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Fanatec CSL Elite Pedals V2 : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist

Fanatec CSL Elite Pedals V2: Meine Meinung in Kürze

Das CSL Elite V2-Pedal-Set von Fanatec bietet endlich eine echte Bremse mit Wägezelle in einem erschwinglichen Paket. Es umfasst drei Pedale aus gefrästem Aluminium, Hall-Effekt-Sensoren am Gaspedal und an der Kupplung sowie eine einstellbare Bremse von 10 bis 90 kg. Nach unseren Testfahrten hat uns vor allem die Bremsleistung beeindruckt, die weit über dem Preisniveau liegt.

8.6/10★★★★☆Ausgezeichnet

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8.6/10Ausgezeichnet
Bremsen und Fahrgefühl9.3
Herstellung7.8
Einstellungen8.6
Kompatibilität8.3
Preis-Leistungs-Verhältnis9.5

Was uns gefallen hat

  • Hervorragende Wägezellenbremse, sehr gut ablesbare Blockierschwelle
  • Sensor hinter den Elastomeren, konstante Bremswirkung unabhängig von der Fußstellung
  • Einstellbare Bremskraft von ca. 10 bis 90 kg
  • Verschleißfreie Hall-Sensoren am Gaspedal und an der Kupplung
  • Zahlreiche Kombinationen aus Elastomeren (65, 75, 85 Shore) und Federn, ohne Werkzeug
  • Arme und Flügel aus gefrästem Aluminium, wird montiert geliefert
  • Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, 3 Jahre Garantie

Die Rücklagen

  • Das Gaspedal fühlt sich bei längeren Fahrten etwas leicht an
  • Einfache Kupplung ohne echten Rutschpunkt
  • Keine Einstellung des Schaufelwinkels
  • Erfordert eine starre Montage, damit die Bremse ihre volle Leistung entfalten kann
  • Die Konsolenkompatibilität hängt von einer lizenzierten Basisstation und einem lizenzierten Lenkrad ab
Technisches Datenblatt
Pedale 3 (Gas, Bremse, Kupplung), konfigurierbar auf 2
Bremse Wägezelle 200 kg, einstellbare Kraft ~10 bis 90 kg
Gaspedal und Kupplung Hall-Sensoren (berührungslos)
Mitgelieferte Elastomere 65, 75 und 85 Shore sowie Federn
Materialien Aluminiumguss, bearbeitet, pulverbeschichtet
Anschlüsse RJ12 an Fanatec-Basisstation oder USB-Anschluss am PC (im Standalone-Modus)
Kompatibilität PC, PS4/PS5 und Xbox One/Series über eine lizenzierte Fanatec-Basisstation
Garantie 3 Jahre

Die Bremse mit Wägezelle – der eigentliche Sinn dieses Pedals

Kommen wir gleich zur Sache. Wenn das CSL Elite V2 es verdient, erwähnt zu werden, dann vor allem wegen seiner Bremse. Fanatec hat eine 200-kg-Wägezelle direkt hinter dem Elastomer-Stapel angebracht und nicht mehr im Pedalarm wie bei der Vorgängergeneration. Dieses Detail macht den Unterschied. Bei der alten Konstruktion veränderte die Position des Fußes auf der Pedalklappe die wahrgenommene Kraft, was die Gleichmäßigkeit beeinträchtigte – genau das, was man beim Bremsen braucht. Hier wird der Druck unabhängig von der Stelle, an der man drückt, präzise erfasst, und die maximale Kraft lässt sich von etwa 10 kg für leichte Füße bis zu 90 kg für diejenigen einstellen, die das Pedal gerne voll durchtreten.

So sieht es aus, wenn man die Füße darauf stellt

Schon in den ersten Umdrehungen fiel uns das völlige Fehlen von Spiel und Totbereich auf. Der Hub beginnt mit einem leichten metallischen Federgefühl, das den Moment nachahmt, in dem der Bremsbelag die Scheibe berührt, dann steigt der Widerstand allmählich an, während sich die Elastomere zusammenpressen. Das Ergebnis ist ein sehr deutlich erkennbarer Schwellenpunkt. Man weiß, wo die Räder blockieren, und vor allem gelingt es einem, dies Kurve für Kurve zu reproduzieren. Beim Einfahren in die Kurve wird das Trailbraking überraschend natürlich: Man lässt den Druck beim Einlenken millimetergenau nach, ohne darüber nachdenken zu müssen. Das ist genau das Fahrverhalten, das man von deutlich teurerer Ausrüstung erwartet. Ehrlich gesagt erschien uns das Bremsverhalten auf dem Niveau oder sogar über dem des ClubSport V3 mit seinem Performance-Kit.

