Ascher F64-V3: Test & Erfahrungsberichte | Was er 2026 wirklich wert ist

Ascher F64-V3 : Meine Meinung in Kürze

Das F64-V3 ist das High-End-Formel-Lenkrad von Ascher Racing, ein aus Aluminium gefrästes Teil mit 64 konfigurierbaren Anschlüssen. Wir haben es auf einer Direct-Drive-Basis getestet und es wird seinem Ruf als Maßstab für Verarbeitungsqualität voll und ganz gerecht. Magnetische Schaltwippen, eine Kupplung mit einstellbarem Rutschpunkt, zwei 5-Achsen-Joysticks: Es ist ein Werkzeug für anspruchsvolle Fahrer. Es ist als USB-Version (kompatibel mit allen Basen) und als kabellose SC-Version erhältlich, die ausschließlich für Simucube 2 vorgesehen ist.

8.8/10★★★★☆Ausgezeichnet

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8.8/10Ausgezeichnet
Herstellung9.7
Ergonomie und Spielgefühl8.5
Funktionen und Eingaben9.3
Kompatibilität8.2
Preis-Leistungs-Verhältnis8.0

Was uns gefallen hat

  • Vorbildliche Verarbeitung aus gefrästem Aluminium, absolute Steifigkeit
  • 64 konfigurierbare Eingänge, übersichtliche Anordnung
  • Perfekt abgestimmte Entlastungen der Rotationsmaschinen
  • Magnetische Tonabnehmer mit klarem und präzisem Klang
  • Berührungslose Kupplung mit einem auf 0,1 einstellbaren Schlupfpunkt
  • Bequeme Griffe für lange Spielsitzungen
  • USB-Version, kompatibel mit jeder Basisstation

Die Rücklagen

  • Kein integriertes Display und keine integrierte Drehzahl-LED (externes Display erforderlich)
  • Tief angeordnete Daumenregler, die mitten in der Kurve schwer zu erreichen sind
  • Die Schaltwippen sind etwas laut
  • Gummigriffe, an denen sich Staub festsetzt
  • SC-Version, beschränkt auf Simucube-2-Basisstationen
  • Preis im oberen Segment, für Gelegenheitsnutzer überdimensioniert
Technisches Datenblatt
Typ Hochwertiges Formel-Lenkrad
Durchmesser 285 mm
Fahrgestell CNC-bearbeitetes, eloxiertes Aluminium
Frontblende 5 mm dicke, lasergravierte Aluminiumplatte
Gewicht ca. 1140 g
Vorspeisen 64 konfigurierbar
Buttons 14 bunte Druckknöpfe (2 davon geschützt)
Joysticks 2 5-Achsen-Joysticks
Encoder 2 mit Druckknopf + 2 mit dem Daumen
Rotationsmaschinen 2 Schalter mit 12 Positionen
Geschwindigkeitsstufen magnetisch, eloxiertes Aluminium
Kupplungslamellen berührungslose Hall-Sensoren, einstellbarer Schlupfpunkt
Anschlüsse USB-Version (alle Basiseinheiten) oder drahtlose SC-Version (Simucube 2)
Kabellose Betriebsdauer (SC) ca. 800 Stunden, Aufladen über USB-C
Montage Achsabstand 70 mm, Standard-Schnellverschluss

Ein Aluminiumblock, der auf Langlebigkeit ausgelegt ist

Sobald man den F64-V3 in die Hand nimmt, ist klar: Man hält ein Meisterwerk der Technik in den Händen, kein bloßes Zubehörteil. Das Gehäuse besteht aus eloxiertem, CNC-gefrästem Aluminium, und die Frontblende ist eine 5 mm dicke Aluminiumplatte. Das Ergebnis: keinerlei Durchbiegung, keinerlei Spiel, absolute Steifigkeit – selbst wenn man bei voller Belastung daran zieht. Die Verarbeitung überzeugt ebenfalls: gebürstete und lasergravierte Frontblende, saubere Fasen, Tasten und Drehregler aus Aluminium, die sich kühl anfühlen. Ascher arbeitet seit Jahren an diesem Fertigungsniveau, und der F64-V3 ist nach wie vor ein Vorzeigemodell seiner Art. Mit seinem Durchmesser von 285 mm liegt er genau zwischen einem reinen Formel-Format und einem GT-Einsatz, was ihn je nach den nacheinander gefahrenen Rennklassen vielseitig einsetzbar macht.

44 Einträge, und man verliert nicht den Überblick

Der Name kommt daher: 64 konfigurierbare Eingänge – und noch mehr, wenn man die Modi der Encoder nutzt. Konkret verfügt man über 14 mehrfarbige Drucktasten mit deutlichem Druckgefühl (zwei davon sind durch eine Abdeckung vor unbeabsichtigtem Betätigen geschützt), zwei 5-Achsen-Joysticks auf jeder Seite, zwei Drucktasten-Encoder, zwei Daumen-Encoder und zwei Drehregler mit 12 Positionen. Das ist eine beeindruckende Eingabedichte, doch die Anordnung bleibt übersichtlich. Die Raststufen der Drehregler sind perfekt kalibriert, jede Stufe ist deutlich spürbar, sodass man mitten im Rennen nicht blind zählen muss. Mit den Schaltern auf der Rückseite lässt sich das Verhalten der Encoder und Drehregler zwischen Druck- und Gangwechselmodus umschalten – so kann man das Lenkrad genau so konfigurieren, wie man fährt.

