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Fanatec ClubSport Racing Wheel F1® : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist

Fanatec ClubSport Racing Wheel F1® : Meine Meinung in Kürze

Das ClubSport Racing Wheel F1 vereint die Direct-Drive-DD+-Basis mit einem lizenzierten Formel-1-Einzelsitzer-Lenkrad aus blauem Carbon. Es bietet ein Drehmoment von bis zu 18 Nm, die FullForce-Technologie für hochfrequente Vibrationen, ein OLED-Display und Telemetrie-LEDs. Das Ganze richtet sich eindeutig an Formel-1- und GT-Fahrer, die auf PlayStation und PC einen Schritt weiter gehen wollen. Das Pedalset muss separat erworben werden.

8.7/10★★★★☆Ausgezeichnet

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8.7/10Ausgezeichnet
Herstellung und Endbearbeitung9.0
Gefühl und Rückmeldung8.7
Funktionen und Anpassung9.0
Kompatibilität8.0
Vielseitigkeit8.3
Preis-Leistungs-Verhältnis7.8

Was uns gefallen hat

  • Leistungsstarker DD+-Antrieb (bis zu 18 Nm) mit passiver Kühlung, daher geräuscharm
  • Präzises und gut spürbares Rückmeldungsverhalten, deutlich prägnanter als bei einem Riemenantrieb
  • FullForce sorgt für äußerst realistische Hochfrequenzvibrationen (Motor, Fahrgestell, Vibratoren)
  • Zugelassenes F1-Lenkrad, 5 mm dicke blaue Carbon-Verkleidung und perforiertes Leder, hochwertige Verarbeitung
  • RevLEDs, FlagLEDs und OLED-Display mit FFB-Einstellungen während des Betriebs
  • Schnellwechselhalterung QR2 aus Metall und T-Nut-Schiene, Integration in das gesamte Fanatec-Ökosystem

Die Rücklagen

  • Eindeutige Premium-Preispositionierung
  • Pedalset ist nicht im Paket enthalten
  • Das F1-Lenkrad ist nicht mit der Xbox kompatibel (die Basisstation ist mit einem anderen Lenkrad kompatibel)
  • Die Rückstellkraft entfaltet ihre volle Wirkung erst nach einer gewissen Einstellzeit.
Technisches Datenblatt
Basis ClubSport DD+ (Direct Drive)
Paar bis zu 18 Nm (ursprünglich 15 Nm, per Firmware freigeschaltet)
Rotation 2520 Grad (elektronisch begrenzt, einstellbar)
Kühlung Passiva
Durchmesser des Lenkrads 270 mm
Felgenmaterialien 5 mm dicke blaue Carbonplatte, Griffe aus perforiertem Echtleder
Lizenz offizielle Formel 1
Bestellungen 11 Tasten, 4 Paletten, 7-Wege-FunkySwitch, 2 Schalter mit 12 Positionen, Joystick, Daumen-Encoder
Shifters bearbeitetes Aluminium, magnetisiert
LEDs 9 mehrfarbige RevLEDs + FlagLEDs
Bildschirm OLED 128x64
Rückkehr der Kraft FullForce
Quick Release QR2 (Lenkradseite und Sockelseite)
Montage T-Nut-Schiene (an den Seiten und an der Unterseite)
Kompatibilität PS4, PS5, PC (Xbox über ein Xbox-kompatibles Lenkrad)
Garantie 3 Jahre

Ein speziell auf den Einsitzer zugeschnittenes Paket

Mit dem ClubSport Racing Wheel F1 verkauft Fanatec kein einzelnes Lenkrad, sondern ein stimmiges Gesamtpaket: die Direct-Drive-Basis ClubSport DD+ und ein offiziell lizenziertes Formel-1-Lenkrad. Die Idee ist klar: Man baut direkt in sein Cockpit ein rennfertiges Formel-1-Paket ein, ohne Basis und Lenkrad separat zusammenstellen zu müssen. Anschließen, konfigurieren, losfahren. Diese Positionierung als Premium-Paket verändert die Herangehensweise an das Produkt, denn es handelt sich nicht um ein Einsteigermodell, sondern um einen echten Qualitätssprung für alle, die auf Direct Drive umsteigen möchten – mit einem Lenkrad, das bereits speziell für die Formel 1 konzipiert wurde.

