Sind Sie sich bei Ihrer Wahl noch nicht sicher? Lesen Sie Unser Leitfaden zu den besten PC-Lenkrädern um die besten Modelle zu vergleichen und die richtige Wahl zu treffen.

Asetek Forte Wheelbase (18Nm) : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist

Asetek Forte Wheelbase (18Nm) : Meine Meinung in Kürze

Die Forte ist der Direct-Drive-Rechner, der Asetek einem breiten Publikum bekannt gemacht hat, und sie hat überzeugende Argumente auf ihrer Seite. Mit 18 Nm bei einem riemenlosen Motor, einem sehr steifen Aluminiumchassis und der RaceHub-Software spielt sie in der Liga deutlich teurerer Modelle mit. Wir haben sie in langen Testfahrten auf Herz und Nieren geprüft, um herauszufinden, was sich wirklich in den Händen anfühlt und wo ihre Grenzen liegen.

8.5/10★★★★☆Ausgezeichnet

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8.5/10Ausgezeichnet
Rückmeldung und Spielgefühl8.7
Verarbeitung und Stabilität8.8
RaceHub-Software8.6
Kompatibilität und Anschlüsse7.4
Ökosystem und Skalierbarkeit7.5
Preis-Leistungs-Verhältnis8.6

Was uns gefallen hat

  • Kraftrückmeldung, präzise und sehr gut ablesbar
  • 18 Nm – mehr als ausreichend, ein Motor von großer Finesse
  • Solide und hochwertige Aluminiumkonstruktion
  • Umfassende und gut durchdachte RaceHub-Software
  • Externe Ein-/Aus- und Drehmoment-Abschalt-Schalter, selten in dieser Preisklasse
  • Dockingstation mit USB-Hub-Funktion, vereinfachte Verkabelung
  • Hervorragende GT3- und Formel-Profile direkt ab Werk

Die Rücklagen

  • Nur für PC, keine native Konsolenunterstützung
  • Ökosystem auf Basis proprietärer Standards; für andere Lenkräder sind Adapter erforderlich
  • Bei Fahrzeugen mit sehr steifer Karosserie ist die Reaktionsfähigkeit des Invicta etwas geringer
  • Die vorderen Kontaktstifte sind mit Vorsicht zu behandeln
  • Die Basis erwärmt sich während des (normalen) Gebrauchs
Technisches Datenblatt
Typ Direktantriebsbasis (Direct Drive)
Spitzendrehmoment 18 Nm
Übertragung direkte Verbindung zwischen Motor und Achse, ohne Riemen
Anstiegsgeschwindigkeit ca. 6,7 Nm/ms
Auflösung 0,000085 Grad (ca. 4.000.000 Schritte pro Umdrehung)
Schnellverschluss Asetek Racing Quick Release-System
Ernährung 400-W-Netzteil im Lieferumfang enthalten
Anschlüsse USB-C auf USB-A
Plattformen PC (Windows 10 und 11)
Konsolenkompatibilität nicht nativ (PlayStation und Xbox werden nicht unterstützt)
Fahrgestell Aluminium
Länge ca. 293 mm mit Schnellverschluss
Software RaceHub
Inklusive Basisstation, Netzteil, USB-C-Kabel, Ein-/Aus-Schalter, Torque-Off-Schalter, regionenübergreifende Netzkabel

Ein Direktantrieb, der eher auf Präzision als auf Leistungsübertreibung setzt

Das Modell „La Forte“ nimmt in der Asetek-Produktpalette eine mittlere Position ein – zwischen dem Einstiegsmodell und dem Flaggschiff „Invicta“ – und ist zweifellos der beste Einstieg, um die Positionierung der Marke zu verstehen. Der Motor verbindet das Lenkrad direkt mit der Achse, ohne Riemen oder Zahnrad, wodurch mechanisches Spiel und die bei Basismodellen mit Getriebe bekannte leichte Verzögerung entfallen. Mit einem Spitzendrehmoment von 18 Nm liegt man deutlich über der Schwelle, ab der die Leistung zum begrenzenden Faktor wird. Mit anderen Worten: Nicht das Streben nach Newtonmetern macht diese Basis aus, sondern die Qualität dessen, was sie überträgt.

Was sich 18 Nm in den Händen wirklich anfühlen

Schon in den ersten Kurven erschien uns das Fahrgefühl sauber, präzise und reich an nützlichen Informationen. Man spürt, wie der Haftungsverlust, die Gewichtsverlagerung und die Wechsel der Fahrbahnoberfläche ganz natürlich eintreten, ohne übertrieben zu wirken. Das ist ein entscheidender Punkt, denn viele Einstiegsmodelle übertreiben es, um zu beeindrucken, während der Forte ein klares Fahrgefühl vermittelt. Bei einem vergleichbaren Drehmoment empfanden wir das Fahrgefühl als sehr ähnlich zu deutlich teureren High-End-Lösungen, was viel über die Feinheit des Motors aussagt. Der einzige wirkliche Unterschied betrifft sehr steife Fahrzeuge wie GT3- und Einsitzer, bei denen man im Vergleich zur Invicta, deren Slew-Rate höher ist, eine etwas geringere Reaktionsfähigkeit wahrnimmt. Beim Forte liegt der Wert bei etwa 6,7 Nm pro Millisekunde – das ist hervorragend, doch das geschulte Ohr wird spüren, dass das Flaggschiff die Kurven eine Stufe schneller durchfährt.

