MOZA GS V2P GT Wheel: Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist
MOZA GS V2P GT Wheel: Meine Meinung in Kürze
Die MOZA GS V2P GT ist eine 300-mm-GT-Felge aus geschmiedetem Carbon, die speziell für hauseigene Direct-Drive-Antriebe entwickelt wurde. Magnetische Schaltwippen, eine Doppelkupplung, eine Reihe hintergrundbeleuchteter Tasten und konfigurierbare Drehzahl-LEDs runden das umfassende Ausstattungspaket ab. Wir haben sie als Alltagslenkrad für GT- und Einsitzer-Spiele getestet, und sie reiht sich nahtlos in das Premium-Mittelklassesegment ein.
Wenn Sie über unsere Links kaufen, können wir eine Affiliate-Provision erhalten.
Was uns gefallen hat
- 300-mm-Felge aus 5 mm starkem geschmiedetem Carbon, steif und hochwertig
- Magnetische Carbon-Paddles mit präzisem, sauberen Schaltvorgang
- Doppelkupplung mit kombinierter oder unabhängiger Achse
- Zehn feststehende, hintergrundbeleuchtete Tasten sowie gut platzierte Drehregler und Joysticks
- Vollständig konfigurierbare LED-Drehzahlanzeigen in MOZA Pit House
- Bequemer Griff aus perforierter Mikrofaser für lange Trainingseinheiten
Die Rücklagen
- Lautstarke Töne, das „Klack“ ist deutlich zu hören
- Eine für Anfänger einschüchternde Flut von Befehlen
- Kein integriertes Digitaldisplay
- PC-orientiert, eingeschränkte Konsolenunterstützung
Technisches Datenblatt
| Durchmesser | 300 mm |
| Felge und Frontblende | 5 mm geschmiedeter Carbon |
| Rückseite | kohlenstofffaserverstärkter Verbundwerkstoff |
| Shift-Tasten | 3 mm geschmiedeter Kohlenstoff, magnetische und fotoelektrische Sensoren |
| Kupplung | Doppelachse, kombinierte oder unabhängige Achse |
| Buttons | 10 hintergrundbeleuchtete Tasten |
| Encoder | 5 Drehregler plus 2 druckempfindliche Zoll-Encoder |
| Joysticks | 2 |
| LED | 10 RGB, 8 Farben, konfigurierbare Drehzahl |
| Grip | perforierte Mikrofaser |
| Quick Release | Aluminium |
| Gewicht | ca. 3 kg |
| Kompatible Basen | MOZA R9, R12, R16, R21 |
| Software | MOZA Pit House |
Eine GT-Felge aus geschmiedetem Carbon
Sobald man sie aus dem Karton nimmt, strahlt die GS V2P GT Seriosität aus. Die Krone und die Vorderseite bestehen aus 5 mm starkem geschmiedetem Carbon, ergänzt durch einen Rücken aus kohlefaserverstärktem Verbundwerkstoff, und das Ganze gibt auch bei kräftigem Beschleunigen aus der Kurve heraus nicht nach. Der Durchmesser von 300 mm ist sowohl für den GT als auch für den Einsitzer genau richtig – weder zu breit noch zu schmal –, und der Griff aus perforierter Mikrofaser fühlt sich bei den Beschleunigungsmanövern angenehm an den Handflächen an. Mit einem Gewicht von rund 3 kg hat die Felge Präsenz, ohne die Drehung zu beeinträchtigen, sobald sie auf die Basis montiert ist.
Unsere Eindrücke: Mit dem Controller in der Hand auf der Rennstrecke
Auf der Rennstrecke kommt die GS V2P erst richtig zur Geltung. Dank ihrer soliden Direct-Drive-Basis sorgen ihre Steifigkeit und ihr Durchmesser für ein sehr deutliches Fahrgefühl: Man spürt genau, was die Vorderachse macht. Beim Einfahren in eine Kurve kommen die Rückmeldungen klar und deutlich an, und wenn das Heck ausbricht, spürt man dies früh genug, um das Schleudern noch abzufangen, anstatt es einfach hinzunehmen. Auch bei langen Fahrten ermüdet das Lenkrad die Hände nicht, und die Bedienelemente liegen gut unter den Daumen, ohne dass man die Fahrbahn aus den Augen lassen muss.
Schaltwippen, Kupplungen und Tasten im Alltag
Die 3 mm starken Schaltwippen aus geschmiedetem Carbon arbeiten mit magnetischen und fotoelektrischen Sensoren: Der Schaltvorgang ist präzise, ruckfrei und ohne Totpunkt. Einziger Wermutstropfen: Das Klicken ist laut und wiederholt sich, auch wenn Gummipuffer einen Teil davon dämpfen. Die beiden Kupplungshebel steuern eine echte Doppelkupplung, entweder kombiniert oder unabhängig voneinander – damit lassen sich Starts in der Formel 1 ebenso wie in iRacing perfekt meistern. Die zehn mechanischen, hintergrundbeleuchteten Tasten klicken deutlich an, was ein versehentliches Auslösen verhindert, aber einen gezielten Druck erfordert. Ergänzt wird das Ganze durch fünf Drehregler, zwei drückbare Daumenregler und zwei Joysticks – mehr als genug, um die Einstellungen für das Rennen zu konfigurieren.
RGB-LEDs und individuelle Anpassung über Pit House
Hier gibt es kein integriertes Display: Die GS V2P setzt auf ihre zehn hochleuchtenden RGB-LEDs, die in acht Farben einstellbar sind und als Drehzahlanzeige dienen. Die gesamte Steuerung erfolgt über die MOZA Pit House-App, in der man das Timing der Schaltanzeigen, die Anzeigemodi und die Hintergrundbeleuchtung der Tasten einstellen kann. In der Praxis nimmt man die Konfiguration einmalig für das jeweilige Fahrzeug vor und muss sich dann keine Gedanken mehr darüber machen, da das Wesentliche aus dem Augenwinkel ablesbar bleibt.
Kompatibilität und Zielgruppe
Die Felge lässt sich an den MOZA-Direct-Drive-Basen mit Schleifring montieren, insbesondere an den Modellen R9, R12, R16 und R21, was sie zu einer naheliegenden Wahl für alle macht, die im hauseigenen Ökosystem bleiben möchten. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem PC, wobei die Felge auf den meisten Simulatoren sofort einsatzbereit ist; die Konsolenunterstützung hängt von der Basis ab und ist begrenzt. Die Vielzahl an Bedienelementen kann einen Anfänger einschüchtern, aber für einen GT- oder Formel-Rennfahrer, der ein komplettes und steifes Lenkrad sucht, ohne in die oberste Preisklasse zu steigen, erfüllt das GS V2P GT fast alle Anforderungen.

Bewertungen