Fanatec ClubSport Steering Wheel Formula V2.5 : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist
Fanatec ClubSport Steering Wheel Formula V2.5 : Meine Meinung in Kürze
Der ClubSport Formula V2.5 ist das Flaggschiff unter den Einsitzern von Fanatec – ein kompaktes, 270 mm großes Lenkrad mit zahlreichen Bedienelementen, gefertigt aus Carbon, Aluminium und perforiertem Leder. Vormontierte magnetische Schaltwippen, ein OLED-Display und eine doppelte LED-Leiste machen es zu einem echten Miniatur-F1-Cockpit. Es lässt sich über das Fanatec-Ökosystem an PC und PlayStation anschließen, vorausgesetzt, man verfügt über eine kompatible Basisstation. Wir haben es getestet, um zu beurteilen, was es auf der Rennstrecke wirklich taugt.
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Was uns gefallen hat
- Hochwertige Verarbeitung (5 mm Carbon, Aluminiummodule, perforiertes Leder)
- Vormontierte Magnetpaddles, präzise und zufriedenstellende Gangwechsel
- Gut ablesbares OLED-Display, ergänzt durch RevLEDs und FlagLEDs mit zahlreichen Informationen
- Zahlreiche Bedienelemente: 11 Tasten, Drehregler mit 12 Positionen, FunkySwitch, Joystick, Daumen-Encoder
- Durchmesser 270 mm – kompakt, sehr präzise bei Einsitzern und Prototypen
- QR2 am Lenkrad, lässt sich in das gesamte Fanatec-Ökosystem integrieren und ist ausbaufähig
Die Rücklagen
- Drehgeber, die manchmal unzuverlässig sind und sich zu leicht versehentlich verstellen lassen
- Kompatibler Fanatec-Ständer erforderlich (nicht im Lieferumfang enthalten), geschlossenes Ökosystem
- Hoher Preis, nur für Liebhaber geeignet
- Eine für Anfänger einschüchternde Anzahl an Bestellungen
- Diese Version ist nicht mit der Xbox kompatibel (nur für die Formula V2.5 X)
Technisches Datenblatt
| Durchmesser | 270 mm |
| Gewicht | ca. 1250 g |
| Frontplatte | 5 mm Vollkohlefaser (ca. 30 Schichten) |
| Grips | perforiertes Echtleder |
| Paletten | ClubSport Magnetic Paddle Module (3 mm eloxiertes Aluminium), vormontiert |
| Buttons | 11 |
| Sonstige Bestellungen | 2 Kippschalter mit 2 Positionen, 2 Drehregler mit 12 Positionen, FunkySwitch mit 7 Richtungen, analoger Joystick, 2 Daumen-Encoder |
| Bildschirm | 1-Zoll-OLED (128 x 64) |
| LED | RevLEDs (9 mehrfarbige LEDs) und FlagLEDs (2 Blöcke mit je 3 LEDs) |
| Vibrationsmotoren | 2 in die Griffe integriert |
| Quick Release | QR2 auf der Lenkradseite |
| Kompatibilität | PC, PS4 (eingeschränkt), PS5 (je nach Plattform); nicht Xbox-kompatibel |
| Erforderliche Voraussetzungen | kompatibler Fanatec-Sockel (nicht im Lieferumfang enthalten) |
| Garantie | 3 Jahre |
Ein Miniatur-Einsitzer an den Armen
Wenn man das ClubSport Formula V2.5 zum ersten Mal in die Hand nimmt, spricht alles für einen Einsitzer. Der Durchmesser von 270 mm, die kompakte Form, die Vielzahl an Tasten und das Display oben am Lenkradkranz: Man hat es hier eindeutig mit einem Lenkrad zu tun, das für die Formel 1, Prototypen und moderne GT-Fahrzeuge konzipiert wurde, nicht mit einem klassischen, großen GT-Lenkrad. Fanatec hat nicht versucht, die Silhouette des Formula neu zu erfinden, sondern sie verfeinert. Die große Neuerung bei dieser V2.5 sind die nun serienmäßig verbauten magnetischen Schaltwippen, und genau damit hat uns das Lenkrad überzeugt, sobald wir auf die Strecke gingen.
