Asetek Forte Wheelbase (18Nm) : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist
Asetek Forte Wheelbase (18Nm) : Meine Meinung in Kürze
Die Forte ist der Direct-Drive-Rechner, der Asetek einem breiten Publikum bekannt gemacht hat, und sie hat überzeugende Argumente auf ihrer Seite. Mit 18 Nm bei einem riemenlosen Motor, einem sehr steifen Aluminiumchassis und der RaceHub-Software spielt sie in der Liga deutlich teurerer Modelle mit. Wir haben sie in langen Testfahrten auf Herz und Nieren geprüft, um herauszufinden, was sich wirklich in den Händen anfühlt und wo ihre Grenzen liegen.
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Was uns gefallen hat
- Kraftrückmeldung, präzise und sehr gut ablesbar
- 18 Nm – mehr als ausreichend, ein Motor von großer Finesse
- Solide und hochwertige Aluminiumkonstruktion
- Umfassende und gut durchdachte RaceHub-Software
- Externe Ein-/Aus- und Drehmoment-Abschalt-Schalter, selten in dieser Preisklasse
- Dockingstation mit USB-Hub-Funktion, vereinfachte Verkabelung
- Hervorragende GT3- und Formel-Profile direkt ab Werk
Die Rücklagen
- Nur für PC, keine native Konsolenunterstützung
- Ökosystem auf Basis proprietärer Standards; für andere Lenkräder sind Adapter erforderlich
- Bei Fahrzeugen mit sehr steifer Karosserie ist die Reaktionsfähigkeit des Invicta etwas geringer
- Die vorderen Kontaktstifte sind mit Vorsicht zu behandeln
- Die Basis erwärmt sich während des (normalen) Gebrauchs
Technisches Datenblatt
| Typ | Direktantriebsbasis (Direct Drive) |
| Spitzendrehmoment | 18 Nm |
| Übertragung | direkte Verbindung zwischen Motor und Achse, ohne Riemen |
| Anstiegsgeschwindigkeit | ca. 6,7 Nm/ms |
| Auflösung | 0,000085 Grad (ca. 4.000.000 Schritte pro Umdrehung) |
| Schnellverschluss | Asetek Racing Quick Release-System |
| Ernährung | 400-W-Netzteil im Lieferumfang enthalten |
| Anschlüsse | USB-C auf USB-A |
| Plattformen | PC (Windows 10 und 11) |
| Konsolenkompatibilität | nicht nativ (PlayStation und Xbox werden nicht unterstützt) |
| Fahrgestell | Aluminium |
| Länge | ca. 293 mm mit Schnellverschluss |
| Software | RaceHub |
| Inklusive | Basisstation, Netzteil, USB-C-Kabel, Ein-/Aus-Schalter, Torque-Off-Schalter, regionenübergreifende Netzkabel |
Ein Direktantrieb, der eher auf Präzision als auf Leistungsübertreibung setzt
Das Modell „La Forte“ nimmt in der Asetek-Produktpalette eine mittlere Position ein – zwischen dem Einstiegsmodell und dem Flaggschiff „Invicta“ – und ist zweifellos der beste Einstieg, um die Positionierung der Marke zu verstehen. Der Motor verbindet das Lenkrad direkt mit der Achse, ohne Riemen oder Zahnrad, wodurch mechanisches Spiel und die bei Basismodellen mit Getriebe bekannte leichte Verzögerung entfallen. Mit einem Spitzendrehmoment von 18 Nm liegt man deutlich über der Schwelle, ab der die Leistung zum begrenzenden Faktor wird. Mit anderen Worten: Nicht das Streben nach Newtonmetern macht diese Basis aus, sondern die Qualität dessen, was sie überträgt.
Was sich 18 Nm in den Händen wirklich anfühlen

Schon in den ersten Kurven erschien uns das Fahrgefühl sauber, präzise und reich an nützlichen Informationen. Man spürt, wie der Haftungsverlust, die Gewichtsverlagerung und die Wechsel der Fahrbahnoberfläche ganz natürlich eintreten, ohne übertrieben zu wirken. Das ist ein entscheidender Punkt, denn viele Einstiegsmodelle übertreiben es, um zu beeindrucken, während der Forte ein klares Fahrgefühl vermittelt. Bei einem vergleichbaren Drehmoment empfanden wir das Fahrgefühl als sehr ähnlich zu deutlich teureren High-End-Lösungen, was viel über die Feinheit des Motors aussagt. Der einzige wirkliche Unterschied betrifft sehr steife Fahrzeuge wie GT3- und Einsitzer, bei denen man im Vergleich zur Invicta, deren Slew-Rate höher ist, eine etwas geringere Reaktionsfähigkeit wahrnimmt. Beim Forte liegt der Wert bei etwa 6,7 Nm pro Millisekunde – das ist hervorragend, doch das geschulte Ohr wird spüren, dass das Flaggschiff die Kurven eine Stufe schneller durchfährt.
Auf der Rennstrecke: Kurveneinfahrt, Bremsen und Rüttelstreifen

