Fanatec Podium Racing Wheel F1® : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist
Fanatec Podium Racing Wheel F1® : Meine Meinung in Kürze
Dieses Bundle hat mir das Gefühl gegeben, wirklich "die Kategorie zu wechseln", mit einem Lenkrad, das besser lesbar, präziser und konstanter ist als ein Mittelklasse-Setup. Es macht Sinn für bereits involvierte Sim-Racer, sowohl auf dem PC als auch auf der Konsole, die häufig fahren und eine dauerhafte Basis für die Weiterentwicklung ihrer Hardware haben wollen. Die Investition bleibt schlüssig, wenn das Lenkrad regelmäßig genutzt wird.
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Fanatec Podium Racing Wheel F1: eine echte Stufe in einem Sim-Racing-Setup
Das Fanatec Podium Racing Wheel F1 ist ein hochwertiges Direct Drive-Bundle, das sowohl für Konsolenspieler als auch für anspruchsvolle PC-Sim-Racer gedacht ist. Es ist ein Produkt, das zwei Dinge ganz klar verspricht: die Leistung eines ernsthaften Direct Drive und eine Plug-and-Play-Integration, die für ein solch anspruchsvolles Paket akzeptabel ist.
Dieses Lenkrad ist attraktiv, weil es gleich mehrere Punkte auf einmal erfüllt: offizielle F1-Lizenz, leistungsstarke Direct Drive-Basis, breite Kompatibilität und ein Look, der eindeutig auf moderne Rennwagen ausgerichtet ist. Man merkt, dass Fanatec auf den Sim-Racer abzielt, der einen Schritt weiter gehen will, ohne noch in ultrahochentwickelte und komplexe Lösungen à la carte zu wechseln.
Mein Blickwinkel ist einfach: Bringt dieses Bundle ein echtes Plus an Gefühl und Kontrolle im Vergleich zu einer Riemenbasis oder einem kleinen Direct Drive der Einstiegsklasse, während es gleichzeitig alltagstauglich bleibt? Ist die Leistung nutzbar oder nur "beeindruckend" in den ersten 10 Minuten? Und vor allem: Hält das Ganze auch bei längeren Sessions, wenn die Müdigkeit und Hitze einsetzt?
Design und Herstellung: Selbstbewusstes Premium mit einigen Kompromissen
Optisch macht das Podium Racing Wheel F1 sofort etwas her. Die Basis strahlt Dichte aus: Metallgehäuse, eckige Linien, der Eindruck eines kompakten und sehr steifen Blocks. In der Hand fühlt man ein Produkt, das so konzipiert ist, dass es große Belastungen aushalten kann, ohne dass es zu störenden Vibrationen der Struktur kommt.
Das F1-Lenkrad ist eindeutig das Teil, das die Blicke auf sich zieht. Die Kohlefaserfront verleiht ihm ein seriöses Aussehen, die Metallpaddel wirken vertrauenerweckend und die Tasten-/Radkombination ist gut verteilt. Man hat das angenehme Gefühl, fest und präzise in der Hand zu liegen, mit einem kompakteren Durchmesser als bei GT-Lenkrädern, der ideal für schnelle Bewegungen ist. Der Grip der Griffe ist ehrlich, aber nicht zu aggressiv auf der Haut.
Was sofort überrascht, ist die Gesamtdichte des Ganzen. Man merkt, dass es sich nicht um ein Spielzeug handelt. Jeder Tastenklick, jede Raste des Rotators ist deutlich zu erkennen. In diesem Punkt ist das Gefühl sehr professionell. Die magnetischen Schaltwippen geben ein trockenes Feedback, das im Rennbetrieb sehr zufriedenstellend ist.
Es gibt einige Plastikdetails rund um die Tasten und die Nebenbereiche, die einen leichten Kontrast zum Rest der Konstruktion bilden. Es ist nicht billig, aber wir befinden uns nicht auf dem Niveau eines handgefertigten Boutique-Lenkrads aus Metall/Kohlefaser. Das Bundle bleibt ein Industrieprodukt, selbst wenn es sehr gut verarbeitet ist.
Im Vergleich zu riemengetriebenen Basen im mittleren Preissegment ist die Stabilität und Steifigkeit deutlich höher. Im Vergleich zu einigen noch hochwertigeren Direct Drives hat Fanatec ein Gleichgewicht zwischen Robustheit, Design und Kosten gefunden, ohne dabei ins Extreme abzugleiten.
Einstellungen, Personalisierung und Kompatibilität: umfassend, aber nicht sofort
Bei den Einstellungen handelt es sich um klassisches Fanatec: viele Parameter, eine echte Anpassungstiefe, aber eine Lernkurve, die ein Minimum an Zeit erfordert. Die direkt vom Lenkrad aus zugänglichen Menüs ermöglichen es, die Gesamtstärke, die Filter, die Linearität und die Effekte zu ändern, ohne erneut den PC bemühen zu müssen. Das ist praktisch, wenn man zwischen verschiedenen Spielen oder Autotypen wechselt.
