Fanatec Podium Hub : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist

Fanatec Podium Hub: Meine Meinung in Kürze

Der Fanatec Podium Hub ist eine Nabe, die die gesamte Elektronik eines Fanatec-Lenkrads enthält und es ermöglicht, jeden Lenkradkranz eines Drittanbieters oder ein echtes Rennlenkrad an Ihrer Basis zu befestigen. Er ist aus einem Block eloxierten Aluminiums gefertigt und wird mit dem Quick-Release-System QR2 geliefert. Er überträgt Force-Feedback und Befehle völlig spielfrei. Er ist kompatibel mit magnetischen Schaltwippen und Tastenmodulen, ist jedoch schlichter gestaltet als ein Universal Hub und in erster Linie für den PC gedacht. Ein hochwertiges Produkt, zwar teuer, aber auf Langlebigkeit ausgelegt.

8.4/10★★★★☆Sehr gut

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8.4/10Sehr gut
Herstellung und Endbearbeitung9.4
Steifigkeit und Kraftübertragung8.8
Funktionen und Modularität7.8
Kompatibilität8.0
Preis-Leistungs-Verhältnis7.5

Was uns gefallen hat

  • Hochwertige Verarbeitung, Gehäuse aus eloxiertem, aus einem Stück gefrästem Aluminium
  • Ermöglicht die Verwendung von Lenkrädern von Drittanbietern und echten Rennlenkrädern (Achsabstände 50 und 70 mm) mit der Fanatec-Basis
  • Schnellspanner QR2 aus Aluminium, spielfreie Verriegelung
  • Modular: Magnetpaletten, Tastenblöcke, DataPort-C-Anschluss
  • Umfassende Elektronik (ARM-Prozessor, Firmware-Updates, 16-Bit-Eingänge)
  • Kompatibel mit einer Vielzahl von Fanatec-Basen, 3 Jahre Garantie

Die Rücklagen

  • Hoher Preis für eine Nabe mit eingeschränkten nativen Funktionen
  • Weniger umfangreich als ein ClubSport Universal Hub (kein Drehgeber, Menüeinstellungen über Software oder Modul)
  • Sorgfältiges Festschrauben des Reifens (kurze Schrauben, eine Pinzette ist hilfreich)
  • Verlängere die Achse ein wenig und setze den Reifen wieder ein
  • Nicht Xbox-kompatibel, eingeschränkte Funktionen auf der PS4 (volles Potenzial auf dem PC)
Technisches Datenblatt
Typ Adapternabe für Sim-Racing-Lenkrad
Körper Aus einem Stück gefertigtes, eloxiertes Aluminium, Space-Frame-Konstruktion
Befestigungsabstände 6 × 70 mm und 3 × 50 mm (Sparco, MOMO, OMP usw.)
Schnellverschluss im Lieferumfang enthalten QR2 Pro an der Lenkradseite (Aluminium)
Elektronik Spezieller ARM-Prozessor, Firmware-Updates
Vorspeisen 10 Tasten, 2 analoge Eingänge mit 16 Bit
Anschlüsse 2x Podium Advanced Paddle Module, 2x Tastenblöcke, 1x DataPort-C
Kompatible Module ClubSport-Magnetpaddles, Podium-Tastenmodul für Endurance und Rallye, ClubSport-Tastenmodul-Paket
Kompatible Basen DD1, DD2, DD1 PS4, ClubSport DD und DD+, CSL DD, GT DD Pro, ClubSport V2 und V2.5, CSL Elite
Plattformen PC (vollständig), PS5 (vollständig), PS4 (eingeschränkt), Xbox (nicht kompatibel)
Inhalt der Schachtel Nabe, QR2 Pro (Lenkradseite), 2-mm-Inbusschlüssel, Sicherheitsschraube, Anleitung
Garantie 3 Jahre

Das Bindeglied, das Ihre Fanatec-Basis mit der übrigen Welt verbindet

Wenn Sie eine Fanatec-Basis besitzen und ein Lenkrad in Betracht ziehen, das nicht von Fanatec stammt, stoßen Sie schnell an eine Grenze. Eine Fanatec-Basis erkennt ein Lenkrad eines Drittanbieters von Haus aus nicht, und ohne Zwischenelektronik gibt es weder Force-Feedback noch Tasten. Der Podium Hub wurde genau zu diesem Zweck entwickelt, um dieses Hindernis zu beseitigen. Es handelt sich um eine Nabe, die die gesamte Elektronik enthält, die normalerweise in einem kompletten Fanatec-Lenkrad zu finden ist, und die zwischen der Basisstation und dem Lenkrad Ihrer Wahl eingesetzt wird. Konkret schraubt man ein Lenkrad eines Drittanbieters (Cube Controls, Ascher, Sparco, MOMO, OMP) oder sogar ein echtes Rennlenkrad darauf, und das Ganze verhält sich wie ein Fanatec-Lenkrad aus eigener Produktion – inklusive Force-Feedback und Tasten.

