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MOZA GS V2P GT Wheel: Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist

MOZA GS V2P GT Wheel: Meine Meinung in Kürze

Die MOZA GS V2P GT ist eine 300-mm-GT-Felge aus geschmiedetem Carbon, die speziell für hauseigene Direct-Drive-Antriebe entwickelt wurde. Magnetische Schaltwippen, eine Doppelkupplung, eine Reihe hintergrundbeleuchteter Tasten und konfigurierbare Drehzahl-LEDs runden das umfassende Ausstattungspaket ab. Wir haben sie als Alltagslenkrad für GT- und Einsitzer-Spiele getestet, und sie reiht sich nahtlos in das Premium-Mittelklassesegment ein.

8.5/10★★★★☆Ausgezeichnet

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8.5/10Ausgezeichnet
Herstellung9.0
Ergonomie8.5
Sensationen im Spiel8.3
Anpassung8.5
Kompatibilität7.5
Preis-Leistungs-Verhältnis8.7

Was uns gefallen hat

  • 300-mm-Felge aus 5 mm starkem geschmiedetem Carbon, steif und hochwertig
  • Magnetische Carbon-Paddles mit präzisem, sauberen Schaltvorgang
  • Doppelkupplung mit kombinierter oder unabhängiger Achse
  • Zehn feststehende, hintergrundbeleuchtete Tasten sowie gut platzierte Drehregler und Joysticks
  • Vollständig konfigurierbare LED-Drehzahlanzeigen in MOZA Pit House
  • Bequemer Griff aus perforierter Mikrofaser für lange Trainingseinheiten

Die Rücklagen

  • Lautstarke Töne, das „Klack“ ist deutlich zu hören
  • Eine für Anfänger einschüchternde Flut von Befehlen
  • Kein integriertes Digitaldisplay
  • PC-orientiert, eingeschränkte Konsolenunterstützung
Technisches Datenblatt
Durchmesser 300 mm
Felge und Frontblende 5 mm geschmiedeter Carbon
Rückseite kohlenstofffaserverstärkter Verbundwerkstoff
Shift-Tasten 3 mm geschmiedeter Kohlenstoff, magnetische und fotoelektrische Sensoren
Kupplung Doppelachse, kombinierte oder unabhängige Achse
Buttons 10 hintergrundbeleuchtete Tasten
Encoder 5 Drehregler plus 2 druckempfindliche Zoll-Encoder
Joysticks 2
LED 10 RGB, 8 Farben, konfigurierbare Drehzahl
Grip perforierte Mikrofaser
Quick Release Aluminium
Gewicht ca. 3 kg
Kompatible Basen MOZA R9, R12, R16, R21
Software MOZA Pit House

Eine GT-Felge aus geschmiedetem Carbon

Sobald man sie aus dem Karton nimmt, strahlt die GS V2P GT Seriosität aus. Die Krone und die Vorderseite bestehen aus 5 mm starkem geschmiedetem Carbon, ergänzt durch einen Rücken aus kohlefaserverstärktem Verbundwerkstoff, und das Ganze gibt auch bei kräftigem Beschleunigen aus der Kurve heraus nicht nach. Der Durchmesser von 300 mm ist sowohl für den GT als auch für den Einsitzer genau richtig – weder zu breit noch zu schmal –, und der Griff aus perforierter Mikrofaser fühlt sich bei den Beschleunigungsmanövern angenehm an den Handflächen an. Mit einem Gewicht von rund 3 kg hat die Felge Präsenz, ohne die Drehung zu beeinträchtigen, sobald sie auf die Basis montiert ist.

Unsere Eindrücke: Mit dem Controller in der Hand auf der Rennstrecke

Auf der Rennstrecke kommt die GS V2P erst richtig zur Geltung. Dank ihrer soliden Direct-Drive-Basis sorgen ihre Steifigkeit und ihr Durchmesser für ein sehr deutliches Fahrgefühl: Man spürt genau, was die Vorderachse macht. Beim Einfahren in eine Kurve kommen die Rückmeldungen klar und deutlich an, und wenn das Heck ausbricht, spürt man dies früh genug, um das Schleudern noch abzufangen, anstatt es einfach hinzunehmen. Auch bei langen Fahrten ermüdet das Lenkrad die Hände nicht, und die Bedienelemente liegen gut unter den Daumen, ohne dass man die Fahrbahn aus den Augen lassen muss.

Schaltwippen, Kupplungen und Tasten im Alltag

Die 3 mm starken Schaltwippen aus geschmiedetem Carbon arbeiten mit magnetischen und fotoelektrischen Sensoren: Der Schaltvorgang ist präzise, ruckfrei und ohne Totpunkt. Einziger Wermutstropfen: Das Klicken ist laut und wiederholt sich, auch wenn Gummipuffer einen Teil davon dämpfen. Die beiden Kupplungshebel steuern eine echte Doppelkupplung, entweder kombiniert oder unabhängig voneinander – damit lassen sich Starts in der Formel 1 ebenso wie in iRacing perfekt meistern. Die zehn mechanischen, hintergrundbeleuchteten Tasten klicken deutlich an, was ein versehentliches Auslösen verhindert, aber einen gezielten Druck erfordert. Ergänzt wird das Ganze durch fünf Drehregler, zwei drückbare Daumenregler und zwei Joysticks – mehr als genug, um die Einstellungen für das Rennen zu konfigurieren.

RGB-LEDs und individuelle Anpassung über Pit House

Hier gibt es kein integriertes Display: Die GS V2P setzt auf ihre zehn hochleuchtenden RGB-LEDs, die in acht Farben einstellbar sind und als Drehzahlanzeige dienen. Die gesamte Steuerung erfolgt über die MOZA Pit House-App, in der man das Timing der Schaltanzeigen, die Anzeigemodi und die Hintergrundbeleuchtung der Tasten einstellen kann. In der Praxis nimmt man die Konfiguration einmalig für das jeweilige Fahrzeug vor und muss sich dann keine Gedanken mehr darüber machen, da das Wesentliche aus dem Augenwinkel ablesbar bleibt.

Kompatibilität und Zielgruppe

Die Felge lässt sich an den MOZA-Direct-Drive-Basen mit Schleifring montieren, insbesondere an den Modellen R9, R12, R16 und R21, was sie zu einer naheliegenden Wahl für alle macht, die im hauseigenen Ökosystem bleiben möchten. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem PC, wobei die Felge auf den meisten Simulatoren sofort einsatzbereit ist; die Konsolenunterstützung hängt von der Basis ab und ist begrenzt. Die Vielzahl an Bedienelementen kann einen Anfänger einschüchtern, aber für einen GT- oder Formel-Rennfahrer, der ein komplettes und steifes Lenkrad sucht, ohne in die oberste Preisklasse zu steigen, erfüllt das GS V2P GT fast alle Anforderungen.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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