Die angebotenen Presets dienen als gute Grundlage, aber um die Basis wirklich auszunutzen, muss man sich ein wenig mit den Einstellungen beschäftigen. Man kann das Verhalten anpassen, um etwas sehr rohes, sehr direktes zu erhalten, oder im Gegenteil, etwas gefilterter, weicher, für längere Sessions. Die wirklich nützlichen Einstellungen für den Alltag: Gesamtkraft, Damper, Friktion, FFB-Filter und Interpolation. Mit diesen wenigen, gut durchdachten Reglern kann man eine ganz andere Persönlichkeit am Steuer formen.
Auf dem PC ist die Integration solide, mit einer Software, die Zugriff auf alle erweiterten Einstellungen, die Firmware-Aktualisierung und die Verwaltung des Ökosystems bietet. Auf Konsolen ist das Interessante an diesem Modell die breite und offizielle Kompatibilität. Man merkt, dass das Produkt für diejenigen gedacht ist, die ein echtes Direct Drive wollen, ohne zwangsläufig ihre PS aufzugeben und voll auf PC umzusteigen.
Das Fanatec-Ökosystem spielt eine Schlüsselrolle. Das Podium Racing Wheel F1 lässt sich problemlos mit den Pedalen der Marke, den Shiftern, der Handbremse und vor allem mit anderen Fanatec-Lenkrädern integrieren. Der Quick Release ermöglicht einen schnellen Lenkradwechsel vom F1-Stil zu einem GT- oder Rallye-Lenkrad. In diesem Punkt ist es eindeutig eine Basis, die das Herzstück eines sich über mehrere Jahre entwickelnden Setups werden kann.
Wir befinden uns nicht auf einem einfachen Einstiegspunkt. Das allgemeine Gefühl ist eher, dass es sich um eine Basis handelt, die für eine lange Lebensdauer konzipiert wurde und mehrere Zyklen von Geräteaufrüstungen um sie herum verkraften kann.
Sensationen im Spiel: Wo das Podium wirklich gerechtfertigt ist
Auf der Rennstrecke liegt der Hauptunterschied zu einer Riemenbasis oder einem Direct Drive der Einstiegsklasse in der Präzision der Kraftrückkopplung und der Art und Weise, wie die Informationen in die Hände gelangen. Das verfügbare Drehmoment lässt enorm viel Spielraum, selbst bei einem für den Komfort abgesenkten Gesamt-FFB. Man hat nie das Gefühl, am Kraftanschlag zu "klopfen", selbst bei sehr schweren Autos oder bei Spielen, die als anspruchsvoll gelten.
In den Kurven sticht vor allem die Feinheit der Mikrovariationen hervor. Man spürt sehr deutlich den Übergang zwischen Grip und beginnendem Rutschen, ohne dass dies in künstlichen Effekten untergeht. Das Lenkrad wird allmählich härter, wenn man die Vorderachse belastet, und entlastet sich in dem Moment, in dem der Grip zu schwinden beginnt. Man hat das beruhigende Gefühl, den Reifen zu "lesen", anstatt einen großen, späten Ruck zu erleiden. Man versteht sofort, was das Auto macht.
Auf Vibrationen hängt das Verhalten natürlich von den gewählten Einstellungen ab, aber die Basis bietet genug Auflösung, um zwischen einem einfachen, flachen Vibrator und einem aggressiven Vibrator oder einer Passage auf Gras oder Kies zu unterscheiden. Man kann etwas filtern, um Ermüdungserscheinungen zu vermeiden, wobei die Textur der Strecke erhalten bleibt. Hier ist der Unterschied zu einer schwächeren Basis deutlich: Man muss die Effekte nicht voll ausreizen, um diese Details zu spüren. Sie sind einfach da, ganz natürlich.
Bei schnellen Korrekturen macht das sofortige Drehmoment einen echten Unterschied. Wenn das Heck ausbricht, reagiert das Lenkrad sehr schnell und gibt ein hartes, aber kontrollierbares Feedback. Es ist nicht nur "stark", sondern vor allem schnell und präzise. Man kann ein beginnendes Übersteuern mit einem instinktiveren Gegenlenken einfangen, ohne mit einer schweren Trägheit oder einer Reaktionsverzögerung zu kämpfen. Hier verändert die Basis wirklich die Erfahrung.
Bei langen Sessions ist die Konstanz sehr gut. Es gibt kein Wärmegefühl, das den FFB aufweicht, keine toten Stellen, die im Laufe der Stunden entstehen. Das Gefühl bleibt stabil, was dabei hilft, verlässliche Anhaltspunkte zu behalten. Die Ermüdung kommt eher von der Leistung als von der Basis selbst: Wenn man die Einstellungen zu stark ausreizt, arbeiten die Arme wirklich. Glücklicherweise ermöglicht es das verfügbare Drehmoment gerade, die Gesamtkraft zu reduzieren und gleichzeitig ein Maximum an Details beizubehalten.