Wir haben diese Nabe aus der Perspektive eines Nutzers betrachtet, der aus dem geschlossenen Katalog ausbrechen möchte, ohne das Ökosystem zu wechseln. Und genau darin liegt die Logik dieses Produkts: Man behält seine Podium- oder ClubSport-DD-Basis bei, kann aber frei wählen, welche Lenkradkrone man gerade zur Hand hat – sei es ein spezielles Sim-Lenkrad oder eine Felge aus einem echten Rennwagen.

Ein Aluminiumblock, der auf Langlebigkeit ausgelegt ist

Erster Eindruck, erstes Fazit: Hier haben wir ein hochwertiges Gerät vor uns. Das Mittelgehäuse ist aus einem einzigen Block eloxierten Aluminiums gefertigt und verfügt über diese goldene Oberfläche, die auf den ersten Blick polarisiert, nach dem Einbau jedoch überzeugt. Die durchbrochene Struktur, die Fanatec als „Space Frame“ bezeichnet, umschließt die Elektronik und hält gleichzeitig das Gewicht gering. Das Ergebnis: Das Gerät ist kompakt, ohne schwer zu sein – dank der Hohlraumkonstruktion leichter, als seine äußere Erscheinung vermuten lässt. Die Kanten sind scharf, die Oberflächen sauber, und es sind keinerlei Montagefehler zu erkennen. Es ist genau diese Verarbeitungsqualität, die den Namen „Podium“ – das Spitzenmodell der Marke – rechtfertigt.

Die aktuelle Version wird mit dem Quick-Release-System QR2 auf der Lenkradseite geliefert, das vollständig aus Aluminium gefertigt ist. Die ersten Serien wurden noch mit dem QR1 ausgeliefert, doch der Wechsel zum QR2 sorgt für eine deutliche Verbesserung der Verriegelungsfestigkeit – die Verriegelung rastet ohne jegliches Spiel ein. Im Lieferumfang enthalten sind die Nabe, dieser QR2 auf der Lenkradseite, ein kleiner 2-mm-Inbusschlüssel, eine Sicherungsschraube und eine Kurzanleitung.

Der Zusammenbau – eine Mischung aus Bastelspaß und Präzision

Die Installation des Podium Hub gleicht fast schon einem Ritual. Die Reihenfolge ist entscheidend: Zuerst wird der QR2 am Lenkrad befestigt, dann werden eventuelle Module (magnetische Schaltwippen, Tastenblöcke) angeschlossen, bevor die Abdeckung geschlossen wird – und erst danach wird der Lenkradkranz aufgesetzt. Je nach Komplexität Ihrer Konfiguration sollten Sie mit fünf Minuten für eine einfache Montage bis zu einer guten halben Stunde rechnen, wenn Sie Schaltwippen und Tastenmodule übereinander stapeln.

Der einzige wirkliche Ärgerpunkt tritt beim Festschrauben des Felgenrings auf. Die Schrauben sind kurz, der Platz ist begrenzt, und man ertappt sich dabei, wie man mit einer Pinzette jede Schraube in Position bringt, bevor man sie mit dem 8er-Schlüssel festzieht. Man würde diesen Vorgang eher als knifflig denn als schwierig bezeichnen: nichts Unüberwindbares, aber man sollte es beim ersten Mal besser nicht überstürzen. Positiv ist hingegen, dass viele Lenkräder von Drittanbietern, die für diesen Zweck konzipiert sind (wir haben dies mit einem Cube Controls überprüft), bereits mit kurzen Schrauben in der richtigen Länge geliefert werden, was die Sache deutlich vereinfacht.

In der Sitzung: das Gefühl der Steifigkeit am Lenkrad

Sobald der Ring montiert ist, fällt vor allem das völlige Fehlen von Spiel in der Kette auf. Die Nabe fügt keinerlei unerwünschte Nachgiebigkeit zwischen der Basis und dem Lenkrad hinzu, und genau das erwartet man von einem Bauteil, das so nah am Drehmoment sitzt. Bei einem kraftvollen Basisfahrzeug wie einem DD1 oder einem ClubSport DD bleibt dieser klare und direkte Kontakt erhalten: Jede Wiederherstellung des Bodenkontakts, jede kleine Korrektur beim Herausfahren aus einer Kurve wird ungefiltert und ohne Schwankungen auf das Lenkrad übertragen. Die QR2-Sperre trägt wesentlich dazu bei; sie rührt sich keinen Millimeter, selbst wenn man die Rückkopplung stark beansprucht.