Der DD+ mit seinen 18 Nm – das Herzstück des Ganzen

Das Herzstück des Pakets ist der ClubSport DD+. Es handelt sich um eine Direct-Drive-Basis, also ohne Riemen oder Getriebe zwischen Motor und Lenkradachse, und das spürt man sofort. Das angegebene Drehmoment steigt auf bis zu 18 Nm (die Basisversion begann bei 15 Nm, bevor sie durch ein Firmware-Update auf 18 Nm freigeschaltet wurde) – genug, um bei Kurvenfahrten echten Widerstand zu bieten und klare Rückmeldungen zu vermitteln. Ein weiterer Punkt, den man auf Dauer zu schätzen weiß, ist die passive Kühlung: kein Lüfter, der einem während einer langen Session in den Ohren surrt, und eine thermische Stabilität, die auch bei wiederholten Runs Bestand hat. Der Lenkeinschlag ist einstellbar und elektronisch auf bis zu 2520 Grad begrenzt, was sowohl den kurzen Lenkeinschlag eines Einsitzers als auch den von wendigeren Fahrzeugen abdeckt.

Ein F1-Lenkrad aus blauem Carbon

Die Felge trägt wesentlich zur Identität des Pakets bei. Es handelt sich um ein kompaktes 270-mm-Format, das dem Geist eines Einsitzers treu bleibt, mit einer 5 mm dicken blauen Carbon-Vorderseite und Griffen aus perforiertem Echtleder. In der Hand strahlt die Verarbeitung Hochwertigkeit aus, und das perforierte Leder lässt die Haut – im wahrsten Sinne des Wortes – bei langen Fahrten atmen. Die Schaltwippen sind aus gefrästem Aluminium gefertigt und magnetisch, mit jenem knackigen, kurzen Klicken, das man so gerne Gang für Gang auslöst. Was die Bedienelemente angeht, fehlt es an nichts: elf Tasten, vier Schaltwippen, ein FunkySwitch mit sieben Positionen, zwei Schalter mit zwölf Positionen und Encoder-Funktion, ein Joystick sowie Daumen-Encoder. Damit lässt sich die gesamte Rennsteuerung eines F1-Spiels belegen, ohne jemals das Lenkrad loslassen zu müssen.

Auf der Piste: Was die Basis vermittelt

Der Controller ist verstaut, die Hände liegen auf dem Leder – der erste Eindruck lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Präzision. Das Force-Feedback ist flüssig, präzise und reaktionsschnell, ohne die Unschärfe eines Riemenantriebs. Beim Einfahren in die Kurve lässt sich die Vorderachse besser einschätzen, man spürt den Moment, in dem die Haftung nachlässt, und diese Klarheit hilft dabei, das Auto ohne Rätselraten genau auf den Kurveninneren zu platzieren. Beim Bremsen steigt der Widerstand linear an und gibt Aufschluss über die Gewichtsverlagerung, was das Trail-Braking verständlicher macht als bei einem Einstiegsmodell. Generell hat man das Gefühl, das Auto besser zu verstehen und mehr Details der Strecke unter den Handflächen wahrzunehmen. Eine kleine Einschränkung ist jedoch anzumerken: Dieses Maß an Rückmeldung kommt erst dann wirklich zur Geltung, wenn die Grundeinstellungen korrekt angepasst wurden. Schon in der Standardkonfiguration ist das System gut, aber erst wenn man sich die Zeit nimmt, die Parameter anzupassen, entfaltet es sein volles Potenzial.