Carbon, Aluminium und Leder
Die Verarbeitung ist das erste Argument, das ins Auge fällt. Die Frontplatte besteht aus 5 mm dickem Vollcarbon, einem Verbund aus etwa dreißig Schichten unidirektionalem Gewebe, und das spürt man: keinerlei Durchbiegung, absolute Steifigkeit. Die Schalthebelmodule bestehen aus gefrästem Aluminium, die Griffe aus perforiertem Echtleder, mit gummierten Oberflächen um die Tasten herum und unter den Daumen. Das Ganze strahlt langlebige Qualität aus, kein quietschender Kunststoff. Auf der Waage liegt das Gewicht bei etwa 1250 g, was an sich nicht gerade leicht ist, aber sobald es auf die Basis aufgesteckt ist, verschwindet die Trägheit und das Lenkrad lässt sich mit hoher Präzision steuern. Es ist diese Art von Verarbeitung, die es rechtfertigt, dieses Lenkrad über viele Jahre hinweg zu behalten, und die erklärt, warum es seinen Wert auf dem Gebrauchtmarkt gut behält.
Magnetpaletten verändern alles
Das vorinstallierte ClubSport Magnetic Paddle Module besteht aus zwei Paaren schwarz eloxierter 3-mm-Aluminium-Schaltwippen, die durch Neodym-Magnete betätigt werden. Konkret erfolgt jeder Gangwechsel mit einem kurzen Hub, einem klaren Auslösepunkt und einem deutlichen Rückstellimpuls, ohne das schwammige oder nachgiebige Gefühl, das man manchmal anderswo vorfindet. Im Rhythmus, bei einer Abfolge von Hochschaltungen beim Beschleunigen oder Herunterschaltungen beim Bremsen, ist das taktile Feedback unmittelbar und gleichmäßig, was wirklich dabei hilft, sich auf ein Tempo einzustellen. Und für diejenigen, die noch einen Schritt weiter gehen möchten, lässt sich das Modul durch das „Podium Advanced Paddle Module“ ersetzen, das analoge Schaltwippen (Kupplung, zusätzliche Eingänge) hinzufügt. Es ist dieser modulare Ansatz, der Fanatec so am Herzen liegt und das Lenkrad ausbaufähig macht.
So sieht es aus, wenn es erst einmal auf der Piste losgeht
Was uns an diesem Lenkrad am meisten überzeugt hat, ist die Klarheit der Rückmeldung, die es vermittelt. In Verbindung mit einer guten Direktantriebsbasis setzt es jede noch so kleine Veränderung des Grips in eine deutliche Reaktion in den Handflächen um. Es geht hier nicht um rohe Kraft, sondern um Deutlichkeit: Beim Einfahren in eine Kurve spürt man, wie die Vorderachse zu rutschen beginnt, lange bevor es richtig losgeht, und man kann im richtigen Moment vom Gas gehen oder den Griff ein klein wenig lockern. Bei starkem Bremsen liefern die Vibrationen, die sich übertragen, wenn die Räder kurz vor dem Blockieren stehen, echte, verwertbare Informationen und sind nicht nur reine Dekoration. Und auf Rüttelstreifen bleibt das Lenkrad fest in den Händen, ohne jemals unruhig zu werden. Der kompakte Durchmesser hilft dabei enorm: Die Korrekturen sind klein, schnell und präzise – genau das, was man von einem Lenkrad eines Einsitzers erwartet. Bei einer langen Beschleunigungsphase im Prototypen oder einem Qualifying mit der perfekten Runde macht diese Präzision den Unterschied: Man traut sich, das Auto näher an die Grenze zu bringen, weil man versteht, was es einem mitteilt.
OLED und LED – ein Armaturenbrett in Ihren Händen
Oben an der Felge zeigt das 1-Zoll-OLED-Display (128 x 64) nützliche Informationen während der Fahrt an: Geschwindigkeit, eingelegter Gang, Telemetriedaten – und ermöglicht es sogar, bestimmte Parameter während der Fahrt spontan anzupassen. Das ist eine echte Verbesserung gegenüber einer einfachen LED-Leiste – man kann die Informationen auf einen Blick ablesen, ohne den Blick von der Strecke abzuwenden. Darüber zeigen die RevLEDs mit neun mehrfarbigen LEDs die Motordrehzahl und den optimalen Schaltpunkt an, während die beiden FlagLED-Blöcke (jeweils drei LEDs) Schlupf, Flaggen oder den Boxengassenbegrenzer signalisieren. Richtig vom Spiel genutzt, verwandelt dieses Trio aus Display und LEDs die Felge in eine echte Kommandozentrale. Es sei lediglich angemerkt, dass diese Funktionen von der jeweiligen Unterstützung durch die Simulation abhängen und dass bei Marathon-Sessions manche beobachtet haben, dass die Anzeige oder die LEDs kurz „ein Nickerchen“ machten, bevor sie wieder funktionierten – ohne Auswirkungen auf das Fahrverhalten.
