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Fanatec ClubSport Formula V2.5 X : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist

Fanatec ClubSport Formula V2.5 X : Meine Meinung in Kürze

Das ClubSport Formula V2.5 X ist das F1-Lenkrad von Fanatec mit Xbox-Chip, wodurch es je nach verwendeter Basisstation mit PC, Xbox und PlayStation kompatibel ist. Mit seiner 5 mm starken Vollcarbon-Vorderseite, den Alcantara-Griffen und der hohen Anzahl an Bedienelementen hebt es sich deutlich vom Einstiegssegment ab. Im Direct-Drive-Modus sorgen sein kompakter Durchmesser von 270 mm und sein geringes Gewicht für ein sehr feines Force-Feedback. Er benötigt unbedingt eine kompatible Fanatec-Basisstation, die separat erhältlich ist.

8.4/10★★★★☆Sehr gut

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8.4/10Sehr gut
Herstellung9.0
Erlebnisse auf der Piste8.5
Funktionen8.5
Kompatibilität8.0
Preis-Leistungs-Verhältnis7.8

Was uns gefallen hat

  • Vollsteife Carbon-Front, keinerlei Flexibilität
  • Kompaktes und hochpräzises 270-mm-Format
  • Immersive Vibrationsmotoren in den Griffen
  • Hohe Befehlsdichte (OLED, RevLEDs, FunkySwitch)
  • Vielseitigkeit: PC, Xbox und PlayStation, je nach Basisstation

Die Rücklagen

  • Fanatec-kompatible Basisstation erforderlich und separat erhältlich
  • Daumen-Drehregler, die für Feineinstellungen zu leichtgängig sind
  • OLED- und LED-Bildschirm frieren gelegentlich während der Sitzung ein
  • Alcantara ist pflegeintensiv (Handschuhe empfohlen)
Technisches Datenblatt
Durchmesser 270 mm, Einsitzer-Ausführung
Fassade 5 mm Vollkohlefaser (ca. 30 Schichten)
Grips Alcantara
Gewicht ca. 1250 g
Bestellungen 11 Tasten, 4 Paletten, FunkySwitch mit 7 Kanälen
Switches 2 x 12 Positionen, Daumen-Encoder, Joystick
Anzeige 1-Zoll-OLED-Display, 9 RevLEDs, 2 FlagLEDs
Paletten vorinstalliertes Magnetmodul aus Aluminium (aufrüstbar auf das Podium Advanced Paddle Module)
Vibrationen 2 Motoren in den Griffen
Kompatibilität Xbox One/Series X|S, Windows 10-PC, PS über eine lizenzierte PlayStation-Basisstation
Basis Fanatec-Kompatibilität erforderlich (CSL, DD Pro, ClubSport DD, Podium DD1/DD2)

Ein F1-Lenkrad, das für den Wechsel zwischen verschiedenen Plattformen konzipiert ist

Das Suffix „X“ ist keineswegs nur eine kosmetische Angelegenheit. Bei diesem ClubSport Formula V2.5 X steht es für den in die Lenkradfelge integrierten Xbox-Chip, der den Einsatz nicht nur auf dem PC, sondern auch auf der Xbox One und der Series X|S ermöglicht. In Kombination mit einer PlayStation-lizenzierten Basisstation wird es zu einem der vielseitigsten Lenkräder im Fanatec-Sortiment. Das ist das zentrale Verkaufsargument dieser Version: ein Lenkrad im High-End-Formel-1-Format zu bieten und gleichzeitig das Problem der Konsolenkompatibilität zu lösen.

Vollcarbon, Aluminium und null Flex unter den Händen

Schon beim ersten Anfassen fällt die massive Haptik des Geräts auf. Das Gehäuse besteht aus einer Kombination aus Metall und einer 5 mm dicken Vollcarbon-Front, die laut Herstellerangaben aus etwa dreißig Schichten unidirektionaler Fasern besteht – und das spürt man auch. Beim gezielten Ziehen an den Griffen konnten wir weder Spiel noch Durchbiegung feststellen. Die Griffe aus Alcantara bieten einen festen Halt und haben einen schlanken Querschnitt, der eher an ein Skalpell als an einen Keulenschlag erinnert; allerdings erfordern sie Handschuhe und ein wenig Pflege, um langfristig sauber zu bleiben. Mit etwa 1.250 g bleibt das Gesamtgewicht für ein 270-mm-Modell mit zahlreichen Bedienelementen gut im Griff.

