Fanatec ClubSport Universal Hub V2 for Xbox : Test & Meinungen | Was es wirklich wert ist im Jahr 2026
Fanatec ClubSport Universal Hub V2 for Xbox : Meine Meinung in Kürze
Dieser Hub hat mir das Gefühl gegeben, ein Fanatec-Setup in eine echte modulare Fahrplattform zu verwandeln, ohne das Gefühl des Lenkrads zu beeinträchtigen oder die Nutzung auf der Xbox zu erschweren. Es macht Sinn für mittlere bis fortgeschrittene Sim-Racer, die ihre Reifen vervielfachen und lange im Fanatec-Ökosystem bleiben wollen. Die Investition ist stimmig, wenn du ein skalierbares und seriöses Setup anstrebst.
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Fanatec ClubSport Universal Hub V2 for Xbox: High-End Vielseitigkeit für Custom-Lenkräder
Im Fanatec-Ökosystem spielt der ClubSport Universal Hub V2 for Xbox eine ganz besondere Rolle: Es ist kein Lenkrad, keine Basis, sondern das "Gehirn", das es dir ermöglicht, fast jeden GT-, Rallye- oder Drift-Reifen auf einer Fanatec-Basis zu montieren und dabei die Xbox-Kompatibilität beizubehalten. Es ist ein Nischenprodukt, das aber viele Sim-Racer anzieht, sobald man anfängt, ein seriöseres oder individuelleres Setup zu wollen.
Auf dem Papier ist das Versprechen einfach: ein robuster, ultrakonfigurierbarer, Xbox-kompatibler Hub mit echten Rennsteuerungen (Paddle Shifter, Tasten, Joystick, Bildschirm) und der Freiheit, den Durchmesser und den Stil des Lenkrads zu wählen, den du möchtest. In der Praxis kann ein solches Produkt schnell frustrierend werden, wenn die Ergonomie nicht durchdacht ist oder die Steifigkeit nicht auf der Höhe der Zeit ist.
Mein Ansatz ist klar: Bewerten Sie es als echtes Fluggerät, nicht als Sammlerstück. Bedienungskomfort auf Dauer, Erreichbarkeit der Tasten im Kampf, Gefühl der Schaltwippen, Gesamtqualität, Umgang mit der Xbox/PC-Kompatibilität und vor allem: Ist es die Investition im Vergleich zu einem "kompletten" schlüsselfertigen Fanatec-Lenkrad wert. Das ist der Punkt, an dem sich der Hub wirklich entscheidet.
Design und Herstellung: ein echtes Stück ernsthafter Hardware
In der Hand vermittelt der ClubSport Universal Hub V2 for Xbox sofort den Eindruck, ein Stück ernsthafter Hardware zu halten. Der Hauptkörper ist massiv, aus Metall, mit dem beruhigenden Gefühl der Dichte, das man von einem Produkt erwartet, das oberhalb der Einstiegsklasse positioniert ist. Nichts klingt hohl, nichts bewegt sich auf verdächtige Weise. Man merkt, dass es für stundenlanges Fahren mit schweren Reifen ausgelegt ist.
Die modularen Arme, die die Knöpfe und den Bildschirm tragen, lassen sich auf verschiedene Positionen einstellen. Hier zeigt das Design seine Intelligenz: Der Hub passt sich an verschiedene Lenkraddurchmesser an, wobei der Zugriff auf die Bedienelemente immer noch gut möglich ist. Die Knöpfe haben einen klaren, definierten Klick, ohne übermäßiges Spiel. Es ist kein reines "Prototypenmaterial", aber für ein fortgeschrittenes Sim-Racing-Produkt für die breite Öffentlichkeit ist es sauber. Man kann einige Tasten im Rennen spammen, ohne befürchten zu müssen, dass sie herausgerissen werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Schaltwippen. Ihre Metallkonstruktion ist vertrauenerweckend, der Hub ist kurz und das Klicken ist deutlich. Das Gefühl ist nicht so raffiniert wie bei manchen magnetischen Shiftern der Spitzenklasse, aber es ist deutlich näher dran. Für GT- und Rallyesport erfüllt es seinen Zweck mit einem sehr guten Gefühl. Das Klickgeräusch ist zwar etwas präsent, wenn du in einem ruhigen Raum spielst, aber das ist kein Grund zur Beunruhigung.
