Fanatec CSL DD Ready2Race Bundle for PC (5 Nm) : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist
Fanatec CSL DD Ready2Race Bundle for PC (5 Nm) : Meine Meinung in Kürze
Das CSL DD Ready2Race für PC ist das Paket, mit dem man kostengünstig in die Welt des Direct Drive einsteigen kann – bestehend aus der CSL DD 5-Nm-Basis, dem P1 V2-Lenkrad und dem CSL-Pedal-Set mit zwei Pedalen aus Stahl. Es bietet das echte Direct-Drive-Feeling, eine schnelle und leise Basis sowie ein Set, das sofort montiert und in Betrieb genommen werden kann. Das Drehmoment ist bewusst moderat gehalten und das Lenkrad weist einige kleine Mängel in der Verarbeitung auf, doch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für Einsteiger nach wie vor hervorragend.
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Was uns gefallen hat
- Echtes Direct-Drive-Feeling direkt ab Werk
- Schnelle, leise und im Detail sehr gut lesbare Datenbank
- Komplettes Set, bereit zum Zusammenbauen und Losfahren
- QR2-Schnellverschluss bereits beidseitig montiert
- Kurbelgarnitur aus Stahl mit 12-Bit-Hall-Sensoren
- Skalierbar, vom Drehmoment von 8 Nm bis zur Wägezellenbremse
- Drei Jahre Garantie
Die Rücklagen
- 5 Nm Drehmoment reichen bei schweren oder anspruchsvollen Fahrzeugen aus
- Lenkrad P1 V2 mit Flex und einer Ausstattung der Einstiegsklasse
- Bremse am Schaumstoffdämpfer, ohne Original-Wägezelle
- Fußstütze aus Kunststoff, etwas rutschig
- Nicht mit PlayStation kompatibel
Technisches Datenblatt
| Grundtyp | Direktantrieb CSL DD (FluxBarrier) |
| Maximales Drehmoment | 5 Nm (mit dem Boost-Kit 180 auf 8 Nm erweiterbar) |
| Rotation | bis zu 2520 Grad, elektronisch einstellbar |
| Positionssensor | Berührungslose Halle |
| Kühlung | passiv, ohne Lüfter |
| Schnellverschluss | QR2 (Montage von Sockel und Lenkrad) |
| Inklusive Lenkrad | CSL-Lenkrad P1 V2, 300-mm-Lenkrad mit Gummibeschichtung |
| Anzeige am Lenkrad | Mehrfarbiger RevStripe und 3-stelliges LED-Display |
| Paletten | Metallkontakte mit Snap-Dome-Anschluss |
| Pedalset im Lieferumfang enthalten | CSL Pedals 2 Pedale, Stahlkonstruktion |
| Tretkraftsensoren | 12-Bit-Hall-Sensor für Beschleuniger und Bremse |
| Bremse | feste Feder und PU-Schaum-Stoßdämpfer (progressiv) |
| Erweiterbarkeit des Pedalsets | 3. Pedal und Wägezellen-Set (optional) |
| Plattformen | PC (die Basisversion ist auch mit der Xbox kompatibel, sofern ein lizenziertes Xbox-Lenkrad verwendet wird) |
| PlayStation-Kompatibilität | nein |
| Garantie | 3 Jahre |
Der Direct Drive ohne vierstelligen Einstiegspreis
Lange Zeit hieß es, Direct Drive sei nur Spielern vorbehalten, die über ein hochwertiges Cockpit und ein großes Budget verfügen. Der CSL DD Ready2Race für PC wurde genau dafür entwickelt, um mit dieser Vorstellung aufzuräumen. In einem einzigen Karton vereint Fanatec die auf 5 Nm eingestellte CSL-DD-Basis, das runde P1 V2-Lenkrad und das CSL-Pedal-Set mit zwei Pedalen, wobei die Schnellverschlüsse QR2 bereits auf beiden Seiten montiert sind. Mit anderen Worten: Man packt es aus, schraubt es zusammen, schließt es an und fährt los – mit einem echten Direktantrieb, ohne Riemen oder Getriebe, die die Wirkung abschwächen würden. Genau diese Positionierung macht dieses Paket zu einem der meistgenannten Einstiegsprodukte auf dem Markt, und nach unseren Testfahrten verstehen wir auch warum.