Schaltwippen und Kupplung: das Herzstück des Fahrgefühls

Die Schaltwippen sind magnetisch, aus Aluminium gefertigt und schwarz eloxiert. Im Einsatz erzeugt sich bei jedem Gangwechsel ein trockenes, klares Klicken – eine präzise Rückmeldung, die keinen Zweifel an der Ausführung lässt. Sie sind eher schwergängig und, ehrlich gesagt, im Vergleich zu einigen Mitbewerbern etwas laut, aber diese Festigkeit trägt zur Präzision bei. Die Kupplungsschaltwippen hingegen drehen sich auf berührungslosen Hall-Sensoren und bieten einen langen und sehr sanften Hub. Hier zeichnet sich die F64-V3 beim Anfahren aus: Das Rutschpunkt-System wird elektronisch in Schritten von 1 % kalibriert und anschließend auf 0,1 % verfeinert. In der Praxis ergibt sich ein sauberer und wiederholbarer Start, und die Feineinstellung des Kupplungsansprechpunkts macht die Starts Rennen für Rennen deutlich vorhersehbarer.

Auf der Piste: Was man wirklich empfindet

Mit dem Lenkrad in der Hand und dank Direct-Drive-Antrieb macht sich das F64-V3 im positiven Sinne kaum bemerkbar. Es ist gut ausbalanciert, und die Form der Griffe mit ihren etwas dickeren Gummibeschichtungen als bei anderen Modellen bietet einen festen und bequemen Halt. Bei langen Fahrten beugt diese leichte Elastizität des Gummis Ermüdungserscheinungen vor, und man behält auch ohne Handschuhe einen festen Halt. Einziger Wermutstropfen dieses griffigen Belags: Er zieht Staub und Flusen recht schnell an, sodass man ihn von Zeit zu Zeit reinigen muss. Was die Ergonomie betrifft, sind die Daumen-Encoder zu beachten, die recht tief angebracht sind: Mitten in einer Kurve, wenn die Hände hoch auf der Felge bleiben, muss man die Position etwas aufgeben, um sie für eine Anpassung der Bremsen oder des Mappings zu erreichen. Wenn man diese Drehregler mitten in einer Kurve häufig benutzt, sollte man sich dieser Einschränkung bewusst sein. Ansonsten liegen Tasten und Joysticks gut in der Hand und reagieren sofort und präzise.

Kein Bildschirm – eine bewusste Entscheidung

Der F64-V3 verfügt weder über ein Display noch über eine Drehzahl-LED. Das ist eine bewusste Entscheidung. Einerseits bleibt das Lenkrad dadurch schlicht, ablenkungsfrei und ganz auf die Bedienelemente ausgerichtet. Andererseits muss man, wenn man Gänge, Delta und Warnmeldungen anzeigen lassen möchte, ein externes Display vom Typ DDU vorsehen, was mit nicht unerheblichen zusätzlichen Kosten verbunden ist. In dieser Produktklasse und Preisklasse ist das Fehlen eines integrierten Dashboards der wichtigste Punkt, der je nach Cockpit zu Bedenken geben kann.

USB oder SC: Die richtige Version auswählen

Das ist der entscheidende Punkt, den Sie beim Kauf beachten sollten. Der F64-V3 ist in zwei Ausführungen erhältlich. Die USB-Version wird direkt per Kabel angeschlossen und funktioniert mit jeder kompatiblen Basisstation – sie ist die universelle Wahl. Die SC-Version nutzt die proprietäre Funktechnologie von Simucube und ist nur mit einer Simucube-2-Basisstation (oder einer Simucube-1-Basisstation mit Bluetooth-Modul) kompatibel. Die Funkverbindung wird als latenzfrei beschrieben, mit einer Akkulaufzeit von etwa 800 Stunden und einer Aufladung über USB-C. Mit anderen Worten: Wenn Sie kein Simucube-System nutzen, sollten Sie sich für die USB-Version entscheiden. Was die Montage angeht, verfügt das Lenkrad über einen Standard-Achsabstand von 70 mm und passt zu den gängigen Schnellbefestigungen auf dem Markt.

Für wen eigentlich

Das F64-V3 ist kein Einsteigermodell und erhebt auch keinen Anspruch darauf. Es ist ein ernstzunehmendes Fahrwerk, konzipiert für diejenigen, die eine makellose Verarbeitung, eine Fülle von zu programmierenden Eingängen und ein Kupplungssystem wünschen, das im Wettkampf wirklich einsetzbar ist. Für den Gelegenheits-Sim-Racer sind die Vielzahl der Bedienelemente und der Preis überdimensioniert. Für den anspruchsvollen Enthusiasten oder den Wettkämpfer ist es ein Meisterwerk, das alle seine Versprechen einhält.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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