Im Vergleich zu einer weniger starken Basis gewinnt man an feiner Kontrolle und Lesbarkeit, selbst wenn man die Bruttointensität senkt. Im Vergleich zu einigen extremeren Direct Drives bleibt das Podium Racing Wheel F1 im Alltag "zähmbarer". Man hat den Eindruck, dass ein Gleichgewicht zwischen reiner Leistung und Spielbarkeit besteht. Die Immersion wird eindeutig verstärkt: Gripübergänge, Oberflächenwechsel und Seitenbelastungen werden gut wiedergegeben, ohne sich in eine Foltersitzung zu verwandeln.
Für wen ist es geeignet? Stärken und Schwächen im Alltag
Das ideale Profil für dieses Bundle ist der Sim-Racer, der schon ein wenig investiert hat, der weiß, dass er die Disziplin genug liebt, um ein ernsthaftes Budget zu rechtfertigen, und der ein Produkt will, das mit seinen Fortschritten Schritt halten kann. Ein motivierter Anfänger kann es in Angriff nehmen, aber man muss eine kleine Lern- und Einstellungsphase in Kauf nehmen, um wirklich etwas damit anfangen zu können. Auf der Konsole ist es eine sehr attraktive Option für diejenigen, die ein PC-ähnliches Gefühl erleben möchten, ohne die Plattform zu wechseln.
Was mir besonders gefällt, ist die Kombi aus Kraft + Feinheit. Das Lenkrad ist nicht nur stark, es ist auch nutzbar. Die Gesamtkonstruktion schafft Vertrauen, mit einer Basis, die bereit scheint, Jahre intensiven Fahrens zu überstehen. Die Integration in das Fanatec-Ökosystem bietet einen echten Mehrwert: die Möglichkeit, das Lenkrad zu wechseln, eine Load Cell- oder hydraulische Kurbel hinzuzufügen, Shifter und Handbremse anzuschließen - alles wird von einem einzigen Herz verwaltet. In der Praxis spürt man wirklich das Gefühl eines permanenten "step up" im Vergleich zu einem einfacheren Setup.
Dennoch gibt es Grenzen. Die erste ist die potenzielle Komplexität für jemanden, der das Direct Drive erst kennenlernt. Zwischen den Einstellungen im Driver, denen im Spiel und denen, die über das Lenkrad zugänglich sind, kann man sich anfangs leicht verirren. Zweitens ist das mitgelieferte Lenkrad sehr stark auf Einsitzer und Formelfahrzeuge ausgerichtet, was nicht für alle Arten von Autos ideal ist. Für Rallyes oder GT-Straßenfahrzeuge wäre ein rundes Lenkrad oder ein GT-Lenkrad besser geeignet. Schließlich ordnet der Preis dieses Produkt eindeutig der Investitionskategorie zu. Man spürt die Qualität, aber man muss bereit sein, ein Budget aufzustellen, das weit über das eines Anfänger-Setups hinausgeht.
In Bezug auf den wahrgenommenen Wert hängt alles vom Ausgangspunkt ab. Für jemanden, der von einem Einsteigerlenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb kommt, rechtfertigt der Qualitätssprung die Ausgabe bei regelmäßiger Nutzung des Materials bei weitem. Für einen Gelegenheitsspieler wird es schwieriger, das Verhältnis zwischen Nutzung und Preis zu verteidigen.
Urteil: Ein solider Schwerpunkt für ein High-End-Setup
Das Fanatec Podium Racing Wheel F1 verändert eindeutig die Natur eines Sim-Racing-Setups. Es geht nicht mehr nur um das "Spielen mit einem Lenkrad", sondern um ein Werkzeug, mit dem man an seinem Fahrstil arbeiten kann, und zwar mit einem Feedback-Niveau, das dem entspricht, was ernsthafte Sim-Racer anstreben. Die Direct Drive-Basis bringt die Leistung, aber es sind vor allem die Präzision und die Konstanz, die den Unterschied markieren.
Auf dem Markt ist dieses Bundle eindeutig in der Premium-Kategorie angesiedelt, aber nicht im ultra-elitären Bereich. Es ist sozusagen der Dreh- und Angelpunkt für diejenigen, die das Mittelfeld endgültig verlassen wollen, ohne in die hyperspezialisierten und manchmal umständlicheren Lösungen einzusteigen. Man merkt, dass es als "Zielprodukt" für viele Spieler gedacht war: die Art von Basis, die man lange behält, während man den Rest drumherum weiterentwickelt.
Ich empfehle es denjenigen, die regelmäßig fahren, die gerne an ihren Einstellungen feilen und eine vielseitige Direct Drive-Basis wollen, die sowohl für die Formel 1 als auch für Langstrecken- oder GT-Rennen geeignet ist, vorausgesetzt, sie fügen eventuell ein anderes, passenderes Lenkrad hinzu. Für einen Gelegenheitsspieler oder jemanden mit einem schmalen Budget kann die Investition jedoch schwer zu rechtfertigen sein.
Wenn du nach einem leistungsstarken, präzisen, PC- und Konsolen-kompatiblen Direct Drive-Lenkrad suchst, das ein dauerhaftes High-End-Setup verankern kann, kann dieses Produkt eindeutig den Unterschied in deinem Setup ausmachen.

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