Auf der Rennstrecke: Kurveneinfahrt, Bremsen und Rüttelstreifen

Konkret besticht der Forte durch seine Vorhersehbarkeit. Am Kurveneingang hebt sich der Abhebe-Punkt der Vorderachse deutlich an, ohne dass man raten muss – was dabei hilft, das Auto millimetergenau zu positionieren. Beim Bremsen lassen sich das Blockieren und die Lastverlagerung deutlich erkennen, und die Rüttler werden spürbar überfahren, ohne jemals unangenehm in die Handgelenke zu schlagen. Die für den GT3 und die Rennserien bereitgestellten Profile sind so gut abgestimmt, dass wir bereits nach wenigen Runden konstante Rundenzeiten erzielten, ohne eine Stunde mit der Feinabstimmung zu verbringen. Bei einer mehrstündigen Session gab es keinerlei Aussetzer oder Störungen; das Fahrverhalten blieb von Anfang bis Ende konstant.

Eine Konstruktion, die Vertrauen weckt

Der Aluminiumrahmen strahlt Seriosität aus. Man hat den Eindruck, eher ein Steuerungswerkzeug als ein Spielzeug zu installieren, und die wahrgenommene Steifigkeit ist hervorragend, sobald die Basis auf einem soliden Cockpit befestigt ist – ohne nennenswertes Spiel. Das Format ist kompakt – mit Schnellverschluss etwa 293 mm –, was im Vergleich zu sperrigeren Basen viel Freiheit bei der Montage lässt. Asetek hatte zudem die gute Idee, zwei externe, abgesetzte Gehäuse hinzuzufügen – eines für die Einschaltung und eines für den Not-Aus-Schalter „Torque Off“ – mit beleuchteten Schaltern. Das ist die Art von Detail, die in dieser Preisklasse selten ist und im Alltag wirklich geschätzt wird. Einziger zu beachtender Punkt: Die Basis erwärmt sich während des Betriebs, was jedoch normal ist und bei uns keinerlei Probleme hinsichtlich der Zuverlässigkeit verursacht hat.

RaceHub – die Software, die wirklich etwas bewegt

Die Software ist eine der großen Stärken des Ökosystems. RaceHub findet die richtige Balance zwischen Einfachheit und Kontrolle – mit übersichtlichen Registerkarten für die Kalibrierung des Centers, die Drehmomentsteuerung, die LEDs, die Sicherheit und die Benachrichtigungen. Man hat Zugriff auf die wichtigen Einstellungen – Dämpfung, Reibung, Trägheit und Filterung –, ohne sich in unübersichtlichen Menüs zu verlieren. Eine weitere positive Überraschung: Die Anschlüsse laufen über die Basisstation, die als USB-Hub fungiert, was die Kabelführung im Vergleich zur Konkurrenz deutlich vereinfacht. Die Installation und die Gesamtkohärenz des Asetek-Ökosystems sind sauber, alles läuft reibungslos ab.

Schnellverschluss, Anschlüsse und der eigentliche Punkt, auf den man achten muss

Vor dem Kauf sollte man die Kompatibilität prüfen. Die Dockingstation ist für PCs mit Windows 10 und 11 vorgesehen und wird über USB-C an USB-A angeschlossen. Sie ist nicht nativ mit PlayStation- oder Xbox-Konsolen kompatibel. Asetek erwähnt die Möglichkeit einer Weiterentwicklung durch den Austausch der Hauptplatine, falls die Unterstützung von Konsolen möglich wird, aber bisher gibt es keine Garantie dafür, daher gehen wir vom PC-Betrieb aus. Was die Lenkräder betrifft, ist die hauseigene Schnellbefestigung solide, doch das Ökosystem verwendet eigene Standards, sodass Adapter erforderlich sind, um ältere Lenkräder zu montieren oder andere Marken zu integrieren. Die Kontaktstifte an der Vorderseite erfordern zudem etwas Sorgfalt beim Umgang, auch wenn Ersatzteile erschwinglich bleiben. Der Lieferumfang ist vollständig: Basisstation, 400-W-Netzteil, USB-C-Kabel, Ein-/Aus-Schalter, Torque-Off-Schalter und Netzkabel für verschiedene Regionen.

Für wen, und unser Fazit

Die Forte richtet sich an PC-Spieler, die ein solides, präzise reagierendes und unverwüstliches Direct-Drive-Steuerpult suchen, ohne den Preis eines Flaggschiff-Modells zahlen zu müssen. Sie bietet eine Force-Feedback-Qualität, die weitaus teureren Referenzmodellen in nichts nachsteht, eine einwandfreie Verarbeitung und eine Software, die zu den besten auf dem Markt gehört. Zwei Vorbehalte sind zu beachten: die fehlende Konsolenkompatibilität und ein Ökosystem, das hinsichtlich seiner eigenen Standards noch recht geschlossen ist. Wenn Sie sich jedoch auf den PC beschränken, bietet das Gerät eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse in diesem Segment.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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