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Simlab P1X Pro : Test & Erfahrungsberichte | Was es wirklich wert ist 2026

Simlab P1X Pro: Meine Meinung in Kürze

Das P1X Pro ist das High-End-Aluminium-Cockpit von Sim-Lab, das speziell dafür ausgelegt ist, selbst die leistungsstärksten Direct-Drive-Basen ohne jegliche Verformung aufzunehmen. Es handelt sich um ein Chassis aus massiven Profilen, das äußerst flexibel einstellbar und mit nahezu allen auf dem Markt erhältlichen Lenkrädern und Pedalsätzen kompatibel ist. Eine lohnende Investition für anspruchsvolle Piloten, die eine langlebige und ausbaufähige Plattform suchen.

9/10★★★★★Ausgezeichnet

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9/10Ausgezeichnet
Herstellung und Endbearbeitung9.5
Steifigkeit im Fahrbetrieb9.5
Einstellungen und Modularität9
Hardware-Kompatibilität9
Einfache Montage9
Preis-Leistungs-Verhältnis8

Was uns gefallen hat

  • Absolute Steifigkeit, keinerlei Nachgeben – selbst bei kraftvollem Direktantrieb und starkem Bremsen
  • Massivprofile 160 x 40 und 120 x 40 mm, sehr hochwertige Ausführung
  • Sandwichplatten und vorgebohrte Profile, die die Montage erheblich vereinfachen
  • Sehr großzügige Modularität bei Pedal und Lenkrad (GT-Position oder ausgestreckte Position)
  • Nahezu universelle Kompatibilität mit den auf dem Markt erhältlichen Sattelstützen und Pedalen
  • Bequemer, atmungsaktiver Mesh-Schalensitz für lange Spielsitzungen

Die Rücklagen

  • Hohe Anschaffungskosten, die durch Sitz und Bildschirmhalterung schnell steigen
  • Eloxierte Oberfläche, die leicht Kratzer bekommt
  • Der serienmäßige Sitz ist schmal und für große Personen wenig geeignet
  • Alle Einstellungen werden mit einem Schlüssel vorgenommen – ohne Werkzeug geht es nicht schnell.
  • Entfernte Innenrillen, die den Einbau von Zubehör anderer Hersteller erschweren
  • Breite Füße, die abgenommen werden können, um durch eine Tür zu passen
Technisches Datenblatt
Typ Sim-Racing-Cockpit aus Aluminiumprofilen
Hauptprofile Grundplatte 160 × 40 mm, Stützen 120 × 40 mm, Hebelhalterung 80 × 40 mm
Abmessungen 1350 mm (L) x 580 mm (B, bis zu 680 mm an der breitesten Stelle) x 770 mm (H)
Finishing schwarz eloxiertes Aluminium
Schrauben M8-Schrauben, spezielle Sandwichplatten, vorgebohrte Profile
Einstellung der Tretkurbel etwa 12 cm tief und 10 bis 12 cm hoch
Montage des Lenkrads vorne, seitlich oder auf einem Sockel, in Höhe und Neigung verstellbar
Inklusive Sitz Speed 1-Sitzschale aus Netzgewebe (schlanke Körperformen empfohlen)
Einbauort für den Bordbildschirm (DDU) vorbohrt an der Vorderseite
Kompatibilität mit Datenbanken Fanatec, MOZA, Thrustmaster, Simagic, Simucube und andere
Benötigte Werkzeuge 8-mm-Inbusschlüssel, 24-mm-Gabelschlüssel, Hammer (nicht im Lieferumfang enthalten)
Montage etwa 3 Stunden

Ein Rahmen, der speziell für den Direktantrieb ausgelegt ist

Sim-Lab genießt seit Jahren einen Ruf als Maßstab für Aluminium-Cockpits, und das P1X Pro legt die Messlatte noch höher. Die Leitidee ist einfach: eine Basis zu bieten, die so steif ist, dass sie selbst bei den heftigsten Direct-Drive-Antrieben nicht mit der Wimper zuckt. Sobald man es zusammengebaut und ein Lenkrad darauf montiert hat, wird das klar. Hier geht es nicht um einen Kompromiss zwischen geringem Gewicht und Transportfähigkeit, sondern um absolute Stabilität.