Konkret besticht der Forte durch seine Vorhersehbarkeit. Am Kurveneingang hebt sich der Abhebe-Punkt der Vorderachse deutlich an, ohne dass man raten muss – was dabei hilft, das Auto millimetergenau zu positionieren. Beim Bremsen lassen sich das Blockieren und die Lastverlagerung deutlich erkennen, und die Rüttler werden spürbar überfahren, ohne jemals unangenehm in die Handgelenke zu schlagen. Die für den GT3 und die Rennserien bereitgestellten Profile sind so gut abgestimmt, dass wir bereits nach wenigen Runden konstante Rundenzeiten erzielten, ohne eine Stunde mit der Feinabstimmung zu verbringen. Bei einer mehrstündigen Session gab es keinerlei Aussetzer oder Störungen; das Fahrverhalten blieb von Anfang bis Ende konstant.
Eine Konstruktion, die Vertrauen weckt

Der Aluminiumrahmen strahlt Seriosität aus. Man hat den Eindruck, eher ein Steuerungswerkzeug als ein Spielzeug zu installieren, und die wahrgenommene Steifigkeit ist hervorragend, sobald die Basis auf einem soliden Cockpit befestigt ist – ohne nennenswertes Spiel. Das Format ist kompakt – mit Schnellverschluss etwa 293 mm –, was im Vergleich zu sperrigeren Basen viel Freiheit bei der Montage lässt. Asetek hatte zudem die gute Idee, zwei externe, abgesetzte Gehäuse hinzuzufügen – eines für die Einschaltung und eines für den Not-Aus-Schalter „Torque Off“ – mit beleuchteten Schaltern. Das ist die Art von Detail, die in dieser Preisklasse selten ist und im Alltag wirklich geschätzt wird. Einziger zu beachtender Punkt: Die Basis erwärmt sich während des Betriebs, was jedoch normal ist und bei uns keinerlei Probleme hinsichtlich der Zuverlässigkeit verursacht hat.
RaceHub – die Software, die wirklich etwas bewegt

Die Software ist eine der großen Stärken des Ökosystems. RaceHub findet die richtige Balance zwischen Einfachheit und Kontrolle – mit übersichtlichen Registerkarten für die Kalibrierung des Centers, die Drehmomentsteuerung, die LEDs, die Sicherheit und die Benachrichtigungen. Man hat Zugriff auf die wichtigen Einstellungen – Dämpfung, Reibung, Trägheit und Filterung –, ohne sich in unübersichtlichen Menüs zu verlieren. Eine weitere positive Überraschung: Die Anschlüsse laufen über die Basisstation, die als USB-Hub fungiert, was die Kabelführung im Vergleich zur Konkurrenz deutlich vereinfacht. Die Installation und die Gesamtkohärenz des Asetek-Ökosystems sind sauber, alles läuft reibungslos ab.
Schnellverschluss, Anschlüsse und der eigentliche Punkt, auf den man achten muss

Vor dem Kauf sollte man die Kompatibilität prüfen. Die Dockingstation ist für PCs mit Windows 10 und 11 vorgesehen und wird über USB-C an USB-A angeschlossen. Sie ist nicht nativ mit PlayStation- oder Xbox-Konsolen kompatibel. Asetek erwähnt die Möglichkeit einer Weiterentwicklung durch den Austausch der Hauptplatine, falls die Unterstützung von Konsolen möglich wird, aber bisher gibt es keine Garantie dafür, daher gehen wir vom PC-Betrieb aus. Was die Lenkräder betrifft, ist die hauseigene Schnellbefestigung solide, doch das Ökosystem verwendet eigene Standards, sodass Adapter erforderlich sind, um ältere Lenkräder zu montieren oder andere Marken zu integrieren. Die Kontaktstifte an der Vorderseite erfordern zudem etwas Sorgfalt beim Umgang, auch wenn Ersatzteile erschwinglich bleiben. Der Lieferumfang ist vollständig: Basisstation, 400-W-Netzteil, USB-C-Kabel, Ein-/Aus-Schalter, Torque-Off-Schalter und Netzkabel für verschiedene Regionen.
Für wen, und unser Fazit

Die Forte richtet sich an PC-Spieler, die ein solides, präzise reagierendes und unverwüstliches Direct-Drive-Steuerpult suchen, ohne den Preis eines Flaggschiff-Modells zahlen zu müssen. Sie bietet eine Force-Feedback-Qualität, die weitaus teureren Referenzmodellen in nichts nachsteht, eine einwandfreie Verarbeitung und eine Software, die zu den besten auf dem Markt gehört. Zwei Vorbehalte sind zu beachten: die fehlende Konsolenkompatibilität und ein Ökosystem, das hinsichtlich seiner eigenen Standards noch recht geschlossen ist. Wenn Sie sich jedoch auf den PC beschränken, bietet das Gerät eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse in diesem Segment.





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