Sind Sie sich bei Ihrer Wahl noch nicht sicher? Lesen Sie Unser Leitfaden zu den besten PC-Lenkrädern um die besten Modelle zu vergleichen und die richtige Wahl zu treffen.

MOZA ES Steering Wheel : Test & Erfahrungsberichte | Was es wirklich wert ist 2026

MOZA ES Steering Wheel: Meine Meinung in Kürze

Das MOZA ES ist das Einsteigermodell, mit dem man Direct Drive entdecken kann, ohne sich finanziell zu ruinieren. Kompaktes GT-Format mit 28 cm Durchmesser, handgenähter Mikrofaser-Lenkradbezug, Chassis aus Aluminiumlegierung und 22 programmierbaren Tasten. Es lässt sich an die MOZA-Basen (R5, R9 V2, R12) anschließen und richtet sich an PC-Einsteiger und Fortgeschrittene, die ihr erstes cleveres Setup zusammenstellen.

7.7/10★★★★☆Sehr gut

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7.7/10Sehr gut
Herstellung8.0
Funktionen und Benutzerfreundlichkeit7.5
Eindrücke7.3
Kompatibilität7.0
Preis-Leistungs-Verhältnis8.5

Was uns gefallen hat

  • Stabiler und hochwertig verarbeiteter Rahmen aus einer Aluminiumlegierung
  • Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, um den Direct Drive kennenzulernen
  • Tasten und Bedienfelder mit erstklassiger Haptik für diese Produktklasse
  • MOZA-Schnellwechselvorrichtung im Lieferumfang enthalten, einfacher Wechsel der Lenkräder
  • LED-Ring für ein immersives Trainingserlebnis
  • Über das Modul „Formule“ anpassbar für etwa fünfzig Euro

Die Rücklagen

  • Etwas feste Mikrofaser-Griffe, nachlassender Komfort bei langen Fahrten
  • Kleiner Durchmesser von 28 cm, weniger stabil als ein Lenkrad in voller Größe
  • Kein Drehgeber, eingeschränkte Hubeinstellungen
  • Nur mit MOZA-Basen (PC) kompatibel, keine Xbox-Version
  • Wird meist nicht einzeln verkauft, sondern im Set mit Sockel angeboten
Technisches Datenblatt
Durchmesser 28 cm (GT-Kompaktformat)
Felge handgenähte Mikrofaser
Fahrgestell Aluminiumlegierung
Paletten Aluminiumlegierung
Buttons 22 programmierbar
Beleuchtung LED-Drehzahlring (RGB)
Quick Release MOZA-System im Lieferumfang enthalten
Gewicht ca. 900 g (Standardausführung)
Kompatible Basen MOZA R3, R5, R9 V2, R12
Plattform PC

Der cleverste Einstieg in den MOZA Direct Drive

Das ES nimmt einen ganz bestimmten Platz in der MOZA-Produktpalette ein: Es ist das Lenkrad, das man denjenigen in die Hand gibt, die zum ersten Mal auf Direct Drive umsteigen. Da es meist im Paket mit einer erschwinglichen Basis wie dem R5 verkauft wird, nimmt es seine Position als Einstiegsmodell ohne Umschweife ein. Es handelt sich um ein Lenkrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert und eher als stimmiger Einstieg als als Luxusartikel konzipiert ist.

Eine hochwertigere Verarbeitung, als der Preis vermuten lässt

Die erste positive Überraschung ist die Verarbeitung. Das Gehäuse und die Tastenleiste bestehen aus einer Aluminiumlegierung, sind stabil und gut verarbeitet – weit entfernt von dem hohlen Kunststoff, den man in dieser Preisklasse oft befürchtet. Der Rahmen ist mit handgenähter Mikrofaser bezogen, die ordentlich gespannt ist und sich auf den ersten Griff angenehm anfühlt. Das Ganze strahlt Solidität aus und vermittelt Vertrauen in die Langlebigkeit. Zwar handelt es sich um Materialien, die auf das Budget abgestimmt sind, doch bei der Verarbeitung wurde nicht gespart: Die Schaltwippen aus Aluminium rasten sauber ein, und der hauseigene MOZA-Schnellverschluss ist mit von der Partie, was den späteren Austausch des Lenkrads erheblich vereinfacht.