Das Rückgrat bilden riesige Profile mit den Maßen 160 x 40 mm an der Basis, Stützen mit 120 x 40 mm sowie einige Abschnitte mit 80 x 40 mm für die Schalthebelhalterung. Zum Vergleich: Bei vielen Cockpits der Einstiegsklasse wird durchgehend nur 80x40 mm verwendet. Man kann also sagen, dass sich der Unterschied in Gewicht und Steifigkeit sofort in den Händen spürbar macht.

Robustes Aluminium und maßgefertigte Platten

Was das P1X Pro von einer einfachen Stangenkonstruktion unterscheidet, ist die Ausarbeitung der Verbindungsstellen. Sim-Lab hat die Universalwinkel durch spezielle Sandwichplatten ersetzt, und ein Großteil der Profile wird vorgebohrt geliefert. Das Ergebnis: Die meisten Verbindungen werden mit nur einer M8-Schraube, einer Unterlegscheibe und manchmal einem Distanzstück hergestellt, anstatt zahlreiche Winkelstücke anpassen zu müssen. Die Unterlegscheiben mit dem Firmenlogo und die schwarz eloxierte Oberfläche sorgen für ein sauberes und hochwertiges Erscheinungsbild.

Je nach Sichtweise ein cleveres Detail oder eine ästhetische Entscheidung: Sim-Lab hat die inneren Nuten an den 160- und 120-mm-Profilen entfernt, um einen klareren Look zu erzielen. Das sieht zwar gut aus, lässt aber auch größere Abstände zwischen den verbleibenden Rillen entstehen, was die Montage von Zubehör anderer Hersteller erschweren kann. Das sollten Sie bedenken, wenn Sie Komponenten anschrauben möchten, die nicht von Sim-Lab stammen.

So sieht es aus, wenn man das Steuer übernimmt

Genau hier wird das P1X Pro seinem Ruf gerecht. Wir haben das Fahrwerk mit einer robusten Basis auf Herz und Nieren geprüft, und das Ergebnis ist eindeutig: kein spürbares Nachgeben, selbst bei aggressiver Fahrweise. Bei starken Bremsmanövern, wenn man die Pedale mit 50 bar und mehr auf einer Wägezelle durchdrückt, rührt sich die Struktur keinen Zentimeter. Keine störenden Vibrationen, keine Torsionsbewegungen, die das Fahrgefühl beeinträchtigen könnten. Das Force-Feedback bleibt klar und präzise – genau das ist das Ziel eines Cockpits dieser Klasse.

Beim Einlenken macht diese Steifigkeit den Unterschied. Wenn man den Scheitelpunkt anvisiert und das Lenkrad millimetergenau dosiert, möchte man, dass nur die Bewegung stattfindet, die man selbst vorgibt – und nicht die eines vibrierenden Rahmens. Der P1X Pro hält dieses Versprechen. Bei langen Ausdauerfahrten leistet der Speed-1-Schalensitz aus atmungsaktivem Netzgewebe gute Dienste: fester Halt, bequeme Sitzposition und eine kleine Tasche für das Handy, die den Komfort nicht beeinträchtigt. Schlanke Fahrer werden sich am wohlsten fühlen, während diejenigen mit einem größeren Taillenumfang sich eher nach einem alternativen Sitz umsehen sollten.

Die Position millimetergenau einstellen

Die Modularität ist das andere große Argument. Die Pedalsethalterung wird direkt am Sockel montiert und lässt sich weit verschieben – etwa ein Dutzend Zentimeter nach vorne und ebenso viel in der Höhe –, sodass man von einer aufrechten GT-Position zu einer gestreckten Haltung im Formel-Stil wechseln kann. Die Lenkradhalterung lässt sich sowohl in der Höhe als auch im Winkel verstellen und bietet je nach Lenkradmarke verschiedene Befestigungsmöglichkeiten – vorne, seitlich oder am Sockel.