Was überrascht, ist die allgemeine Kompaktheit trotz des hohen Funktionsumfangs. Man hat einen Bildschirm, Knöpfe, einen Joystick, ein D-Pad, die Xbox-Schalter, und das alles, ohne dass es vor den Augen zu einem Gaswerk wird. Im Vergleich zu einfacheren Hubs oder bestimmten "Low-Cost"-Lenkrädern gewinnt man eindeutig an Steifigkeit, Feinheit der Herstellung und mechanischem Gefühl. Im Vergleich zu einem voll integrierten Fanatec-Lenkrad vom Typ CSL hat man das Gefühl, dass der Universal Hub eher in der Kategorie "Arbeitswerkzeug" spielt, weniger in der Kategorie "Spielzeug", mit dieser modularen Seite, die sehr zu schätzen ist, wenn man ein seriöses Setup haben möchte.
Der einzige wirkliche Wermutstropfen in Sachen Design ist die Dichte an Kabeln und Teilen rund um die Säule, wenn alles zusammengebaut ist: Optisch ist es nicht so schlicht wie ein einteiliges Lenkrad. Aber das ist der Preis, den man für die Modularität zahlen muss.
Einstellungen, Anpassung und Kompatibilität: Der König des Xbox / Custom Mixes
Dieser Hub ist in erster Linie als Gateway gedacht: Er bietet Xbox-Erkennung durch spezielle Tasten, bleibt aber auch auf dem PC voll funktionsfähig. Auf der Konsole profitiert man vom nativen Xbox-Modus der kompatiblen Fanatec-Basisstationen, mit den Xbox-Knopfsymbolen direkt auf dem Hub. In der Praxis vereinfacht das das Leben ungemein: Kein Gefrickel, keine seltsamen Zuordnungen auf der Konsolenseite, alles ist klar.
Die Individualität entsteht vor allem durch die Möglichkeit, 6-Loch-Reifen vom Typ 70 mm zu montieren, die in der Auto- und Sim-Racing-Welt sehr verbreitet sind. Wenn du also von einem 320-mm-GT-Lenkrad, einem großen Rallye-Reifen oder einem Drift-Lenkrad träumst, kannst du das tun. Hier kommt der Hub ins Spiel: Er verwandelt deine Fanatec-Basis in eine offene Plattform, ohne die Funktionen des Ökosystems zu opfern.
Was die Einstellungen betrifft, so wird alles vor allem im Fanatec-Ökosystem verwaltet (über das Menü der Basis und die PC-Software). Der Hub selbst ist kein Produkt zum "Tunen" wie eine Direct Drive Basis; er bietet vor allem eine Organisation von Knöpfen und Paletten, die du physisch anpassen wirst. Man kann die Position der Knopfmodule anpassen, den Abstand und den Winkel einstellen, alles so, dass die Steuerung unter die Finger kommt. Es gibt eine Lernkurve: Es dauert ein wenig, bis du die richtige Position für deinen Reifen, deine Handgröße und deinen Fahrstil gefunden hast. Wenn du dich einmal eingestellt hast, vergisst du den Hub und konzentrierst dich nur noch auf die Strecke, was genau das Ziel ist.
Die Kompatibilität mit anderen Fanatec-Komponenten ist hervorragend: Tretlager, Shifter, Handbremsen - alles läuft wie gewohnt über die Basis. Der Hub verkompliziert die Kette nicht. Er erfüllt seine Rolle als Schnittstelle für die Steuerung und für die Xbox, ohne unnötige Schichten hinzuzufügen.
In Bezug auf die Skalierbarkeit sehe ich es ganz klar als eine nachhaltige Investition. Du kannst mit einem einzigen Reifen beginnen und dann einen zweiten für eine andere Disziplin hinzufügen, ohne den Hub zu wechseln. Es ist ein Einstiegspunkt in ein modulares Setup, kein Zubehör, das du jedes Jahr austauschst. Solange du innerhalb des Fanatec-Ökosystems bleibst, behält es seinen Wert.
Spielgefühl: Immersion und Kontrolle, vor allem mit einem guten Reifen
Auch wenn die Nabe selbst kein Force Feedback erzeugt, hat sie einen starken Einfluss auf das gesamte Gefühl beim Fahren. Das erste, was auffällt, ist die Steifigkeit des Ganzen. Bei einer Fanatec Direct Drive Basis ist die Verbindung zwischen Säule und Reifen sehr klar: keine spürbare Biegung im Hub, kein störendes Spiel. Man spürt wirklich, wie das Drehmoment und die feinen Variationen des FFB direkt in die Hände übergehen.