In der Hand und auf der Rennstrecke: ein kompaktes GT-Format

Mit einem Durchmesser von 28 cm ist das ES deutlich kleiner als die anderen Lenkräder der Marke. In der Praxis findet man sich schnell zurecht: Das Format lässt sich leicht handhaben und eignet sich gut für den GT- oder Straßenfahrstil. Diese reduzierte Größe hat jedoch einen Nachteil, den man beim Spielen spürt. Bei aufeinanderfolgenden engen Kurveneinfahrten erfordert der kleine Durchmesser größere Bewegungen und vermittelt ein etwas weniger stabiles Gefühl als ein Lenkrad in voller Größe. Die Mikrofaser-Griffe liegen gut in der Hand und rutschen nicht, aber es fehlt ihnen an Weichheit: Bei langen Spielsitzungen oder ohne Handschuhe spürt man die Festigkeit des Bezugs, und der Komfort stößt schließlich an seine Grenzen. Die Schaltwippen und Tasten hingegen bieten ein überraschend hochwertiges Haptikgefühl, das weit über dem liegt, was Mainstream-Lenkräder derselben Preisklasse bieten.

22 Tasten und ein Leuchtring, aber kein Drehregler

Was die Bedienelemente angeht, verfügt der ES über 22 programmierbare Tasten – genug, um die wichtigsten Einstellungen im Handumdrehen zu konfigurieren, ohne das Lenkrad loszulassen. Der LED-Drehzahlring, die berühmte MOZA-Lichtsignatur, ist ebenfalls vorhanden und sorgt für ein echtes Plus an Immersion, da man die Gangwechsel auf einen Blick abstimmen kann. Was wirklich fehlt, sind Drehregler: Um die Motorsteuerung oder die Bremsverteilung Runde für Runde fein abzustimmen, muss man die Tasten verwenden, was die Vielseitigkeit der Einstellungen im Rennen etwas einschränkt. Für einen Anfänger ist das kein Ausschlusskriterium, aber es ist genau die Art von Detail, die zu einem Upgrade motiviert, wenn man Fortschritte macht.

Kompatibilität: das MOZA-Universum – und sonst nichts

Was Sie vor dem Kauf beachten sollten: Das ES lässt sich ausschließlich über den hauseigenen Schnellverschluss an MOZA-Direct-Drive-Basen (R3, R5, R9 V2 und R12) befestigen. Es werden keine Basisstationen von Drittanbietern unterstützt, und außerhalb des MOZA-Ökosystems ist kein Betrieb möglich. Es handelt sich um ein PC-orientiertes Lenkrad: Wenn Sie auf Xbox-Spiele abzielen, sollten Sie sich die ESX-Variante ansehen, da das Standard-ES die Konsole nicht unterstützt. Sobald diese Voraussetzungen erfüllt sind, erfolgt die Integration nahtlos, und die Pit-House-Software wickelt alles reibungslos ab.

Der „Formule“-Mod – eine wirklich gute Idee

Was das ES so clever macht, ist seine Modularität. Für etwa 50 Euro bietet MOZA einen Aufsatz an, der die runde Felge in ein Lenkrad im Formel-Stil verwandelt. Der Umbau ist gewichtsreduzierend (das Gewicht sinkt von etwa 900 g auf knapp 500 g) und lässt sich durch das Lösen einiger Schrauben durchführen. Bei einer R5-Basis sorgt diese Gewichtsreduzierung für ein direkteres und spritzigeres Force-Feedback, und dank des Durchmessers von 28 cm bleiben die Schaltwippen gut erreichbar. Für diesen Preis ist es eine kostengünstige Möglichkeit, sich zwei Fahrstile zu gönnen, ohne ein komplettes Lenkrad neu kaufen zu müssen.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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