Der Sitz lässt sich über eine Schiene vor und zurück schieben, und dank der verstellbaren Füße kann ein nicht ganz ebener Boden ausgeglichen werden. Ein kleiner Wermutstropfen: Alle diese Einstellungen müssen mit einem Schraubenschlüssel vorgenommen werden – es gibt keine Schnellverstellung und auch keine werkzeuglose Einstellung. Sobald Sie Ihre Position gefunden haben, ist das kein Problem, aber wenn sich mehrere Fahrer das Cockpit teilen, muss bei jedem Wechsel der Inbusschlüssel zur Hand genommen werden.

Der Aufbau – wie bei einem Premium-Bausatzmöbel

Gute Nachrichten für alle, denen Aluminium Respekt einflößt: Der P1X Pro lässt sich überraschend einfach zusammenbauen. Die bebilderte Anleitung im Ikea-Stil zeigt die Schrauben maßstabsgetreu, die Beutel mit den Befestigungsteilen sind beschriftet, und dank der vorgebohrten Profile entfällt das umständliche Herumprobieren mit Winkelstücken. Man rechnet mit etwa drei Stunden für den Aufbau des Rahmens, als Anfänger vielleicht etwas länger. Man benötigt einen 8-mm-Inbusschlüssel, einen 24-mm-Gabelschlüssel und einen Gummihammer, da kein Werkzeug mitgeliefert wird.

Welche Ausrüstung kann man dort befestigen?

Was die Kompatibilität angeht, setzt das P1X Pro auf Universalität. Wie jedes gute Profil-Cockpit verfügt es über keinerlei integrierte Elektronik: Es ist daher mit jeder Basis kompatibel, ganz gleich, ob Sie je nach Lenkrad auf dem PC, der PlayStation oder der Xbox spielen. Die Befestigungsmöglichkeiten vorne, auf einer Platte oder seitlich decken Fanatec, MOZA, Thrustmaster, Simagic, Simucube und Co. ab. Die verstellbare Pedalhalterung nimmt nahezu alle Pedalsätze mit Wägezellen auf, und an der Vorderseite ist eine vorgebohrte Aussparung für einen Bordbildschirm (DDU) vorgesehen. Es werden mehrere Sitze unterstützt, von den Speed-Modellen von Sim-Lab bis hin zu den Sparco Grid und Circuit II.

Was man bedenken sollte, bevor man schwach wird

Nichts ist perfekt. Die sehr schöne Oberfläche ist relativ anfällig für Kratzer, daher sollte man beim Aufbau auf Stöße achten. Je nach Exemplar haben wir auch einige winzige Mängel in der Qualitätskontrolle festgestellt, wie beispielsweise ein Gewinde, das durch überschüssige Beschichtung verstopft war. Die breiten Gummifüße müssen entfernt werden, um durch eine Tür zu passen. Und man muss mit einem beträchtlichen Budget rechnen: Es handelt sich um ein Produkt, das eindeutig auf das obere Marktsegment abzielt, wobei Stuhl und Monitorhalterung die Kosten schnell in die Höhe treiben.

Urteil

Das P1X Pro ist eines der ausgereiftesten Cockpits, die wir je getestet haben. Vorbildliche Steifigkeit, großzügige Modularität, durchdachter Aufbau und umfassende Kompatibilität: Es erfüllt fast alle Anforderungen eines Sim-Racers, der eine Plattform sucht, die auf Langlebigkeit ausgelegt ist. Der Preis und die Größe des Sitzes sind die einzigen wirklichen Vorbehalte. Wenn Sie mit einem kraftvollen Direct-Drive-System fahren und Sie der Flex stört, ist dies eine sichere Wahl.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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