Sind Sie sich bei Ihrer Wahl noch nicht sicher? Lesen Sie Unser Leitfaden zu den besten PC-Lenkrädern um die besten Modelle zu vergleichen und die richtige Wahl zu treffen.

Asetek La Prima Wheelbase (12Nm) : Test & Meinungen | Was es wirklich wert ist 2026

Asetek La Prima Wheelbase (12Nm) : Meine Meinung in Kürze

Die La Prima ist Aseteks Einstiegsmodell in den Direct-Drive-Bereich und erfüllt diese Rolle mit seltener Souveränität. Ihre 12 Nm reichen für nahezu alle Anwender aus, ihr 22-Bit-Encoder und ihre Slew-Rate von 4 Nm/ms liefern eine Detailgenauigkeit, die man normalerweise eher im High-End-Bereich erwartet. Kompakte, steife und im Fahrgefühl äußerst präzise Basis, ausschließlich für den PC bestimmt. Ein erster Schritt in die erschwingliche Oberklasse, der genau ins Schwarze trifft.

8.5/10★★★★☆Ausgezeichnet

Wenn Sie über unsere Links kaufen, können wir eine Affiliate-Provision erhalten.

8.5/10Ausgezeichnet
Verarbeitung und Stabilität9.0
Rückmeldung und Spielgefühl8.8
Funktionen und Software8.3
Kompatibilität und Ökosystem7.5
Preis-Leistungs-Verhältnis8.7

Was uns gefallen hat

  • Bemerkenswerte Feinheit und Detailgenauigkeit der Rückkopplung bei der Positionierung
  • Eine in dieser Preisklasse seltene Schwinggeschwindigkeit von 4 Nm/ms, sehr schnelle Drehmomentübergänge
  • 12 Nm – für die meisten Fahrer mehr als ausreichend, auch bei langen Fahrten ohne Ermüdungserscheinungen
  • Kompakter und äußerst steifer Aluminiumrahmen, kein Spiel selbst bei maximalem Drehmoment
  • Praktischer Feder-Schnellverschluss, ohne Durchgangsschraube und ohne sich verheddernde Kabel
  • Einfach zu bedienende RaceHub-Software, die Werkseinstellungen sind bereits gut abgestimmt

Die Rücklagen

  • Nur mit PC kompatibel, keine Unterstützung für PlayStation oder Xbox
  • Ein breiteres Angebot an Lenkrädern für jüngere Nutzer, Lenkräder von Drittanbietern über einen speziellen Adapter
  • Freiliegende Stifte des Schnellverschlusses, die Fragen zur Lebensdauer aufwerfen können
  • Keine externen LEDs und keine Taste zum Deaktivieren der Rückkopplungskraft wie bei den höherwertigen Modellen
  • Forza Motorsport verlangt, die Force-Feedback-Einstellung umzukehren, da keine native Unterstützung vorhanden ist
Technisches Datenblatt
Typ Direktantrieb-Basis
Max. Drehmoment 12 Nm (konstant, eingestellt auf 40 Sekunden)
Anstiegsgeschwindigkeit 4 Nm/ms
Drehgeber 22 Bit (mehr als 4 Millionen Schritte pro Umdrehung)
Ernährung 180 W
Gewicht 8,5 kg
Abmessungen 293 × 132 × 133 mm
Gehäuse eloxiertes Strangpress-Aluminium
Quick Release Asetek-Federsystem
Kompatibilität Nur PC

12 Nm – und warum das weit mehr ist als nur eine Zahl aus dem Einstiegssegment

Der La Prima ist das Einstiegsmodell der Direct-Drive-Reihe von Asetek und reiht sich unterhalb des Forte (18 Nm) und des Invicta (27 Nm) ein. Auf dem Papier mögen seine 12 Nm bescheiden erscheinen. In der Praxis ist genau das Gegenteil der Fall. Sobald man hinter dem Lenkrad sitzt, stellt man eine Tatsache fest, die viele Fahrer nur zu gut kennen: Bei den kraftvolleren Modellen senkt man das Drehmoment fast immer auf diesen Wert ab, um die Distanz durchzuhalten, ohne sich die Unterarme zu verbrennen. Mit anderen Worten: Die La Prima liefert von Haus aus genau das, was die meisten Leute tatsächlich nutzen. Das ist ein deutlich soliderer Ausgangspunkt, als es auf den ersten Blick scheint.

Das Paar auf der Piste: kraftvoll, aber nie anstrengend

Bei 12 Nm befindet man sich in einem sehr angenehmen Leistungsbereich. Es ist genug Kraft vorhanden, um eine echte körperliche Herausforderung zu spüren, das Lenkrad beim Einfahren in die Kurve festhalten zu müssen und zu merken, wie die Vorderachse ins Rutschen gerät – ohne dass lange Fahrsitzungen zur Qual werden. Sowohl in iRacing als auch in Assetto Corsa hatte man nie das Gefühl, untermotorisiert zu sein: Das Auto liegt „ruhig“ in den Händen, die Lastwechsel sind deutlich spürbar, und man behält dieses Gefühl der Kontrolle, das es ermöglicht, ein ausbrechendes Heck wieder einzufangen. Für die überwiegende Mehrheit der Konfigurationen ist dieses Drehmomentniveau völlig ausreichend. Wer unbedingt das Gefühl haben will, dass der Arm am Anschlag fast ausrennt, wird sich weiter oben in der Produktpalette umsehen müssen, doch das wird nur eine Minderheit sein.