Auf der Rennstrecke: Was Leichtigkeit wirklich bewirkt

Erst in Verbindung mit einem Direct-Drive-System entfaltet dieses Lenkrad sein volles Potenzial. Sein geringer Durchmesser und sein geringes Gewicht beeinträchtigen das Force-Feedback nicht. Man spürt die kleinsten Veränderungen der Bodenhaftung, die progressive Entlastung der Vorderachse beim Einlenken in Kurven und das Überwinden von Unebenheiten bei hoher Geschwindigkeit, ohne dass diese übermäßig gefiltert werden. Die flache und kompakte Lenkradkrone sorgt für ein sehr direktes Fahrgefühl, jeder kleine Lenkwinkel lässt sich fein dosieren. Bei langen Fahrten sowohl im GT als auch im Einsitzer zahlt sich diese Präzision aus, und die Ermüdung bleibt gering.

Die beiden in den Griffen untergebrachten Vibrationsmotoren haben uns wirklich überrascht. Sie sorgen für ein noch intensiveres Eintauchen in das Geschehen, ähnlich wie es TrueForce bietet – mit deutlichen Ruckeln bei starken Bremsmanövern und einem feineren Summen, das das schnelle Ruckeln bei F1-typischen Vibrationsstreifen gut nachahmt. Das lässt sich über das Tuning-Menü einstellen, und man gewöhnt sich schnell daran, sich darauf zu stützen, um zu spüren, wie der Abhebeeffekt einsetzt.

Bedienelemente, Paletten und das OLED-Display

Der Rahmen vereint eine beeindruckende Anzahl an Bedienelementen: elf Tasten, zwei Daumen-Encoder, 12-Positionen-Schalter, einen 7-Wege-FunkySwitch, einen analogen Joystick und ein kleines 1-Zoll-OLED-Display. Die meisten Tasten bieten einen deutlichen Klick, und die magnetischen Schaltwippen rasten mit einem soliden Gefühl ein, ohne dabei laut zu sein. Zwei Kritikpunkte unsererseits: Den Daumen-Encodern fehlt es an Widerstand, was präzise Einstellungen während der Fahrt erschwert, und wir haben beobachtet, dass das OLED-Display sowie die Drehzahl-LEDs während der Sitzung gelegentlich einfroren, ohne dass der Rest des Lenkrads davon betroffen war.

Die Grundkosten – der eigentliche Kostenfaktor, den es zu berücksichtigen gilt

Ein wichtiger Punkt: Dieses Lenkrad funktioniert nicht eigenständig. Eine kompatible Fanatec-Basisstation ist zwingend erforderlich, von CSL Elite und CSL DD bis hin zu Gran Turismo DD Pro, ClubSport DD sowie Podium DD1 und DD2. Der Xbox-Chip ermöglicht die Nutzung des Lenkrads auf Xbox und PC, doch der Zugriff auf die PlayStation hängt von einer PlayStation-lizenzierten Basisstation ab. Man sollte daher vor dem Kauf sein System überprüfen, da nicht das Lenkrad, sondern die Basisstation darüber entscheidet, welche Konsolen tatsächlich unterstützt werden.

Unser Fazit

Der ClubSport Formula V2.5 X ist genau das Richtige für fortgeschrittene oder erfahrene Simracer, die bereits über eine solide Grundausstattung verfügen. Die einwandfreie Verarbeitung, das auf Präzision ausgelegte Design, die immersiven Vibrationsmotoren und die plattformübergreifende Vielseitigkeit machen ihn zu einem großartigen Schritt in die höhere Preisklasse. Vorausgesetzt, man nimmt die Pflege des Alcantara in Kauf und behält die wenigen festgestellten Anzeigefehler im Hinterkopf.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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