Tasten, Drehregler und FunkySwitch – die Steuerkonsole
Der Formula V2.5 bietet alles, was man braucht, um ein ganzes Auto zu steuern, ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen: elf Tasten, zwei Zweistellungs-Kippschalter, zwei Drehregler mit zwölf Positionen und Encoder-Funktion, einen 7-Wege-FunkySwitch (Steuerkreuz plus Drucktaster plus Encoder), einen analogen Mini-Joystick und zwei Encoder unter den Daumen, die während der Fahrt erreichbar sind. Auf dem Papier lassen sich bis zu 67 Funktionen direkt einstellen. In der Praxis ist das ein Genuss für alle, die gerne während der Runde mit dem Mapping von Bremsverteilung, Traktionskontrolle, ABS und Co. jonglieren. Der einzige wirkliche Wermutstropfen, den wir festgestellt haben – und der sich von Testfahrt zu Testfahrt wiederholt: Die Drehgeber sind manchmal etwas launisch, mal reagieren sie träge, mal lassen sie sich versehentlich zu leicht drehen, wenn man eigentlich nur darauf drücken wollte. Das trübt das Fahrerlebnis zwar nicht, aber bei einer Feineinstellung mitten im Rennen hätten wir uns etwas mehr Festigkeit gewünscht.
Lang anhaltender Komfort und gute Handhabung
Bei langen Spielsitzungen sorgen das perforierte Leder und die gummierten Bereiche für einen guten Halt; auch Schweiß beeinträchtigt die Griffigkeit nicht, und die Daumen liegen ganz natürlich auf den Drehreglern und dem FunkySwitch. Die Kehrseite dieses Funktionsreichtums ist die Lernkurve: Für einen Anfänger ist die Vielzahl an Bedienelementen geradezu einschüchternd, und es dauert eine Weile, bis man jede Funktion zugeordnet und verinnerlicht hat. Es ist ein Lenkrad, das den Aufwand belohnt – kein Plug-and-Play-Gerät für den ersten Einsatz.
Kompatibilität – das sollten Sie nicht verpassen
Diese Version von Formula V2.5 ist für PC (vollständig Windows-kompatibel) und PlayStation vorgesehen: Auf der PS4 können die Funktionen durch die Konsole eingeschränkt sein, und für die PS5 muss je nach Konfiguration die Kompatibilitätsseite überprüft werden. Allerdings ist sie nicht mit der Xbox kompatibel. Um auf der Xbox zu spielen, muss man die nahezu identische Version „Formula V2.5 X“ wählen. Ein weiterer wichtiger Punkt: Das Lenkrad allein reicht nicht aus, es benötigt eine kompatible Fanatec-Basis, die nicht im Lieferumfang enthalten ist. Die Liste ist umfangreich (vom CSL DD und Gran Turismo DD Pro über den ClubSport DD und DD+ bis hin zum Podium DD1 und DD2), wobei ältere Ständer einen Quick-Release-Adapter vom Typ QR1 erfordern, da der Lenkradkranz auf der Lenkradseite mit einem QR2-Adapter ausgeliefert wird. Man befindet sich also in einem geschlossenen Ökosystem, mit dem man sich abfinden muss.
Für wen, und unser Fazit
Der ClubSport Formula V2.5 richtet sich an regelmäßige oder erfahrene Fahrer, die vor allem in Einsitzern, Prototypen oder modernen GT-Fahrzeugen fahren und bereits über eine Fanatec-Basisstation verfügen oder sich eine anschaffen möchten. Man profitiert von einer hochwertigen Verarbeitung, präzisen magnetischen Schaltwippen, einem echten OLED- und LED-Armaturenbrett sowie einer guten Ablesbarkeit auf der Rennstrecke, die dabei hilft, schneller zu fahren. Die einzigen Vorbehalte betreffen die verbesserungsfähigen Encoder, die Notwendigkeit, im Fanatec-Ökosystem zu bleiben, sowie einen Preis, der das Produkt den echten Enthusiasten vorbehält. Für alle, auf die diese Kriterien zutreffen, ist es ein Lenkrad, das man ohne zu zögern wieder kaufen würde.

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