Was das Paket tatsächlich auf dem Desktop anzeigt
Das Herzstück bildet die CSL DD-Basis mit ihrer FluxBarrier-Technologie, einem berührungslosen Hall-Positionssensor und einem einstellbaren Drehwinkel von bis zu 2520 Grad. Das Gehäuse besteht aus einer Kombination aus Aluminium und Verbundwerkstoffen, die Achse ist mit Kohlefaser verstärkt, und da die Kühlung ohne Lüfter auskommt, bleibt das gesamte System im Ruhezustand geräuschlos. Dazu kommt das Lenkrad P1 V2, eine 300-mm-Felge mit gummierter Oberfläche, ausgestattet mit Metallschaltwippen mit Snap-Dome-Kontakt, einem Lenkknopf, einem mehrfarbigen RevStripe und einem kleinen dreistelligen LED-Display für die Telemetrie. Das CSL-Pedalset rundet das Ganze ab mit zwei Pedalen aus Stahl, 12-Bit-Hall-Sensoren an beiden Achsen und einer Bremse, deren progressives Bremsverhalten durch eine festere Feder in Kombination mit einem PU-Schaumdämpfer erzielt wird. Keine luxuriösen Details, aber alles ist stimmig und funktioniert vom ersten Einschalten an.
Mit dem Controller in der Hand: Was uns die CSL DD erzählt
Auf der Rennstrecke kommt dieses Paket erst richtig zur Geltung. Schon in den ersten Runden beeindruckt die Basis durch ihre Spritzigkeit und ihren leisen Lauf. Das Fahrgefühl des Direct-Drive-Antriebs ist deutlich spürbar, klar und gut nachvollziehbar – weit entfernt von dem, was man von einem Riemen- oder Zahnradlenkrad kennt. Man spürt deutlich, wie die Vorderachse ins Rutschen gerät, wenn man zu schnell in eine Kurve fährt, man nimmt wahr, wie die Hinterachse ausbricht, und jede Fahrbahnunebenheit oder jede Unebenheit wird mit schöner Präzision in die Hände übertragen. In schnellen Kurven spürt man die Kompression der Federung, wie das Lenkrad bei Druck härter wird und dann dieses leichte Schwanken, wenn das Auto an seine Grenzen stößt. In langsamen Kurven reichen die 5 Nm aus, um die Lastverlagerung zu vermitteln und ein Gegenlenken dosiert einzusetzen, ohne jemals mit der Karosserie zu kämpfen.
Auffällig ist die Art und Weise, wie sich das Fahrverhalten anfühlt. Das Drehmoment trifft einen nicht wie ein Schlag, sondern wirkt eher wie eine Hand, die fest auf der Schulter ruht. Bei reaktionsfreudigen Fahrzeugen gelang es uns, das Ausbrechen vorauszuahnen und sauber wieder unter Kontrolle zu bringen – mit einem Gefühl ruhiger Souveränität, das Vertrauen schafft. Schnelle Korrekturen erfolgen ohne unnötiges Ruckeln, das Lenkrad reagiert zügig, bleibt dabei aber gutmütig. Für einen Fahrer, der von einem Schaltgetriebe oder Riemenantrieb umsteigt, ist das eine Offenbarung, und für einen erfahrenen Fahrer bleibt es ein perfekt einsetzbares Werkzeug. Auch bei langen Fahrten ermüdet der Griff die Unterarme nicht und erwärmt sich nicht störend, was dabei hilft, eine Etappe nach der anderen zu absolvieren, ohne den Rhythmus zu verlieren.
5 Nm – sollte man schon einen Blick auf die 8 Nm werfen?
Lassen Sie uns den feinen Unterschied klarstellen, der bei allen auftritt, auch bei uns. Die 5 Nm bieten einen überzeugenden Einblick in den Direktantrieb, doch stößt man ziemlich schnell an die Grenzen, sobald man ein schwereres Lenkrad auflegt oder anspruchsvolle Fahrzeuge wie schwere GTs oder kraftvolle Einsitzer in Angriff nimmt. In solchen Fällen wünscht man sich mehr Spielraum bei starken Lenkbewegungen, wo ein höheres Drehmoment den Spitzenkräften mehr Substanz verleihen würde. Die gute Nachricht ist, dass die Basis für eine Weiterentwicklung ausgelegt ist. Das optionale Boost-Kit 180 erhöht das Drehmoment auf 8 Nm, und dieser Gewinn ist sofort spürbar – mit einer deutlich konsistenteren Fahrdynamik. Für einen Erwachsenen, der ernsthaft auf Leistung aus ist, ist es sinnvoll, mittelfristig diesen Schritt auf 8 Nm einzuplanen. Für den Einstieg und zum Erlernen der Fahrlinie reichen die 5 Nm völlig aus.