Der eigentliche Vorteil: die Liebe zum Detail und die Raffinesse

Am meisten überrascht die La Prima durch die Präzision der Kraftrückmeldung. Der 22-Bit-Encoder (über 4 Millionen Schritte pro Umdrehung) und vor allem die Slew-Rate von 4 Nm/ms – ein Wert, der in dieser Preisklasse selten angegeben wird – sorgen für extrem schnelle und präzise Drehmomentübergänge. Konkret lassen sich die Streckenoberflächen, die Rüttler und die Unebenheiten mit einer Präzision spüren, die man von einem System dieser Preisklasse nicht erwartet. Bei den 3D-Schwellern von Okayama in iRacing ist jede Durchfahrt deutlich spürbar; in Assetto Corsa werden die Fahrbahnoberfläche, die Reaktionen des Autos und die Unebenheiten des Asphalts mit bemerkenswerter Präzision wiedergegeben. Am Steuer wurde es nie langweilig, und das ist wahrscheinlich das schönste Kompliment, das man einer Direct-Drive-Basis machen kann. Finesse hat hier Vorrang vor Brutalität, und das ist eine hervorragende Nachricht.

Verarbeitung und Steifigkeit: kompakt, dicht, kompromisslos

Getreu der Asetek-Philosophie setzt die La Prima auf einen kompakten und sehr steifen Block statt auf ein großes, hohles Gehäuse. Das Gehäuse aus eloxiertem Strangpress-Aluminium wiegt 8,5 kg und hat dabei kompakte Abmessungen (293 x 132 x 133 mm). Einmal fest montiert, gibt die Basis auch bei maximaler Belastung nicht nach: Die Steifigkeit ist eindeutig eine Stärke, und das gesamte System strahlt Seriosität aus. Das hauseigene, federbelastete Schnellspannsystem erweist sich als clever: Man drückt auf einen Hebel und schon liegt das Rad in den Händen – ganz ohne Durchgangsschrauben oder Kabel, die sich um die Achse verheddern. Das ist sauber und schnell. Ein kleiner Wermutstropfen sind jedoch die freiliegenden Druckstifte, die den Kontakt zum Lenkrad gewährleisten; deren Robustheit lässt Fragen aufkommen, auch wenn dies bei unserem Testexemplar eher ein Detail als ein echter Gebrauchsmangel war.

RaceHub und Anschlüsse: Nur für PC – das sollte man wissen

Was die Software angeht, erledigt RaceHub seine Aufgabe ganz unkompliziert. Die Konfiguration der Basisstation ist übersichtlich, die Standardeinstellungen sind bereits gut abgestimmt, und schon nach wenigen Minuten entsteht ein überzeugendes Fahrgefühl – es sind nur sehr wenige Anpassungen nötig, um sich sofort wohlzufühlen. Firmware-Updates lassen sich über dieselbe Benutzeroberfläche verwalten. Ein wichtiger Hinweis: Die La Prima ist eine PC-Basisstation. Derzeit gibt es keine Kompatibilität mit PlayStation oder Xbox; die Konsolenverbindung hängt ohnehin von den jeweiligen Lenkrädern und dem gewählten Ökosystem ab. Bei „Forza Motorsport“ muss man mangels nativer Unterstützung die Richtung der Force-Feedback-Rückmeldung in den Spieloptionen umkehren – ein einfacher Vorgang, den man jedoch kennen sollte. Wenn Sie auf einer Konsole spielen, ist diese Basisstation schlichtweg nicht das Richtige für Sie.

Das Asetek-Ökosystem: im Wachstum, muss aber noch überprüft werden

Asetek hat sich mit mehreren Lenkradherstellern zusammengetan, um die native Kompatibilität seiner Basiseinheiten zu erweitern, und das Angebot wird regelmäßig erweitert. Dennoch handelt es sich um ein noch junges Ökosystem im Vergleich zu einigen etablierten Mitbewerbern, und für den Einbau eines Lenkrads eines Drittanbieters sind spezielle Adapter erforderlich. Vor dem Kauf empfiehlt es sich, zu überprüfen, ob das gewünschte Lenkrad tatsächlich unterstützt wird, um böse Überraschungen zu vermeiden. Das ist zwar kein Ausschlusskriterium, sollte aber bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden, insbesondere wenn Sie bereits Geräte einer anderen Marke besitzen.

Für wen eigentlich?

Die La Prima richtet sich an alle, die in den Bereich der High-End-Direct-Drive-Systeme einsteigen möchten, ohne dafür ein unverschämt hohes Preisgeld zu zahlen, und die mehr Wert auf ein hochwertiges Fahrgefühl legen als auf die Jagd nach Newtonmetern. Man erhält einen kompakten, steifen und leisen Antrieb, der durch seine Finesse besticht und dessen Drehmoment perfekt in den Bereich fällt, den die meisten Fahrer tatsächlich nutzen. Man muss lediglich zwei Dinge akzeptieren: den exklusiven PC-Rahmen und ein Ökosystem, das sich noch im Aufbau befindet. Wenn diese beiden Punkte zu Ihrem Setup passen, ist das Angebot kaum zu übertreffen.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

Bewertungen

Schreibe die erste Bewertung für „Asetek La Prima Wheelbase (12Nm)“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

de_DE