Fanatec CSL Universal Hub V2 : Test & Meinungen | Was es wirklich wert ist im Jahr 2026

Fanatec CSL Universal Hub V2 : Meine Meinung in Kürze

Der CSL Universal Hub V2 ist der vielseitige Tasten-Hub von Fanatec, der entwickelt wurde, um jedes kompatible Lenkrad in ein vollwertiges Lenkrad mit Schaltwippen, FunkySwitch und LED-Display zu verwandeln. Die V2-Version bietet eine höhere Steifigkeit und behebt das Problem der nachgiebigen Schaltwippen, das die ursprüngliche Version beeinträchtigte. Wir haben ihn montiert und getestet, um zu sehen, was er wirklich kann. Er ist mit PC und PlayStation (mit lizenzierter Basisstation) kompatibel und zielt auf das clevere Mittelklassesegment ab.

8.2/10★★★★☆Sehr gut

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8.2/10Sehr gut
Verarbeitung und Stabilität8.0
Ergonomie und Spielgefühl8.0
Funktionen und Bedienelemente8.5
Einstellungen und Vielseitigkeit8.7
Kompatibilität7.5
Preis-Leistungs-Verhältnis8.5

Was uns gefallen hat

  • Werkzeuglose Breitenverstellung (bis zu 60 mm), sehr praktisch zur Anpassung des Arbeitsplatzes
  • Deutlich verbesserte Steifigkeit bei der V2 (etwa 23 Prozent mehr als zuvor)
  • Überarbeitete Paletten mit deutlich weniger Flexibilität als die Vorgängergeneration
  • FunkySwitch mit 7 Richtungen plus Encoder, LED-Anzeige und komplettem Befehlssatz
  • Kompatibel mit Fanatec-Lenkrädern und Lenkrädern anderer Hersteller (MOMO, Sparco, OMP) über Befestigungslöcher mit den Abmessungen 3x50 und 6x70 mm
  • Clevere Preisgestaltung beim Zusammenstellen eines modularen Lenkrads

Die Rücklagen

  • Nicht mit Xbox kompatibel (nur PC und PlayStation)
  • Zuverlässige Schaltwippen, allerdings ohne das trockene mechanische Klicken der Spitzenmodelle
  • Bei breiten Felgen mit tiefem Profil sind die Bedienelemente und Schaltwippen weniger gut erreichbar
  • Überwiegend aus Kunststoff gefertigt
  • Die Tastenbelegung kann Anfänger verwirren
Technisches Datenblatt
Typ Universeller Tasten-Hub (modulares Lenkrad)
Buttons 8 Snap-Dome-Folientasten
Bestellungen 1 Rocker mit 2 Richtungen, 2 Toggles mit 2 Richtungen, FunkySwitch mit 7 Richtungen und Drehgeber
Bildschirm 3-stellige LED-Anzeige (Tuning-Menü und Telemetrie)
Breitenverstellung stufenlos verschiebbar, bis zu 60 mm
Breite der Paletten etwa 214 bis 274 mm
Befestigungselemente für Felgen 3 × 50 mm und 6 × 70 mm
Kompatibilität der Felgen Fanatec und andere Hersteller (MOMO, Sparco, OMP)
Plattformen PC und PlayStation (Lizenz erforderlich), nicht Xbox
Gewicht ca. 660 g (mit QR1 Lite auf der Lenkradseite, Felge nicht im Lieferumfang enthalten)
Steifigkeitsgewinn V2 etwa 23 Prozent im Vergleich zu V1

Ein Hub, der Ihre Felge in ein echtes Lenkrad verwandelt

Das Prinzip des CSL Universal Hub V2 ist einfach, und genau das macht ihn so interessant. Anstatt ein fertiges Lenkrad zu kaufen, schraubt man die Felge seiner Wahl darauf (eine Fanatec, eine MOMO, Sparco, OMP mit Standarddesign) darauf und erhält so auf einen Schlag die gesamte Elektronik, die einem blanken Lenkrad fehlt: acht Tasten, einen Rocker, zwei Kippschalter, einen FunkySwitch und Schaltwippen. Kurz gesagt: Diese zentrale Steuereinheit verwandelt einen einfachen Lenkradkranz in ein komplettes Steuerpult, und genau für solche maßgeschneiderten Aufbauten empfehlen wir sie.

Beim ersten Kontakt wird die Logik der Produktreihe deutlich. Man befindet sich oberhalb der starren Einsteigermodelle, ohne jedoch zu den Premium-Hubs und deren hohen Preisen aufzusteigen. Es handelt sich um ein Kompromissprodukt, aber um einen gut durchdachten Kompromiss.

Was die Version 2 tatsächlich korrigiert

Man muss es ganz offen sagen: Die erste Generation hatte zwei Mängel, die immer wieder auftraten: ein Gehäuse, dem es an Steifigkeit mangelte, und zu nachgiebige Schaltwippen. Fanatec hat die Hausaufgaben gemacht. Eine Metallverstärkung verläuft nun quer durch den hinteren Teil des Gehäuses, was für eine deutlich stabilere Struktur in der Hand sorgt (der Hersteller gibt eine um etwa 23 Prozent höhere Steifigkeit an). Im Einsatz spürt man den Unterschied: Der Hub gibt nicht mehr nach, wenn man in Kurven kräftig daran zieht.

