Sind Sie sich bei Ihrer Wahl noch nicht sicher? Lesen Sie Unser Leitfaden zu den besten PC-Lenkrädern um die besten Modelle zu vergleichen und die richtige Wahl zu treffen.

Fanatec Podium Wheel Base DD2 : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist

Fanatec Podium Wheel Base DD2 : Meine Meinung in Kürze

Das Podium DD2 ist das Spitzenmodell der Direct-Drive-Reihe von Fanatec für den Consumer-Markt, mit einem Spitzen-Drehmoment von 25 Nm und einem speziell für das Sim-Racing entwickelten Outrunner-Motor. Wir haben lange Testphasen damit verbracht und dabei die Feinheit des Force-Feedbacks sowie die nahezu unerschöpfliche Leistungsreserve erlebt. Es handelt sich um ein Endgame-Modell, das sowohl an das Cockpit als auch an das Budget hohe Anforderungen stellt und ausschließlich für PC und Xbox erhältlich ist. Ein Fanatec-Lenkrad ist für den Betrieb unverzichtbar.

8.6/10★★★★☆Ausgezeichnet

Wenn Sie über unsere Links kaufen, können wir eine Affiliate-Provision erhalten.

8.6/10Ausgezeichnet
Herstellung9.5
Rückmeldung und Spielgefühl9.3
Funktionen9.0
Kompatibilität7.5
Vielseitigkeit7.0
Preis-Leistungs-Verhältnis7.5

Was uns gefallen hat

  • Drehmoment von 25 Nm mit enormer Leistungsreserve
  • Ein kraftvolles Spielgefühl von seltener Finesse, ohne abgehackte Wirkung
  • Industrielle Fertigung, massives Aluminium und Carbon-Seitenwände
  • Serienmäßig mit Sicherheits-Killswitch ausgestattet
  • Hochwertiges Schnellwechselsystem QR2 mit integriertem OLED-Display

Die Rücklagen

  • Völlig inkompatibel mit der PlayStation
  • Fanatec-Lenkrad erforderlich und separat erhältlich
  • Unverzichtbarer Drehmomentschlüssel für die Nutzung der Basisstation
  • Erfordert ein stabiles Cockpit und einen eigenen Platz
  • Sehr hohe Preispositionierung
Technisches Datenblatt
Maximales Drehmoment 25 Nm
Haltemoment 20 Nm
Motor Direktantrieb mit Außenläufer, speziell für Sim-Racing entwickelt
Bildschirm 2,7-Zoll-OLED (256×64)
USB-Bildwiederholrate 1000 Hz
Quick Release QR2 an der Basis (Typ M, gefrästes Aluminium)
Rotation bis zu 2520 Grad (elektronisch einstellbar)
Sicherheit Killswitch mit separatem Schalter, Drehmomentschlüssel
Plattformen PC und Xbox (One, Series X und S)
Lenkrad Fanatec erforderlich, nicht im Lieferumfang enthalten

Das Basismodell am unteren Ende der Podium-Reihe

Auf der Fanatec-Skala ist der Podium DD2 die letzte Stufe vor der Semi-Pro-Klasse. Es handelt sich um eine Direct-Drive-Basis mit einem angegebenen Spitzendrehmoment von 25 Nm – das ist das Nonplusultra dessen, was ein Simracer zu Hause installieren kann, ohne auf industrielle Lösungen zurückgreifen zu müssen. Schon beim Auspacken wird klar, worum es geht: ein massiver Block, der etwa zwanzig Kilo wiegt und mit beiden Händen gehandhabt werden muss. Hier geht es nicht mehr um ein Gaming-Zubehör, sondern um ein mechanisches Bauteil.

25 Nm unter der Motorhaube und ein Schlüssel, um sie zu lösen

Das Herzstück des DD2 ist ein speziell für das Sim-Racing entwickelter Outrunner-Direktantrieb mit sehr geringer Drehmomentschwankung. Die Welle ist direkt mit dem Lenkrad verbunden, ohne Riemen oder Getriebe, was die Signalreinheit erklärt. Ein Detail, das man vor dem Kauf wissen sollte: Die Basis ist standardmäßig auf etwa 8 Nm begrenzt. Um die 25 Nm freizuschalten, muss der mitgelieferte Drehmomentschlüssel eingesetzt werden. Ohne ihn verpasst man alles, was den Reiz des Geräts ausmacht, und der niedrige Modus erweist sich bei schweren Fahrzeugen schnell als zu zaghaft.

Im Vergleich zur DD1 bietet die DD2 ein um 5 Nm höheres Spitzendrehmoment (25 gegenüber 20) und ein höheres Dauerdrehmoment (20 gegenüber 15). Auf dem Papier mag der Unterschied unbedeutend erscheinen. In der Praxis geht es vor allem um die Leistungsreserve: Die Basisversion behält ihre Feinheiten bei, selbst wenn sie starken Belastungen ausgesetzt ist.

