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Fanatec Rennsport Cockpit V2: Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist

Fanatec Rennsport Cockpit V2: Meine Meinung in Kürze

Das Rennsport Cockpit V2 ist das hochwertige Aluminium-Rohrrahmen-Chassis von Fanatec, das dafür ausgelegt ist, einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb problemlos aufzunehmen. Seine als Überrollbügel gestaltete Struktur setzt auf Steifigkeit und ein elegantes Design, das sich gut in ein Wohnzimmer einfügt. Es wird unbestückt verkauft und verwandelt sich erst nach der Ausstattung in eine ernstzunehmende Basis – allerdings zu einem entsprechend höheren Preis. Wir haben es ausprobiert, eingestellt und auf Herz und Nieren geprüft, um herauszufinden, was es wirklich taugt.

8.4/10★★★★☆Sehr gut

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8.4/10Sehr gut
Herstellung9.0
Steifigkeit8.8
Ergonomie und Einstellungen7.5
Kompatibilität8.5
Skalierbarkeit8.0
Preis-Leistungs-Verhältnis7.5

Was uns gefallen hat

  • Sehr steife Aluminiumrohrkonstruktion, nahezu keine Biegung
  • Ein Design im Stil eines Überrollbügels, das gut in ein Wohnzimmer passt
  • Kompatibel mit der gesamten Direct-Drive-Reihe von Fanatec, hält dem Drehmoment eines DD2 stand
  • Plattformunabhängig, je nach verwendeter Hardware (PC, PlayStation, Xbox)
  • Umfangreiches und erweiterbares Zubehör-Ökosystem

Die Rücklagen

  • Wird als blankes Fahrgestell verkauft, Sitz und Halterungen sind separat erhältlich
  • Feineinstellung nicht ohne Werkzeug möglich, es müssen mehrere Schrauben gelöst werden
  • Weniger Flexibilität bei der Platzierung als bei einem Aluminiumprofil
  • Die Kosten steigen schnell, sobald das Fahrzeug komplett ausgestattet ist
  • Sperrig und nicht zusammenklappbar (ca. 30 kg)
Technisches Datenblatt
Typ Fester Rohrrahmen (nicht zusammenklappbar)
Material Aluminium, schwarz pulverbeschichtet
Gewicht etwa 30 kg
Plattform PC, PlayStation, Xbox (je nach montierter Basis)
Direct Drive Fanatec-Produktpalette bis hin zum Podium DD2 (25 Nm)
Sitzbefestigung Achsabstände 320 × 345 und 320 × 440 mm
Einstellungen Pedalabstand, Lenkradhöhe und -neigung, Sitzposition
Im Lieferumfang enthalten Rahmen, Schrauben, Montageanleitung

Ein Rohrrahmen, der auf Seriosität setzt

Das ist weit entfernt von klappbaren Fahrgestellen, die schon beim geringsten Druck vibrieren. Das Rennsport Cockpit V2 basiert auf einer vollständig aus Aluminiumrohren gefertigten Struktur mit mattschwarzer Pulverbeschichtung, deren Design an den Überrollbügel eines echten Rennwagens erinnert. Die gebogenen Rohre im vorderen Bereich verlaufen schräg zur Grundhalterung hin und verleihen dem Ganzen eine niedrige, muskulöse Silhouette. Nichts klingt hohl, nichts schwebt. Mit seinen rund 30 kg ist es kein Spielzeug, das man mit einer Hand bewegen kann, aber genau das erwartet man von einem Chassis, das Drehmoment aushalten soll.

Steifigkeit: das, was man spürt, wenn man fest drückt

Genau hier zeigt das V2, warum es seine Positionierung verdient. Sobald es zusammengebaut ist, kann man sich noch so sehr darüber beugen, am Lenker ziehen oder kräftig auf die Pedale treten – die Konstruktion gibt kaum nach. Flex tritt nur auf, wenn man gezielt danach sucht, und ist unter Spielbedingungen kaum spürbar. Bei starkem Bremsen, wenn ein Pedalset mit Wägezelle mehrere Dutzend Kilo aushält, bleibt der Rahmen fest auf dem Boden stehen, ohne sich zu verziehen. Beim Einfahren in Kurven übertragen sich die Ruckler eines kräftigen Direct Drive nicht als störende Vibrationen auf das Chassis: Die Kraft fließt in das Lenkrad, nicht in die Struktur. Bei langen Spielsitzungen macht diese Stabilität den Unterschied – man kämpft nicht gegen ein Rig, das unter den Händen wackelt.

Einstellungen: flexibel auf dem Papier, geduldig in der Praxis

Das V2 bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten: Verschieben des Pedals, Höhe und Neigung der Lenkradhalterung sowie Sitzverstellung. Der Einstellbereich ist für die meisten Körpergrößen ausreichend. Allerdings fehlt hier der werkzeuglose Komfort einiger selbstgebauter Cockpits: Für mehrere Feineinstellungen muss man Schrauben lösen, die Position anpassen und anschließend wieder festziehen. Sobald die richtige Position gefunden ist, stellt dies kein Problem mehr dar, da man danach kaum noch etwas verändert, doch die erste Einstellung erfordert etwas Geduld. Im Vergleich zu einem Aluminiumprofil geht auch ein wenig millimetergenaue Einstellfreiheit verloren – ein akzeptierter Kompromiss bei einem geschlossenen Rohrdesign.

Kompatibilität und Montage der Hardware

Was die Lenkradbasis angeht, ist das V2 für die gesamte Fanatec-Produktpalette ausgelegt, bis hin zum Podium DD2 mit seinen 25 Nm, wobei Podium-Halterungen als Option erhältlich sind, um die Steifigkeit auch bei den stärksten Basen zu sichern. Da es sich um ein Chassis handelt, hängt die Konsolenkompatibilität nicht vom Rig selbst ab, sondern von der Basis, die Sie darauf montieren: PC, PlayStation oder Xbox richten sich nach der Basis, nicht umgekehrt. Die Sitzhalterung unterstützt die Standard-Achsabstände (320 × 345 und 320 × 440 mm), wodurch die meisten auf dem Markt erhältlichen Schalensitze verwendet werden können.

Ein nacktes Chassis, für dessen Zubehör man extra bezahlen muss

Das sollte man vor der Bestellung wissen: Die V2 wird nur als Grundgestell verkauft. Im Karton befinden sich das Fahrgestell, die Schrauben und die Anleitung – sonst nichts. Der Sitz, die Halterungen für Bildschirm, Schalthebel, Handbremse und Lautsprecher sind allesamt optional hinzuzukaufende Komponenten. Das entspricht zwar der modularen Logik von Fanatec und seinem sich ständig erweiternden Ökosystem, doch die Gesamtkosten steigen schnell an, sobald das Rig tatsächlich ausgestattet ist. Man kauft hier eine Basis, kein fertiges Komplettpaket.

Für wen eigentlich?

Das Rennsport Cockpit V2 richtet sich an Simracer, die das Stadium des auf dem Schreibtisch stehenden Lenkrads hinter sich gelassen haben und bereits über eine solide Basis verfügen. Wenn Sie auf der Suche nach einer stabilen, langlebigen und eleganten Plattform sind, um ein Direct-Drive-Setup für die Zukunft aufzubauen, erfüllt dieses Produkt alle Anforderungen. Wenn Sie jedoch ein kostengünstiges All-in-One-System oder millimetergenaue Modularität nach Maß suchen, sollten Sie sich anderweitig umsehen.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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