Auch die Schaltpaddles wurden überarbeitet. Der Spielraum ist nicht vollständig verschwunden – man spürt ihn noch ein wenig –, aber er hat sich von einem störenden Faktor zu etwas entwickelt, das für diese Klasse durchaus akzeptabel ist. Das ist genau die Art von unauffälliger Verbesserung, die den Alltag verändert, wenn man einen Gang nach dem anderen schaltet.

Unsere Eindrücke mit dem Controller in der Hand

Auf der Rennstrecke werden zuerst die Schalthebel beurteilt, und das Urteil fällt gemischt aus. Die Schaltvorgänge sind zuverlässig und gleichmäßig: Jeder Gangwechsel gelingt reibungslos, ohne Aussetzer und ohne Leerlauf. Es fehlt jedoch das knackige, deutliche Einrasten der High-End-Naben, dieses mechanische Gefühl, das unter den Fingern knackt. Hier ist es sanfter, gedämpfter. Im Rennen ist das kein Nachteil, man schaltet sowohl beim Einfahren in die Kurve als auch beim Herausfahren sauber, aber Liebhaber eines ausgeprägten mechanischen Gefühls werden ein wenig auf ihre Kosten kommen.

Die Membrantasten (Snap-Dome) bieten ein deutliches und gut wahrnehmbares Klicken – das ist wichtig, wenn man mitten auf der Geraden blind die Bremskennlinie oder die Traktionskontrolle einstellen muss. Der 7-Wege-FunkySwitch mit seiner Drehgeberfunktion bleibt das eigentliche ergonomische Highlight: Man navigiert durch das Tuning-Menü und passt die Parameter an, ohne die Fahrlinie zu verlassen. Das kleine dreistellige LED-Display zeigt die Einstellungen oder die Telemetriedaten kompatibler Spiele an – ein willkommener Vorteil, um während langer Fahrten einen Gang oder eine Information im Blick zu behalten, ohne den Blick von der Straße abzuwenden.

Die verstellbare Breite – eine wirklich gute Idee

Am besten hat uns der stufenlose Schiebemechanismus gefallen. Man kann die Tastenblöcke und die Schaltwippen werkzeuglos über einen Bereich von 60 mm auseinander- oder zusammenrücken, bis zu einer Schaltwippenbreite von etwa 214 bis 274 mm. Konkret passt man den Lenkradhalter an seine Lenkradfelge und seine Hände an, anstatt sich mit einer starren Position abfinden zu müssen. Für alle, die ihr Lenkrad selbst zusammenbauen, macht genau das den Reiz dieses Lenkradhalters aus.

Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings: Bei sehr breiten und vor allem stark gewölbten (dished) Felgen sind die Tasten und Schaltwippen schwerer zu erreichen. Eine flache GT-Felge mit einem Durchmesser von etwa 320 mm liegt perfekt unter den Fingern, eine große, gewölbte Felge im NASCAR-Stil hingegen deutlich weniger. Das sollte man bei der Auswahl der Felge, die man mit der Nabe kombinieren möchte, im Hinterkopf behalten.

Einbau und Kompatibilität – das sollten Sie nicht übersehen

Die Montage dauert etwa zwanzig Minuten und ist für jeden machbar, vorausgesetzt, man achtet beim Festschrauben der Felge auf die empfindlichen Stifte an der Anschlussseite. Das ist keine Raketenwissenschaft, aber man sollte sich Zeit dafür nehmen. Die Gewindebohrungen sind für Befestigungsmuster von 3 x 50 mm und 6 x 70 mm ausgelegt, sodass alle aktuellen Fanatec-Felgen sowie eine große Auswahl an Felgen von Drittanbietern kompatibel sind.

Achtung jedoch bei der Plattformkompatibilität – das ist die klassische Falle. Der CSL Universal Hub V2 funktioniert auf dem PC und auf der PlayStation (vorausgesetzt, er ist auf einer lizenzierten PlayStation-Basis montiert, wie beispielsweise einem Gran Turismo DD Pro), ist jedoch nicht mit der Xbox kompatibel. Spieler auf der Microsoft-Konsole müssen sich nach einer anderen Lösung umsehen. Was die Basen angeht, lässt er sich problemlos mit den CSL DD, ClubSport DD und Podium DD der Marke kombinieren. Er ist zudem nicht mit dem Podium Button Module Endurance kompatibel.

Für wen eigentlich?

Dieser Hub richtet sich an alle, die sich ihr Lenkrad ganz nach Wunsch zusammenstellen möchten, ohne dabei ihr Budget zu sprengen: ein Rennfahrer, der bereits über eine Fanatec-Basis verfügt (oder eine solche anstrebt) und von einem präzisen Lenkrad aus Leder, Alcantara oder einer Drittmarke träumt, dabei aber die Tasten und Schaltwippen griffbereit behalten möchte. Die Konstruktion besteht größtenteils aus Kunststoff, was den günstigen Preis erklärt, aber das Gesamtpaket ist für seine Preisklasse durchaus überzeugend. Wer überall den Luxus von Metall und das perfekte mechanische Klicken sucht, muss sich weiter oben in der Produktpalette umsehen. Für alles andere ist dies ein hervorragender Einstieg in die Welt der modularen Lenkräder.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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