MOZA R3 Bundle : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist

MOZA R3 Bundle: Meine Meinung in Kürze

Das MOZA R3 ist das erste Set der Marke, das offiziell mit der Xbox Series X|S kompatibel ist. Es verfügt über eine echte Direktantriebsbasis mit 3,9 Nm, ein ESX-Lenkrad und das SR-P Lite-Pedalset. Es bietet ein feines und reaktionsschnelles Force-Feedback, das in dieser Preisklasse selten zu finden ist, unterstützt durch eine sorgfältige Metallverarbeitung. Das bescheidene Drehmoment und das Fehlen von Encodern zeigen zwar seine Grenzen auf, doch die Erweiterbarkeit bleibt ein echter Vorteil. Es ist einer der erschwinglichsten Einstiegsmöglichkeiten in die Welt des Direct Drive auf Xbox und PC.

8.2/10★★★★☆Sehr gut

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8.2/10Sehr gut
Rückmeldung und Spielgefühl8.0
Herstellung8.5
SR-P Lite-Kurbelgarnitur7.8
Funktionen7.0
Kompatibilität8.5
Preis-Leistungs-Verhältnis8.8

Was uns gefallen hat

  • Echtes Direct-Drive-Feedback – detailreich und reaktionsschnell – selten in dieser Preisklasse
  • Erstes MOZA-Set, das mit der Xbox Series X|S und der Xbox One kompatibel ist
  • Kompaktes Gehäuse aus Luftfahrtaluminium, geräuscharm und ohne Überhitzung
  • SR-P Lite-Kurbelgarnitur aus Stahl, überdurchschnittlich in ihrer Klasse
  • Erweiterbares System (Bremssatz mit Wägezelle, Kupplung, Windschutzscheibe, Felgen)

Die Rücklagen

  • 3,9 Nm begrenzen die Stromstärke bei schweren Fahrzeugen
  • Keine Drehgeber und keine Rädchen am Lenkrad
  • ESX-Felge, die sich unter starker Belastung leicht verbiegt; ordentlicher Grip, mehr aber auch nicht
  • Original-Federbremse, ohne Wägezelle
  • Nicht mit PlayStation kompatibel
Technisches Datenblatt
Typ Direkt angetriebene Basis
Maximales Drehmoment 3,9 Nm
Leistung 60 W
Auflösung des Encoders 15 Bits
USB-Frequenz 1000 Hz
Maximale Drehung unbegrenzt
Lenkrad ESX 280 mm, Aluminiumplatte, PU-Griffe nach ISF-Standard
Bestellungen 22 Tasten, RGB-LED-Leiste, Metall-Paddles, MOZA-Schnellwechselvorrichtung
Pedalset SR-P Lite, Stahl, Hall-Sensor, Abstand und Höhe einstellbar
Gehäuse Luftfahrt-Aluminium
Kompatibilität Xbox Series X|S, Xbox One, Windows 10/11-PC
Software MOZA Pit House
Inklusive Tischklemme, Netzteil, USB-Kabel, Werkzeug

Der erste Direct-Drive-Antrieb von MOZA, der endlich mit der Xbox kompatibel ist

Jahrelang war der Umstieg auf Direct Drive beim Spielen auf der Xbox ein echtes Kopfzerbrechen. Der R3 durchbricht diese Barriere. Es ist das erste offiziell von Xbox Series X|S und Xbox One lizenzierte MOZA-Set und enthält eine echte Direct-Drive-Basis mit 3,9 Nm, ein ESX-Lenkrad und die SR-P Lite-Pedale in einem einzigen Karton. Dank der mitgelieferten Klemme war das Set in wenigen Minuten auf einem Schreibtisch montiert, und das Erste, was auffällt, ist die Größe des Motorblocks – fast schon lächerlich kompakt, gefertigt aus einem Gehäuse aus Luftfahrt-Aluminium, das trotz seiner geringen Abmessungen Seriosität ausstrahlt.

Was sich 3,9 Nm in den Händen wirklich so anfühlen

Schon bei den ersten Runden in „Forza Motorsport“ springt der Unterschied zu einem Modell mit Riemen- oder Zahnradantrieb sofort ins Auge. Das Fahrgefühl ist direkt, präzise und vor allem detailreich. Man spürt die Veränderungen der Fahrbahnoberfläche, die Gewichtsverlagerung beim Einfahren in die Kurve und wie die Vorderachse ins Rutschen gerät. Genau diese Feinheiten können herkömmliche Einsteiger-Lenkräder niemals so präzise wiedergeben.