FullForce – das gewisse Extra an Textur

Das eigentliche moderne Markenzeichen dieser Basis ist FullForce. Dieses für den Direct Drive der Marke entwickelte Force-Feedback-Protokoll ergänzt das klassische Kraftsignal um hochfrequente Vibrationen. Konkret spürt man nicht mehr nur die Kräfte an der Vorderachse, sondern nimmt auch die „mechanische Stimme“ des Autos wahr: das Dröhnen des Motors, wenn er in die Drehzahl steigt, das Vibrieren des Fahrwerks, die Unebenheiten, die sich übertragen, wenn man über eine Fahrbahnschwelle fährt. Diese zusätzliche Texturschicht ersetzt nicht das Haupt-Force-Feedback, sondern ergänzt es, wodurch das Eintauchen in das Fahrerlebnis erheblich verbessert wird – insbesondere in Einsitzern, wo jeder Anpressdruck zählt.

RevLEDs, OLED-Display und Einstellungen im laufenden Betrieb

Die Felge dient gleichzeitig als Armaturenbrett. Sie verfügt über neun mehrfarbige RevLEDs, die den Drehzahlanstieg und den optimalen Schaltpunkt anzeigen, sowie über FlagLEDs, die Telemetriewarnungen wie Radschlupf, Flaggen oder den Boxengassenbegrenzer anzeigen. In der Mitte zeigt ein kleines OLED-Display die Renninformationen an. Über dieses integrierte Menü lassen sich auch die Force-Feedback-Einstellung und andere Parameter anpassen, ohne die Strecke zu verlassen – ein echter Komfort, wenn man eine Einstellung Runde für Runde verfeinern möchte, anstatt die Session zu unterbrechen, um ein Software-Menü aufzurufen. Mit dem metallenen QR2-Schnellverschluss und der T-Nut-Montageschiene an den Seiten und an der Unterseite lässt sich das Gerät nahtlos in ein Cockpit integrieren – ebenso wie der Wechsel zu anderen Felgen aus dem Fanatec-Ökosystem.

PlayStation und PC – die Kompatibilitätsübersicht

Ein wichtiger Punkt, den es zu beachten gilt, denn das ist die klassische Falle bei solchen Paketen. Mit dem mitgelieferten F1-Lenkrad ist das Set für PlayStation 4, PlayStation 5 und PC vorgesehen – für die großen Rennspiele. Auf den Sony-Konsolen kommt es übrigens am besten zur Geltung, sodass man es als F1-Referenz auf der PlayStation betrachten kann. Allerdings ist diese F1-Felge nicht für die Xbox vorgesehen. Die DD+-Basis selbst kann zwar auf der Xbox Series S und X verwendet werden, jedoch nur, wenn man anstelle des F1-Lenkrads ein Xbox-kompatibles Lenkrad montiert. Ein Xbox-Spieler, der diesen Look und diese präzise Felge haben möchte, sollte sich dessen also vor der Bestellung bewusst sein.

Für wen und in welcher Preisklasse

Das ClubSport Racing Wheel F1 richtet sich an Fahrer, die vor allem in Formel-Rennwagen oder GT-Fahrzeugen fahren und einen echten Qualitätssprung suchen, ohne dabei in die für den PC reservierte Spitzenklasse abzudriften. Man erhält eine leistungsstarke und leise Direct-Drive-Basis, eine lizenzierte F1-Lenkradfelge mit wunderschöner Verarbeitung und eine umfassende Elektronik. Bei der Kaufentscheidung sollte man zwei Dinge beachten: Das Pedalset ist in diesem Paket nicht enthalten, sodass man diesen Kauf zusätzlich einplanen muss, und die Preispositionierung ist eindeutig im Premium-Bereich angesiedelt. Für alle, die diese Kategorie anstreben und auf PlayStation oder PC spielen, ist dies ein ausgereiftes und stimmiges Set, das man lange behält.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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