So sieht es aus, wenn man am Steuer sitzt

Was uns an der DD2 überzeugt hat, ist ihre Feinheit. Die Rückmeldung ist geschmeidig, ganz ohne das manchmal bei Riemensystemen auftretende ruckartige Verhalten. Beim Einlenken spürt man, wie sich die Vorderachse allmählich belastet, und dann genau den Moment, in dem die Haftung nachlässt. Dieses frühzeitige Erkennen des Haftungsverlusts verändert die Fahrweise: Man antizipiert das Rutschen und kann Übersteuern korrigieren, das bei einem weniger leistungsstarken Fahrzeug bereits außer Kontrolle geraten wäre.

Bei kräftigem Bremsen überträgt die Basis die Vibrationen des ABS und die Massenverschiebungen so deutlich, dass man die Bremskraft wirklich gut dosieren kann. Auf starken Bodenwellen und im Gelände kommt die Reserve von 25 Nm voll zur Geltung: Die Stöße werden kräftig weitergeleitet, ohne die feineren Informationen zu übertönen. Allerdings muss klar gesagt werden: Dieses Drehmoment allein bringt keine Zeitvorteile. Bei unseren Testfahrten reichte bereits eine Einstellung um die 15 Nm aus, um schnell und gleichmäßig zu fahren; der Rest dient dem Fahrgefühl und bietet Spielraum für die kraftvollsten Konfigurationen.

Bei langen Spielsitzungen flößt die Leistung Respekt ein. Bei einem Dreher sollte man besser das Lenkrad loslassen, da ein plötzlicher Rückstoß die Handgelenke und Daumen verletzen kann. Ein stabiles Cockpit ist hier keine Option, sondern eine Voraussetzung. Ist die Basis auf einer nachgiebigen Halterung befestigt, verliert sie an Präzision und überträgt ihre Erschütterungen auf die gesamte Konstruktion.

Eine Fertigung, die Vertrauen schafft

Das Gehäuse aus Aluminiumguss strahlt Seriosität aus, mit Seitenwänden aus Kohlefaser und einer sorgfältigen Verarbeitung. Das integrierte kleine 2,7-Zoll-OLED-Display zeigt die Einstellungsmenüs und die Telemetriedaten direkt an der Basis an – praktisch, um Einstellungen vorzunehmen, ohne den Sitz zu verlassen. Im Vergleich zu den neuesten Lenkrad-Displays wirkt es zwar etwas veraltet, ist aber gut lesbar und stört während des Rennens nicht. Der an der Basis seitlich angebrachte, aus dem Vollen gefräste Schnellverschluss QR2 arretiert das Lenkrad spielfrei und erleichtert den schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Modellen.

Der Killswitch – der wahre Mehrwert

Der große praktische Unterschied zur DD1 liegt im serienmäßig mitgelieferten Killswitch, einem externen Not-Aus-Schalter mit Ein-Aus-Funktion. Bei einer solchen Leistung ist es beruhigend, den Strom mit einer einzigen Handbewegung abschalten zu können, anstatt hinter dem Motorblock herumtasten zu müssen. Beim DD1 ist dieses Zubehör optional erhältlich und rechtfertigt hier einen Großteil der Mehrkosten, ebenso wie die Carbon-Seitenverkleidungen und das zusätzliche Drehmoment.

PC und Xbox, aber keine PlayStation

Ein entscheidender Punkt, bevor Sie Ihre Kreditkarte zücken: Die DD2 funktioniert auf dem PC und auf der Xbox (One sowie Series X und S), vorausgesetzt, Sie verwenden ein kompatibles Fanatec-Lenkrad, und sie ist unter keinen Umständen mit der PlayStation kompatibel. Kein Upgrade ändert daran. Wenn Ihre Hauptplattform eine PS5 ist, ist diese Basisstation einfach nichts für Sie. Beachten Sie außerdem, dass die DD2 einzeln verkauft wird; das Lenkrad muss separat ausgewählt und gekauft werden.

Für wen und zu welchem Preis

Das DD2 richtet sich an erfahrene Simracer, die über ein solides Cockpit verfügen und bereit sind, Zeit in die Feinabstimmung über die Fanatec-Treiber und Fanalab zu investieren. Es handelt sich um eine Anschaffung für Fortgeschrittene, deren Preis nach wie vor hoch ist und deren Platzbedarf einen eigenen Platz erfordert. Für viele deckt die DD1 bereits die meisten Anforderungen ab. Wer jedoch das Spitzenmodell für den Mainstream-Markt mit der entsprechenden Drehmomentreserve, dem Killswitch und der dazugehörigen Verarbeitung sucht, dem hält die DD2 alle ihre Versprechen.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

Bewertungen

Schreibe die erste Bewertung für „Fanatec Podium Wheel Base DD2“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

de_DE