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Fanatec Gran Turismo® DD Extreme : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist

Fanatec Gran Turismo® DD Extreme: Meine Meinung in Kürze

Das Gran Turismo DD Extreme vereint die Direct-Drive-Basis ClubSport DD+ mit einem brandneuen, runden 300-mm-Lenkrad, das gemeinsam mit Polyphony Digital entwickelt wurde. Damit liegt das ausgereifteste Konsolen-Set für „Gran Turismo 7“ vor, mit einem präzisen, reaktionsschnellen und gut wahrnehmbaren Force-Feedback, einem OLED-Bildschirm und einer speziell auf das Gaming abgestimmten Ergonomie. Es gibt jedoch zwei wesentliche Vorbehalte: Ein Pedalset ist nicht im Lieferumfang enthalten, und der Preis zielt eindeutig auf das obere Preissegment ab.

8.0/10★★★★☆Sehr gut

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8.0/10Sehr gut
Rückmeldung und Spielgefühl8.5
Lenkrad und OLED-Display8.0
Funktionen und Benutzerfreundlichkeit8.5
Herstellung7.5
Kompatibilität7.5
Preis-Leistungs-Verhältnis7.0

Was uns gefallen hat

  • Direkter, klarer, lebhafter und sehr gut nachvollziehbarer Direct-Drive-Feedback
  • Einzigartiges, leichtes und steifes 300-mm-Lenkrad mit 2,7-Zoll-OLED-Display
  • ClubSport DD+ Basis, die auch bei langen Fahrten die Temperatur stabil hält
  • Das Haltemoment wurde durch ein Firmware-Update von 15 auf 18 Nm erhöht
  • Offiziell für PS4 und PS5 lizenziert, Plug-and-Play auf dem PC
  • Auf „Gran Turismo 7“ zugeschnittene Ergonomie und Tastenbelegung

Die Rücklagen

  • Es ist kein Lenkrad im Lieferumfang enthalten; der Kauf ist erforderlich, um auf der PlayStation zu spielen
  • Hoher Preis, für die meisten Spieler überdimensioniert
  • Kunststoffoberfläche wirkt etwas wie bei einem Spielzeug, leichtes Knacken möglich
  • Magnetische Tonabnehmer, die sich etwas mechanisch anfühlen
  • QR2 Lite auf der Lenkradseite statt des kompletten QR2
  • Keine Xbox-Kompatibilität
Technisches Datenblatt
Typ Direktantriebs- und Lenkrad-Basispaket
Basis ClubSport DD+
Paar 18 Nm Haltekraft (15 Nm beim Start, per Firmware ermittelt)
Lenkrad 300 mm, vegane Lederfelge
Bildschirm 2,7-Zoll-OLED
Beleuchtung 19 RGB-LEDs (RevLEDs, FlagLEDs, Ringe)
Bestellungen 4 5-Wege-Sticks, FunkySwitch mit 7 Richtungen, magnetische Schaltwippen, 2 analoge Kupplungswippen, Tasten
Schnellverschluss QR2 (Lite auf der Lenkradseite, Typ F auf der Basisseite)
Rotation 2520 Grad
Kühlung Passiva
FFB-Protokoll FullForce
Kompatibilität PS4, PS5, PC (keine Xbox)
Pedalset nicht enthalten
Garantie 3 Jahre

Auf der PlayStation war der Umstieg auf Direct Drive lange Zeit mit Kompromissen verbunden. Das Gran Turismo DD Extreme räumt diese Ausrede aus dem Weg: Es handelt sich um ein Komplettpaket, das die ClubSport DD+-Basis von Fanatec mit einem brandneuen, runden 300-mm-Lenkrad kombiniert, das in enger Zusammenarbeit mit Polyphony Digital, dem Studio hinter Gran Turismo, entwickelt wurde. Mit anderen Worten: das professionellste Set, das wir bisher in den Händen hatten, um GT7 auf der PS5 in Angriff zu nehmen.

Was das Paket tatsächlich enthält

Im Lieferumfang enthalten sind die ClubSport DD+-Basis und das Gran Turismo-Lenkrad, die bereits mit dem Schnellbefestigungssystem QR2 ausgestattet sind (Lite-Version auf der Lenkradseite, Typ F auf der Basisseite). Hinzu kommen das Netzteil, vier T-Muttern für die Schienenmontage, ein USB-Kabel vom Typ C auf Typ A sowie eine Schnellstartanleitung. Was man vor dem Kauf wissen sollte: Das Pedalset ist nicht im Lieferumfang enthalten. Auf der PlayStation muss daher ein Fanatec-Pedalsatz hinzugefügt werden, um im Spiel einfach beschleunigen und bremsen zu können.