Der Nachteil ist vorhersehbar, und man muss es klar sagen: 3,9 Nm bleiben eben 3,9 Nm. Man spürt zwar alles, kann die Intensität aber nicht auf das Niveau steigern, das ein leistungsstärkerer Antrieb bietet. Bei einem schweren GT-Lenkrad werden die Rückmeldungen etwas gedämpft, und man würde sich bei kräftigen Lenkbewegungen mehr Biss wünschen. Für Gelegenheitsspieler, Simcade-Fans und zum Kennenlernen des Direct Drive ist das jedoch völlig ausreichend und macht ehrlich gesagt richtig Spaß. Für einen anspruchsvollen Fahrer, der sich nach brennenden Armen sehnt, ist dies die erste echte Grenze des Systems. Ein Pluspunkt für lange Spielsitzungen: Die Basis bleibt leise und wird nicht heiß.

Ein solides ESX-Lenkrad, Schaltwippen, die laut klappern

Das 280-mm-Lenkrad ESX verfügt über eine Aluminiumplatte und ISF-Griffe aus Polyurethan. Der Grip ist in Ordnung, ohne jedoch erstklassig zu sein; man spürt, dass MOZA hier Einsparungen vorgenommen hat, um den Preis niedrig zu halten. Wenn man kräftig auf den oberen Rand des Lenkrads drückt, spürt man ein leichtes Nachgeben, das beim normalen Fahren zwar nie stört, aber durchaus vorhanden ist. Der reduzierte Durchmesser wirkt sich tatsächlich positiv auf das Fahrgefühl aus: Es muss weniger Masse bewegt werden, was das Ganze noch reaktionsschneller macht.

Was die Bedienelemente angeht, erfüllen die 22 Tasten und die RGB-LED-Leiste ihren Zweck, und die Metall-Paddles haben diesen knackigen, präzisen Klick, den wir so lieben. Was wirklich fehlt, sind Drehregler oder Rädchen. Das Einstellen von ABS, Traktionskontrolle oder Bremskraftverteilung während des Spiels ist dadurch weniger praktisch als bei Modellen der höheren Preisklasse. Bei diesem Preis nimmt man das zwar in Kauf, aber es fällt dennoch auf.

Die SR-P Lite – besser als erwartet

Das ist die positive Überraschung unter den Modellen. Während viele Mitbewerber in dieser Preisklasse Kunststoffteile liefern, zeichnen sich die SR-P Lite durch eine robuste Stahlkonstruktion mit einstellbarem Plattenabstand und -höhe aus. Der Hall-Sensor ist wartungsfrei. Der Gashebel bietet einen angenehmen Hub und eine schnelle Reaktion, auch wenn der Widerstand eher gering ist. Die Bremse arbeitet mit einer Feder und nicht mit einer Wägezelle, daher fehlt hier das kraftbasierte Bremsverhalten, das auf dem Muskelgedächtnis beruht und bei den höherwertigen Pedalsets den Unterschied ausmacht.

Der Clou ist die Erweiterbarkeit. Man kann später ein Bremsset mit Wägezelle oder ein Kupplungspedal hinzufügen, ohne die Basis wegwerfen zu müssen. Man fängt also mit einer einfachen Ausstattung an und baut das Ganze dann nach und nach zu etwas viel Seriöserem aus.

Kompatibilität und Entwicklungsspielraum

Was Sie vor dem Kauf unbedingt beachten sollten – und das ist entscheidend: Das R3 ist für die Xbox Series X|S, die Xbox One sowie PCs mit Windows 10 und 11 gedacht. Es handelt sich nicht um ein PlayStation-Set, sondern um ein Produkt, das für das Xbox-Ökosystem und den PC konzipiert ist. Die Anschlüsse umfassen Stromversorgung, Pedalsatz, USB sowie einen Dash-Anschluss für einen zukünftigen Telemetriebildschirm. Einstellungen und Kalibrierungen erfolgen über die hauseigene Software „MOZA Pit House“, die einfach zu bedienen ist. Zusammen mit dem Katalog kompatibler MOZA-Zubehörteile wird diese Basisstation zu einem echten Einstieg in ein Ökosystem, das mit dir wächst.

Für wen eigentlich

Der R3 ist genau das Richtige für Gelegenheitsfahrer, Xbox-Spieler, jüngere Spieler oder alle, die ein kompaktes Gerät auf ihrem Schreibtisch haben möchten, ohne ihr Budget zu sprengen. Er bietet ein authentisches Direct-Drive-Feeling, eine hochwertige Metallkonstruktion und ein Pedal-Set, das über dem Durchschnitt seiner Klasse liegt. Wer den physischen Kick eines hohen Drehmoments und zahlreiche Encoder sucht, wird sich eher für ein Modell aus dem höheren Preissegment entscheiden. Für alle anderen ist dies derzeit eine der erschwinglichsten Möglichkeiten, Direct Drive auf der Xbox zu erleben.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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