Ein weiterer Vorteil, den man im Alltag zu schätzen weiß: Dank des Schnellwechselsystems ist der Austausch des Lenkrads in wenigen Sekunden erledigt. Sobald der QR2 montiert ist, muss man für den Wechsel von einem Formel-Lenkrad zu einem GT-Lenkrad kein Werkzeug mehr hervorholen: einfach entriegeln, austauschen, wieder verriegeln. Für alle, die gerne zwischen verschiedenen Disziplinen wechseln, wird der Podium Hub zum zentralen Dreh- und Angelpunkt eines echten modularen Systems.

Man sollte jedoch bedenken, dass die Nabe das Ganze etwas verlängert. Da sie dazwischen sitzt, verschiebt sie den Felgenrand um einige Zentimeter nach außen im Vergleich zu einer sehr schlanken Nabe eines Drittanbieters. Bei unseren langen Fahrten ist das kein Hindernis, aber wenn Ihre Sitzposition bereits millimetergenau eingestellt ist, sollten Sie den Rückversatz der Basis oder des Sitzes leicht nachjustieren. Eine einzige Umdrehung an der Einstellschraube reicht dafür nicht aus.

Pads, Tasten und Module: Was man daran anschließen kann

Was die Elektronik angeht, setzt der Podium Hub – bis zu einem gewissen Grad – auf Modularität. Er verfügt über einen dedizierten ARM-Prozessor, lässt sich per Firmware aktualisieren und verwaltet zehn Tasten sowie zwei analoge 16-Bit-Eingänge. Er bietet zwei Anschlüsse für das Podium Advanced Paddle Module, über die zwei Tastenblöcke angeschlossen werden können, sowie einen DataPort-C-Anschluss zum Hinzufügen von Modulen oder einem Display. So lassen sich die magnetischen ClubSport-Paddles, das Podium Button Module Endurance oder Rally sowie das ClubSport-Cluster-Paket daran anschließen.

So muss man den Podium Hub ehrlich einordnen: Er ist schlichter als ein ClubSport Universal Hub. Kein integrierter Drehgeber, weniger stapelbare Tastenmodule, und der Zugriff auf das Tuning-Menü erfolgt entweder über die PC-Software oder über ein zusätzlich angeschlossenes Tastenmodul. Ohne angeschlossenes Modul bestätigt man übrigens Warnungen vor hohem Drehmoment, indem man das Lenkrad einfach in einem Winkel von 90 Grad hält. Der DataPort-C unterstützt übrigens keine USB-Geräte. Wer ein echtes Lenkrad eines Drittanbieters mit eigenem Bildschirm und eigenen Tasten anschließen möchte, muss auf das spiralförmige USB-Kabel zurückgreifen, das direkt an den PC angeschlossen wird.

Grundlagen und Plattformen: An wen richten sie sich eigentlich?

Der Podium Hub ist mit einer Vielzahl von Fanatec-Basen kompatibel: die Podium DD1 und DD2, die DD1 PS4, die ClubSport DD und DD+, die CSL DD, die Gran Turismo DD Pro sowie die ClubSport V2 und V2.5 und die CSL Elite (bei einigen Modellen mit eingeschränktem Zugriff auf das Tuning-Menü). Er ist somit sowohl ein idealer Begleiter für Direct-Drive-Monster als auch für erschwinglichere Basismodelle.

Vor jedem Kauf sollte man vor allem die Plattform prüfen. Der Podium Hub entfaltet sein volles Potenzial auf dem PC unter Windows. Auf der Xbox ist er nicht kompatibel – ein Detail, das teuer werden kann, wenn man es übersieht. Auf der PlayStation können die Funktionen je nach Konsole auf der PS4 eingeschränkt sein, während auf der PS5 volle Kompatibilität gegeben ist. Mit anderen Worten: Es handelt sich in erster Linie um ein Zubehör für Simracer am PC, und in diesem Zusammenhang entfaltet es seinen ganzen Nutzen. Die dreijährige Garantie sorgt für echte Sicherheit bei einem Gerät, das man jahrelang behält.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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