In den Kurven hängt die Lenkpräzision stark vom Durchmesser und vom Stil des Lenkrads ab, das du reitest. Bei einem durchschnittlichen GT-Reifen sorgt die Kombination Hub + Base für ein sehr sauberes Lenkverhalten: Du spürst genau, an welcher Stelle die Front beginnt, sich zu lösen, und kleine, feine Korrekturen werden ganz natürlich. Der Hub filtert nichts, er gibt einfach nur weiter. Es ist diese neutrale Seite, die interessant ist: Sie "färbt" das Feedback nicht.
Das Lesen des Grips ist sehr gut, solange du einen Reifen wählst, der mit deiner Disziplin übereinstimmt. Auf der Rennstrecke spürt man sehr gut, wie das Lenkrad bei der Einfahrt ansteigt, wie es am Sehnenpunkt leicht nachlässt und wie die Mikrovibrationen auftreten, wenn die Reifen zu sättigen beginnen. Man versteht sehr schnell, was das Auto tun will. Auf weniger leistungsstarken Kettenstreben oder mit flexibleren Lenkrädern sind diese Übergänge oft fließender. Hier hält der Hub perfekt mit dem Drehmoment eines Direct Drive mit, und das macht sich in einem klareren Gefühl bemerkbar.
Vibrationen sind ein guter Test: Bei diesem Hub hat jeder Vibrationstyp eine klare Signatur. Die kleinen F1-Kanten geben schnelle, trockene und detaillierte Vibrationen zurück. Die großen Club-Rennstrecken-Vibratoren lassen das Lenkrad in den Händen wackeln, aber die Baugruppe knarrt nicht und verdreht sich nicht. Der Hub fügt keine störenden mechanischen Geräusche hinzu, man bleibt bei etwas Sauberem und Kontrolliertem. Hier zeigt sich der Unterschied zu Setups, bei denen das Lenkrad oder die Nabe nach ein paar harten Sessions Spiel haben.
Bei langen Sessions macht die Ergonomie der Knöpfe und Paddles wirklich einen Unterschied. Wenn man sich die Zeit nimmt, die Module zu justieren, kann man mehrere Stunden am Stück fahren, ohne sich von der Anordnung der Bedienelemente gestört zu fühlen. Der Komfort hängt auch vom montierten Reifen ab, aber der Hub macht das Ganze nicht unnötig schwer. Das Gewicht ist da, aber gut ausbalanciert, was dabei hilft, auch bei schnellen Korrekturen eine gute Kontrolle zu behalten.
Gerade bei aggressiven Korrekturen am Kurvenausgang oder bei einem unerwarteten Slide wird der Hub völlig vergessen. Man kann draufhauen, einen Drift einholen, einem Snap-Oversteer entgegenwirken, ohne gegen die Ergonomie zu kämpfen. Die Paddel reagieren sofort, kritische Bedienelemente bleiben zugänglich. Man kann wirklich "aus dem Bauch heraus" steuern, ohne die Knöpfe suchen zu müssen. Es sind diese Art von Details, die einem auf der Rennstrecke mehr Selbstvertrauen geben.
Im Vergleich zu einem einfacheren Fanatec-Lenkrad, das bereits komplett ist, kannst du mit dem Universal Hub V2 dank der Freiheit des Reifens das Gesamtgefühl noch weiter steigern. Du kannst dich den Abmessungen und dem Stil eines echten Lenkrads annähern, was in Kombination mit einem Direct Drive das Verhältnis zum FFB verändert. Umgekehrt ist der Hub im Vergleich zu einem ultrahochwertigen, einteiligen GT-Rad etwas weniger kompakt und optisch etwas "gebastelter", aber er übernimmt weitgehend das wesentliche Gefühl, mit der Modularität als Bonus.
Für wen ist es geeignet? Stärken und Schwächen im Alltag
Ich sehe den ClubSport Universal Hub V2 for Xbox ganz klar als Produkt für motivierte Sim-Racer, eher Mittelstufe bis Fortgeschrittene, die wissen, was sie in Bezug auf den Lenkradstil wollen. Auf der Xbox richtet es sich an diejenigen, die von der "Plastik"-Kombination wegkommen und zu einer Kombo aus Fanatec-Basis + seriösem Reifen übergehen wollen, ohne die Kompatibilität mit der Konsole zu verlieren. Auf dem PC ist es eher für diejenigen interessant, die ein modulares Setup mit mehreren austauschbaren Lenkrädern unter Beibehaltung der gleichen Benutzeroberfläche wünschen.
