauptsächlich am PC fahren und die bereits ein Cockpit haben, das das Drehmoment eines Direct Drive verkraften kann. Für Gelegenheitsspieler mit einem bescheideneren Setup oder einem sehr konsolenorientierten Setup werden sich andere Investitionen unmittelbarer auf das Spielvergnügen auswirken.

Wenn du nach einer ultra-steifen, langlebigen und zuverlässigen Lenkrad/Basis-Verbindung suchst, die perfekt mit einer Simucube Direct Drive Basis übereinstimmt, kann dieses Produkt eindeutig den Unterschied in deinem Setup machen.</final

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