Am Steuer: ein kraftvolles Fahrgefühl mit ordentlich Biss

Hier wird das Versprechen eingelöst. Schon bei den ersten Kurven zeigt sich die Lenkung präzise, ohne störende Reibung und mit einer angenehmen, gleichbleibenden Lenkkraft. Die Rückmeldung erfolgt lebhaft und präzise: Man spürt, wie die Vorderachse beim Einlenken in die Kurve belastet wird, und man merkt, wie der Grip nachlässt, wenn man zu stark beschleunigt. Auch ohne das gesamte verfügbare Drehmoment abzurufen, bleibt das Fahrgefühl direkt und informativ. Die ClubSport DD+-Basis profitiert von einem erhöhten Drehmomentanstieg, der die Übergänge spritziger macht, und das FullForce-Protokoll sorgt auf anspruchsvollen Untergründen für willkommene hochfrequente Vibrationen. Auf gerader Strecke ist zwar ein leichtes Schwingen des Lenkrads von einer Seite zur anderen zu spüren, das jedoch eher auf das Verhalten von „Gran Turismo 7“ als auf die Hardware selbst zurückzuführen ist.

Das 300-mm-Lenkrad und das OLED-Display

Der 300-mm-Lenkradkranz stellt einen echten Fortschritt gegenüber dem früheren, kleineren GT DD Pro-Lenkrad dar. Er ist überraschend leicht, ohne dabei jemals den Eindruck zu erwecken, es mangele ihm an Steifigkeit, und die vegane Lederoberfläche liegt auch auf Dauer angenehm in der Hand. Die Ausstattung ist üppig: vier 5-Wege-Steuerhebel, ein 7-Wege-FunkySwitch, magnetische Schaltwippen, zwei analoge Kupplungswippen und eine Reihe von Tasten, das Ganze umrahmt von 19 RGB-LEDs (RevLEDs, FlagLEDs und Ringe). Das 2,7-Zoll-OLED-Display thront in der Mitte. Im Spiel bedauern wir, dass es sich derzeit in GT7 auf die Geschwindigkeit und den eingelegten Gang beschränkt; sein vollständiger Telemetriemodus läuft über die FanaLab-Software und erfordert ein Spiel, das diese Funktion wirklich nutzt. Die magnetischen Schaltwippen klicken für unseren Geschmack etwas mechanisch, was das Fahrgefühl jedoch nicht beeinträchtigt.

Lange Trainingseinheiten und Steigerung auf 18 Nm

Die Basis hält die Leistung. Bei langen Spielrunden lässt die Leistung nicht nach, wie man es bei bescheideneren Basen beobachten konnte – dank passiver Kühlung und sorgfältigem Wärmemanagement. Gute Nachrichten in Sachen Leistung: Das Halte-Drehmoment, das bei der Markteinführung mit 15 Nm angegeben wurde, wurde durch ein Firmware-Update auf 18 Nm erhöht. Wir bewegen uns weiterhin im Bereich des kraftvollen Direktantriebs, was bei einem schlecht eingestellten Einsitzer durchaus ausreicht, um die Unterarme anzuspannen. Die runde Felge eignet sich übrigens für alles, vom GT über die Formel bis hin zu Drift und Rallye.

Was das Problem ist

Zwei Kritikpunkte fallen dabei ins Auge. Zum einen die Verarbeitung: Das Design wirkt ein wenig wie ein Spielzeug, und die Kunststoffkonstruktion strahlt nicht ganz die Premium-Qualität aus, die man von einem Paket dieser Klasse erwarten würde – dazu kommt ein leichtes Knarren. Dann ist da noch der hohe Preis, obwohl das Pedal-Set noch zusätzlich gekauft werden muss. Für viele Spieler wird ein günstigeres GT DD Pro bereits den Großteil der Anforderungen abdecken. Hinzu kommt, dass das Lenkrad nicht separat erhältlich ist und mit dem QR2 Lite an der Felgenseite geliefert wird, nicht mit dem kompletten QR2.

Für wen und auf welcher Plattform

Das Gran Turismo DD Extreme ist offiziell für PS4 und PS5 lizenziert und funktioniert auf dem PC in allen großen Spielen per Plug-and-Play. Allerdings handelt es sich nicht um ein Xbox-Produkt: Wenn ihr auf der Microsoft-Konsole spielt, solltet ihr bei diesem Lenkrad lieber die Finger davon lassen. Wem ist er dann zu empfehlen? Dem regelmäßigen PlayStation-Simracer, der von „Gran Turismo 7“ begeistert ist, das Beste aus dem Direct-Drive-Konsole-Erlebnis mit einer auf das Spiel abgestimmten Ergonomie sucht und bereit ist, in ein separates Pedalset zu investieren.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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