MOZA R5 Wheelbase: Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist
MOZA R5 Wheelbase: Meine Meinung in Kürze
Das MOZA R5 macht echten Direct Drive zu einem erschwinglichen Preis zugänglich, ohne dabei Abstriche bei der Verarbeitungsqualität zu machen. Seine 5,5 Nm legen den Schwerpunkt eher auf Feinheit und Präzision als auf Kraft, was es im Alltag überraschend benutzerfreundlich macht. Im Bundle mit dem ES-Lenkrad und den SR-P Lite-Pedalen ist sie für motivierte Einsteiger oder Fortgeschrittene gedacht, die den nächsten Schritt wagen wollen. Vorausgesetzt, man spielt auf dem PC.
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Was uns gefallen hat
- Echter Direct Drive zum Einstiegspreis
- Aluminium-Optik und hochwertiger Schnellverschluss
- Präzise und gut spürbare Rückmeldung trotz 5,5 Nm
- Starres ES-Lenkrad, nahezu ohne Durchbiegung
- Kompaktes Format, lässt sich leicht auf einem Schreibtisch oder in einem Gehäuse installieren
- Vollständige Pit-House-Software mit Effekt-Equalizer
Die Rücklagen
- Nur mit PC kompatibel, keine Konsolenunterstützung
- SR-P Lite-Pedale mit linearem Bremsverhalten, die sich weiterentwickeln lassen
- Begrenztes Drehmoment für alle, die auf rohe Kraft setzen
- Ein etwas hohles Gefühl beim Untersteuern
- Etwas ungewöhnliche Befestigungsanleitung für die Montage
Technisches Datenblatt
| Typ | Direktantrieb-Basis |
| Maximales Drehmoment | 5,5 Nm |
| Motor | Direktantriebs-Servomotor |
| Drehgeber | 15 Bits |
| Rotation | Unendlich |
| Schnellverschluss | MOZA Metall (Schnellwechsel) |
| Fahrgestell | Aluminium |
| Bundle | Basis + ES-Lenkrad + SR-P Lite-Pedale + Klemme |
| ES-Lenkrad | Kunstleder, 22 programmierbare Tasten, Aluminium-Schaltwippen |
| SR-P Lite-Pedale | 2 Pedale, Hall-Sensoren |
| Software | MOZA Pit House (über 40 Titel, FFB-Equalizer) |
| Kompatibilität | Nur PC |
Echter Direct Drive – endlich zum Greifen nah
Wir haben den R5 angeschlossen und hatten uns auf einen Kompromiss eingestellt, wurden aber stattdessen von einer schönen Überraschung im Einstiegssegment überrascht. MOZA ist es gelungen, einen echten Direktantrieb mit 5,5 Nm in ein winziges Gehäuse zu packen – und das zu einem Preis, der die Konkurrenz in den Schatten stellt. Vorbei sind die Zeiten der Zahnräder und Riemen bei Einsteiger-Lenkrädern. Hier wirkt der Motor direkt auf die Achse, und der Unterschied in der Präzision der Rückmeldung ist schon bei den ersten Lenkradumdrehungen deutlich spürbar.
Ein kompakter Sockel aus Aluminium
Der erste Eindruck ist überzeugend. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, der Schnellverschluss aus Metall ist derselbe wie bei den weitaus teureren MOZA-Modellen – und gehört ehrlich gesagt zu den besten auf dem Markt. Die kompakte Bauweise lässt sich mühelos unter einen Bildschirm schieben und lässt sich sowohl auf einem Schreibtisch – mithilfe der mitgelieferten Klemme mit Schutzpolster – als auch an einem echten Fahrgestell dank der Gewindeeinsätze befestigen. Ein Punkt, auf den man bei der Montage dennoch achten sollte: Die Befestigungsanleitung ist etwas speziell und verdient je nach Cockpit einen genauen Blick.
Was 5,5 Nm auf der Rennstrecke bewirken
Auf der Straße zeigt der R5 seine wahre Stärke. Man sucht nicht nach dem Handgelenkschlag, der einem die Schulter ausrenkt, sondern nach Rückmeldung – und in dieser Hinsicht überzeugt sie. Die Beschaffenheit des Asphalts wird mit einer Präzision übertragen, die man auf diesem Niveau nicht erwartet hätte, sodass sogar Gegenstände auf dem Schreibtisch zu vibrieren beginnen. Die Fahrbahnmarkierungen sind beim Einlenken deutlich spürbar, und der Haftungsverlust am Heck lässt sich vorhersehen, was Zeit lässt, ihn auszugleichen, da die Basis schnell reagiert. Auch bei langen Fahrten bleibt der Betrieb leise und die Temperatur stabil – zwei Pluspunkte für aufeinanderfolgende Stints. Der einzige Kritikpunkt ist ein leichter Mangel an Rückmeldung im Unterlenken, ein etwas hohles Gefühl, wenn die Vorderachse ausbricht, aber nichts, was den Fahrspaß trübt.
Das ES-Lenkrad und die SR-P Lite-Pedale
Das Bundle ist so konzipiert, dass man sofort loslegen kann. Das mit Kunstleder bezogene ES-Lenkrad liegt gut in der Hand, seine Schaltwippen aus Aluminium sind präzise, und vor allem weist der Lenkradkranz so gut wie keine Verwindung auf, was das Eintauchen in das Spiel noch verstärkt. Seine zweiundzwanzig programmierbaren Tasten decken die Anforderungen beim Rennsport mehr als ausreichend ab. Die SR-P Lite-Pedale sind das bescheidenste Element des Sets. Sie arbeiten mit Hall-Sensoren, und die Bremswirkung bleibt linear, ohne den progressiven Anstieg, den eine Wägezelle bietet. Man gewöhnt sich zwar daran, aber es ist das erste Teil, das man später gerne aufrüsten möchte.
Kompatibilität – was Sie vor dem Kauf prüfen sollten
Lassen Sie uns dieses wichtige Detail klarstellen: Das R5-Bundle ist in der verkauften Form ausschließlich mit dem PC kompatibel. Diese Konfiguration bietet keine Unterstützung für Konsolen, weder für Xbox noch für PlayStation. Xbox-Spieler müssen auf das R3 oder ein spezielles Lenkrad aus dem MOZA-Ökosystem zurückgreifen. Auf der Softwareseite steuert Pit House alles, erkennt rund vierzig der wichtigsten Titel und bietet einen Effekt-Equalizer, um das Force-Feedback nach eigenem Geschmack zu verfeinern – die Kalibrierung ist in wenigen Sekunden erledigt.
Für wen, und unser Fazit
Das R5 richtet sich an motivierte Einsteiger oder Fortgeschrittene, die Direct-Drive-Technologie ausprobieren möchten, ohne dabei auf das absolute Spitzensegment abzuzielen. Es bietet eine bessere Ablesbarkeit und Verarbeitung, die ihm gegenüber Riemenantriebs-Lenkrädern einen Vorsprung verschaffen – und das zu einem überschaubaren Preis. Wer rohes Drehmoment sucht oder hauptsächlich auf der Konsole spielt, sollte sich anderweitig umsehen, aber für ein erstes echtes Direct-Drive-Lenkrad am PC ist das Preis-Leistungs-Verhältnis kaum zu übertreffen.





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