Fanatec Rennsport Cockpit V2: Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist
Fanatec Rennsport Cockpit V2: Meine Meinung in Kürze
Das Rennsport Cockpit V2 ist das hochwertige Aluminium-Rohrrahmen-Chassis von Fanatec, das dafür ausgelegt ist, einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb problemlos aufzunehmen. Seine als Überrollbügel gestaltete Struktur setzt auf Steifigkeit und ein elegantes Design, das sich gut in ein Wohnzimmer einfügt. Es wird unbestückt verkauft und verwandelt sich erst nach der Ausstattung in eine ernstzunehmende Basis – allerdings zu einem entsprechend höheren Preis. Wir haben es ausprobiert, eingestellt und auf Herz und Nieren geprüft, um herauszufinden, was es wirklich taugt.
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Was uns gefallen hat
- Sehr steife Aluminiumrohrkonstruktion, nahezu keine Biegung
- Ein Design im Stil eines Überrollbügels, das gut in ein Wohnzimmer passt
- Kompatibel mit der gesamten Direct-Drive-Reihe von Fanatec, hält dem Drehmoment eines DD2 stand
- Plattformunabhängig, je nach verwendeter Hardware (PC, PlayStation, Xbox)
- Umfangreiches und erweiterbares Zubehör-Ökosystem
Die Rücklagen
- Wird als blankes Fahrgestell verkauft, Sitz und Halterungen sind separat erhältlich
- Feineinstellung nicht ohne Werkzeug möglich, es müssen mehrere Schrauben gelöst werden
- Weniger Flexibilität bei der Platzierung als bei einem Aluminiumprofil
- Die Kosten steigen schnell, sobald das Fahrzeug komplett ausgestattet ist
- Sperrig und nicht zusammenklappbar (ca. 30 kg)
Technisches Datenblatt
| Typ | Fester Rohrrahmen (nicht zusammenklappbar) |
| Material | Aluminium, schwarz pulverbeschichtet |
| Gewicht | etwa 30 kg |
| Plattform | PC, PlayStation, Xbox (je nach montierter Basis) |
| Direct Drive | Fanatec-Produktpalette bis hin zum Podium DD2 (25 Nm) |
| Sitzbefestigung | Achsabstände 320 × 345 und 320 × 440 mm |
| Einstellungen | Pedalabstand, Lenkradhöhe und -neigung, Sitzposition |
| Im Lieferumfang enthalten | Rahmen, Schrauben, Montageanleitung |
Ein Rohrrahmen, der auf Seriosität setzt
Das ist weit entfernt von klappbaren Fahrgestellen, die schon beim geringsten Druck vibrieren. Das Rennsport Cockpit V2 basiert auf einer vollständig aus Aluminiumrohren gefertigten Struktur mit mattschwarzer Pulverbeschichtung, deren Design an den Überrollbügel eines echten Rennwagens erinnert. Die gebogenen Rohre im vorderen Bereich verlaufen schräg zur Grundhalterung hin und verleihen dem Ganzen eine niedrige, muskulöse Silhouette. Nichts klingt hohl, nichts schwebt. Mit seinen rund 30 kg ist es kein Spielzeug, das man mit einer Hand bewegen kann, aber genau das erwartet man von einem Chassis, das Drehmoment aushalten soll.
Steifigkeit: das, was man spürt, wenn man fest drückt
Genau hier zeigt das V2, warum es seine Positionierung verdient. Sobald es zusammengebaut ist, kann man sich noch so sehr darüber beugen, am Lenker ziehen oder kräftig auf die Pedale treten – die Konstruktion gibt kaum nach. Flex tritt nur auf, wenn man gezielt danach sucht, und ist unter Spielbedingungen kaum spürbar. Bei starkem Bremsen, wenn ein Pedalset mit Wägezelle mehrere Dutzend Kilo aushält, bleibt der Rahmen fest auf dem Boden stehen, ohne sich zu verziehen. Beim Einfahren in Kurven übertragen sich die Ruckler eines kräftigen Direct Drive nicht als störende Vibrationen auf das Chassis: Die Kraft fließt in das Lenkrad, nicht in die Struktur. Bei langen Spielsitzungen macht diese Stabilität den Unterschied – man kämpft nicht gegen ein Rig, das unter den Händen wackelt.
Einstellungen: flexibel auf dem Papier, geduldig in der Praxis
Das V2 bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten: Verschieben des Pedals, Höhe und Neigung der Lenkradhalterung sowie Sitzverstellung. Der Einstellbereich ist für die meisten Körpergrößen ausreichend. Allerdings fehlt hier der werkzeuglose Komfort einiger selbstgebauter Cockpits: Für mehrere Feineinstellungen muss man Schrauben lösen, die Position anpassen und anschließend wieder festziehen. Sobald die richtige Position gefunden ist, stellt dies kein Problem mehr dar, da man danach kaum noch etwas verändert, doch die erste Einstellung erfordert etwas Geduld. Im Vergleich zu einem Aluminiumprofil geht auch ein wenig millimetergenaue Einstellfreiheit verloren – ein akzeptierter Kompromiss bei einem geschlossenen Rohrdesign.
Kompatibilität und Montage der Hardware
Was die Lenkradbasis angeht, ist das V2 für die gesamte Fanatec-Produktpalette ausgelegt, bis hin zum Podium DD2 mit seinen 25 Nm, wobei Podium-Halterungen als Option erhältlich sind, um die Steifigkeit auch bei den stärksten Basen zu sichern. Da es sich um ein Chassis handelt, hängt die Konsolenkompatibilität nicht vom Rig selbst ab, sondern von der Basis, die Sie darauf montieren: PC, PlayStation oder Xbox richten sich nach der Basis, nicht umgekehrt. Die Sitzhalterung unterstützt die Standard-Achsabstände (320 × 345 und 320 × 440 mm), wodurch die meisten auf dem Markt erhältlichen Schalensitze verwendet werden können.
Ein nacktes Chassis, für dessen Zubehör man extra bezahlen muss
Das sollte man vor der Bestellung wissen: Die V2 wird nur als Grundgestell verkauft. Im Karton befinden sich das Fahrgestell, die Schrauben und die Anleitung – sonst nichts. Der Sitz, die Halterungen für Bildschirm, Schalthebel, Handbremse und Lautsprecher sind allesamt optional hinzuzukaufende Komponenten. Das entspricht zwar der modularen Logik von Fanatec und seinem sich ständig erweiternden Ökosystem, doch die Gesamtkosten steigen schnell an, sobald das Rig tatsächlich ausgestattet ist. Man kauft hier eine Basis, kein fertiges Komplettpaket.
Für wen eigentlich?
Das Rennsport Cockpit V2 richtet sich an Simracer, die das Stadium des auf dem Schreibtisch stehenden Lenkrads hinter sich gelassen haben und bereits über eine solide Basis verfügen. Wenn Sie auf der Suche nach einer stabilen, langlebigen und eleganten Plattform sind, um ein Direct-Drive-Setup für die Zukunft aufzubauen, erfüllt dieses Produkt alle Anforderungen. Wenn Sie jedoch ein kostengünstiges All-in-One-System oder millimetergenaue Modularität nach Maß suchen, sollten Sie sich anderweitig umsehen.





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