Gaspedal und Kupplung: der Hall-Effekt in Reinform

Bei den beiden anderen Pedalen wurden die alten Potentiometer durch Hall-Sensoren ersetzt. Konkret erfolgt die Messung über ein Magnetfeld – berührungslos, also verschleißfrei und mit einer Konstanz, die sich im Laufe der Monate nicht verschlechtert. Im Einsatz ist das Gaspedal präzise und gleichmäßig und lässt sich beim Gasgeben nach Kurvenausfahrten leicht dosieren. Der einzige Kritikpunkt ist, dass es für unseren Geschmack bei langen Ausdauerfahrten etwas zu leichtgängig ist; hier hätten wir uns etwas mehr Widerstand unter dem Fuß gewünscht. Die Kupplung erfüllt ihren Zweck beim Anfahren aus dem Stand, ist aber einfach gehalten: Rechnen Sie nicht damit, hier die Feinheit des Rutschpunkts einer Kupplung der Spitzenklasse vorzufinden.

Eine Fertigung, bei der Aluminium genau dort zum Einsatz kommt, wo es gebraucht wird

Die Arme, die Pedale und die Fersenauflage bestehen aus Aluminiumguss, der anschließend bearbeitet und pulverbeschichtet wurde. Eine Verstärkung an der Rückseite des Rahmens sorgt für zusätzliche Steifigkeit bei hohen Bremsbelastungen. Die Baugruppe wird komplett montiert im Karton geliefert, was Zeit spart, und der Zugang zu den Befestigungspunkten wurde so konzipiert, dass eine saubere Montage am Rahmen möglich ist. Es ist zwar nicht die massivste Pedalanlage auf dem Markt, und man muss sie fest verschrauben, um das Beste aus der Bremse herauszuholen, aber sobald sie einmal fest sitzt, rührt sie sich nicht mehr und hält jeder Belastung stand, ohne mit der Wimper zu zucken. Bei unseren Testfahrten auf der Rennstrecke, bei Rallyes und beim Driften hat sich nichts verschoben oder Spiel entwickelt.

Die Härte individuell anpassen

Das ist die nächste positive Überraschung. Die Pedale werden mit mehreren Elastomeren in den Härtegraden 65, 75 und 85 Shore sowie mit Federn geliefert, was eine große Bandbreite an Kombinationsmöglichkeiten zur Gestaltung der Bremskraftkurve eröffnet. Man wechselt von einer weichen und progressiven Bremse zu einer sehr festen Bremse, die einen starken Druck erfordert, indem man einfach die Reihenfolge und die Härte der Elastomere verändert. Und all das geschieht werkzeuglos, von Hand, mit den mitgelieferten Fingerschutzkappen. Es hat Spaß gemacht, so lange herumzuprobieren, bis wir unsere Einstellung gefunden hatten, und genau das macht diese Bremse für Anfänger zugänglich und wächst gleichzeitig mit einem Fahrer, der Fortschritte macht. Allerdings ist der Winkel der Schaltwippen nicht verstellbar und der Gasweg lässt sich nicht verändern – zwei Kompromisse, die man angesichts der Preispositionierung akzeptiert.

Anschluss und Kompatibilität mit der Konsole

Was den Anschluss betrifft, gibt es zwei Möglichkeiten: Ein RJ12-Kabel verbindet das Pedal mit einer kompatiblen Fanatec-Basisstation über den dafür vorgesehenen Anschluss, oder ein USB-Kabel macht es zu einem eigenständigen Peripheriegerät am PC. Achten Sie auf die Konsolenkompatibilität, denn hier liegt die klassische Falle bei Fanatec: Die Pedale funktionieren auf der PlayStation 4 und 5 nur, wenn sie an eine von PlayStation lizenzierte Fanatec-Basisstation angeschlossen sind, und auf der Xbox One sowie der Series X|S nur über eine kompatible Basisstation in Verbindung mit einem von Xbox lizenzierten Fanatec-Lenkrad. Kurz gesagt: Die Basisstation und das Lenkrad bestimmen die Konsolenkompatibilität, nicht das Pedalset selbst. Fanatec gewährt zudem eine Garantie von 3 Jahren.

Die festgestellten Einschränkungen

Kein Ausschlusskriterium, aber der Vollständigkeit halber. Dem Gashebel fehlt es für Liebhaber langer Fahrten ein wenig an Festigkeit, die Kupplung ist eher einfach gehalten, und das Fehlen einer Winkelverstellung der Schaltwippen kann bei einem sehr steifen Fahrwerk störend sein, da die werkseitige Neigung eher für den Einsatz auf einem Schreibtisch geeignet ist. Schließlich erfordert er, wie jede gute Wägezellenbremse, eine starre Montage, um seine volle Konstanz zu entfalten: Auf einer nachgebenden Halterung montiert, verliert er einen Teil seines Nutzwerts.

Für wen ist es die richtige Wahl?

Das CSL Elite V2 richtet sich an alle, die das Bremsen mit Wägezellen ausprobieren möchten, ohne ihr Budget zu sprengen, und die Fortschritte machen wollen, ohne anschließend alles neu kaufen zu müssen. Die Bremse ist das Hauptargument, die Hall-Sensoren sorgen für Langlebigkeit, und die vielfältigen Einstellmöglichkeiten begleiten den Fortschritt. Wir hätten uns einen konstanteren Gashebel und eine feinere Kupplung gewünscht, aber angesichts dessen, was dieses Pedal-Set in puncto Fahrgefühl bietet, sind das nur Details.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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