Was ich am meisten schätze, ist zunächst die allgemeine Robustheit. Man merkt, dass es sich um echte Sim-Racing-Hardware handelt, die auch starke Basen ohne Murren aushält. Zweitens die echte Modularität: Montage zahlreicher Reifen, Anpassung der Knopfmodule, Anpassung an verschiedene Fahrstile. Und schließlich die integrierte Xbox-Kompatibilität, die das Leben von Konsolenspielern enorm vereinfacht und verhindert, dass man je nach Plattform mit mehreren Lenkrädern jonglieren muss. Für ein auf Immersion ausgerichtetes Setup ist dies ein enormer Vorteil.
Es gibt jedoch einige Grenzen, die man kennen sollte. Die erste ist die relative Komplexität für einen totalen Anfänger: Es ist nicht das Produkt, das du kaufen solltest, wenn du Simracing gerade erst entdeckst und einfach nur anschließen und spielen willst. Man braucht ein Minimum an Geduld, um das Ganze richtig zu konfigurieren. Der zweite Punkt ist der Preis, der diesen Hub eindeutig als Investition positioniert: Es handelt sich nicht um ein Zusatzgerät, sondern um ein Kernstück eines erweiterbaren Setups. Wenn du nur einen einzigen Spielstil hast und dir ein einziger Reifen genügt, kann ein integriertes Fanatec-Lenkrad rationeller sein. Schließlich bedeutet die modulare Bauweise optisch und ergonomisch gesehen mehr Teile und Schrauben um die Nabe herum: Das ist nicht so sauber wie ein einteiliges Lenkrad, und manche werden es als etwas überladen empfinden.
In Bezug auf den wahrgenommenen Wert hängt alles von deinem Setup-Projekt ab. Wenn du vorhast, lange im Fanatec-Ökosystem zu bleiben, den Reifen zu wechseln und vielleicht von der Xbox auf den PC umzusteigen, macht der Universal Hub V2 Sinn und zahlt sich langfristig aus. Wenn du den Hub nur gelegentlich oder für eine bestimmte Sportart nutzt, sind die Kosten vielleicht nicht so leicht zu rechtfertigen.
Urteil: Ein Pivot für ein skalierbares und seriöses Fanatec-Setup
Der Fanatec ClubSport Universal Hub V2 for Xbox verändert nicht allein dein Force Feedback, aber er verändert eindeutig die Art und Weise, wie du dein Setup aufbaust. Er stellt die Verbindung zwischen einer seriösen Basis, den Reifen deiner Wahl und der Xbox-Kompatibilität her. In einem Markt, in dem viele Lenkräder "geschlossen" und starr sind, nimmt dieser Hub die Rolle des Dreh- und Angelpunkts ein: Er ist das Teil, das es dir ermöglicht, auf ein Niveau zu wechseln, das einem Renn-Setup ähnlicher ist, ohne dabei die Einfachheit der Benutzung zu verlieren.
Auf dem Markt positioniert es sich als Premium-Lösung, oberhalb der All-in-One-Gaming-Lenkräder, aber unterhalb der ultra-spezialisierten Kits für professionelles Sim-Racing. Am interessantesten ist es für diejenigen, die ein vielseitiges, ausbaufähiges Setup mit mehreren Lenkrädern und einer bereits vorhandenen oder geplanten Fanatec-Basis wünschen.
Ich empfehle es eindeutig mittleren bis fortgeschrittenen Simracern, vor allem jenen auf der Xbox, die aus den "geschlossenen" Rädern herauskommen wollen, ohne die Kompatibilität zu opfern. Für einen Anfänger oder jemanden, der nur gelegentlich spielen möchte, wird ein eingebautes Lenkrad einfacher und kostengünstiger sein.
Wenn du auf der Suche nach einem seriösen, modularen Fanatec-Setup bist, bei dem du die Freiheit hast, deine Reifen auszuwählen, und das trotzdem Xbox-kompatibel ist, kann dieses Produkt eindeutig den Unterschied in deinem Setup ausmachen.

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