Das Lenkrad P1 V2: solide, aber nicht makellos
Das 300-mm-Lenkrad liegt gut in der Hand, die gummierte Oberfläche bietet guten Halt und die Fahrhaltung bleibt bei den meisten Disziplinen natürlich. Das LED-Display und der RevStripe sind bei den Schaltpunkten hilfreich. Allerdings macht sich hier der Einstiegscharakter des Modells bemerkbar. Man spürt ein wenig Spiel an den Schaltwippen und am Lenkrad, und bei unserem Testexemplar war ein leichtes, plastisches Knarren zu hören, wenn man auf eine Seite drückte. Die Tasten an der Vorderseite fühlen sich beim Betätigen etwas knapp an. Kein Grund, vom Fahren abzusehen, aber man versteht schnell, warum dieses Lenkrad das günstigste im Fanatec-Katalog ist. Im Einsatz erfüllt es seinen Zweck, ohne sich besonders hervorzuheben, und kann später dank der QR2-Schnellwechselhalterung durch ein hochwertigeres Lenkrad ersetzt werden.
Die CSL-Kurbelgarnitur: Stahl vor Raffinesse
Das Pedal-Set überrascht für ein Einsteiger-Set positiv. Die Stahlkonstruktion vermittelt Vertrauen, die Anordnung ist verstellbar und das Ganze wackelt nicht, sobald es einmal fest montiert ist. Das Gaspedal ist leichtgängig und hat einen großzügigen Hub, auch wenn man sich ein klein wenig mehr Widerstand gewünscht hätte. Die Bremse stützt sich auf einen Dämpfer aus dichtem Schaumstoff statt auf eine Wägezelle. Das ist einfach, aber überraschend effektiv, um das Dosieren zu lernen, und es bleibt progressiv. Puristen werden das Fehlen einer originalen Wägezelle bedauern, und das ist der deutlichste Schwachpunkt für alle, die auf reine Zeitmessung aus sind. Positiv ist, dass sowohl die Bremse als auch die Pedale später auf drei Pedale oder auf ein Kit mit Wägezelle umgerüstet werden können. Zu beachten ist auch, dass die Fußstützen aus Kunststoff in Socken etwas rutschig sind.
Kompatibilität und Erweiterbarkeit – vor dem Kauf prüfen
Vorsicht vor der klassischen Falle bei Plattformen. Bei diesem Bundle handelt es sich tatsächlich um die PC-Version; die Basisstation und das Lenkrad P1 V2 funktionieren auf dem Computer. Die CSL DD-Basisstation ist zudem mit Xbox One und Xbox Series kompatibel, sofern ein lizenziertes Xbox-Lenkrad verwendet wird – das in diesem Paket enthaltene Lenkrad ist jedoch kein solches. Das Set ist jedoch nicht mit der PlayStation kompatibel, sodass Spieler auf Sony-Konsolen sich anderweitig umsehen müssen. Was die Erweiterbarkeit angeht, ist alles so konzipiert, dass es mit Ihnen mitwächst. Man kann das Drehmoment auf 8 Nm erhöhen, über das QR2-Modul auf ein hochwertigeres Lenkrad umsteigen, ein drittes Pedal oder ein Load-Cell-Kit hinzufügen – und Fanatec gewährt auf all das eine dreijährige Garantie. Es handelt sich um ein Ökosystem, in das man ganz unten einsteigt, ohne dabei in einer Sackgasse zu landen.
Für wen ist dieses Paket eigentlich gedacht?
Dieses Ready2Race richtet sich in erster Linie an alle, die zum ersten Mal in den Genuss eines Direct-Drive-Systems kommen möchten – mit einem kompletten, aufeinander abgestimmten und sofort einsatzbereiten Bausatz. Anfänger finden hier eine präzise und verlässliche Lerngrundlage, ohne sich dabei finanziell zu ruinieren. Für fortgeschrittene Spieler ist es ein guter Einstieg in das Fanatec-Ökosystem, auch wenn später noch das Boost-Kit und eine bessere Bremse hinzukommen. Wer bereits bei schweren GTs oder Einsitzern um jedes Zehntel kämpft, wird die Obergrenze von 5 Nm und das Fehlen einer Load Cell spüren und sollte die Erweiterungen von Anfang an einkalkulieren. Für alle anderen ist es eine der klügsten Möglichkeiten, mit dem Sim-Racing zu beginnen und dabei echte Direktantriebsgefühle zu erleben.

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