Sind Sie sich bei Ihrer Wahl noch nicht sicher? Lesen Sie Unser Leitfaden zu den besten Tretkurbeln um die besten Modelle zu vergleichen und die richtige Wahl zu treffen.

MOZA CRP2 Pedals : Test & Meinungen | Was es wirklich wert ist 2026

MOZA CRP2 Pedals: Meine Meinung in Kürze

Das MOZA CRP2 ist ein Pedal mit einer 200-kg-Wägezelle, das speziell auf die Bremse ausgelegt ist und über einen 15-Bit-Winkelsensor sowie einen Widerstand verfügt, der sich mithilfe von stapelbaren Elastomeren einstellen lässt. Im Einsatz bleibt die Modulation präzise und vor allem über lange Fahrten hinweg konstant, was es zu einem echten Fortschritt gegenüber dem ursprünglichen CRP macht. Die Verarbeitung aus Aluminium und Stahl ist einwandfrei, das Gaspedal lässt sich geschmeidig bedienen und die Kupplung (optional) überzeugt. Ein Pedalsatz, der zwar aufwendige Einstellungen erfordert, aber weit über seiner Klasse spielt.

8.6/10★★★★☆Ausgezeichnet

Wenn Sie über unsere Links kaufen, können wir eine Affiliate-Provision erhalten.

8.6/10Ausgezeichnet
Bremsgefühl9.0
Herstellung9.0
Einstellungen und Anpassung9.0
Gaspedal und Kupplung8.0
Kompatibilität und Vielseitigkeit8.0
Preis-Leistungs-Verhältnis8.5

Was uns gefallen hat

  • Wägezelle mit 200 kg Nennlast und präziser, linearer und sehr konstanter Bremswirkung
  • Individuelle Anpassung der Bremskraft durch stapelbare Elastomere
  • Einstellbares Druck-Hub-Verhältnis im Pit House zur Anpassung an jedes Fahrzeug
  • Hochwertige Verarbeitung (Aluminium, Stahlbasis, Fersenstütze aus Carbon), absolute Steifigkeit
  • Seidiges und progressives Ansprechverhalten des Gaspedals, Kupplung mit überzeugendem Rutschpunkt
  • Funktioniert über USB am PC, auch mit einer Ladestation eines anderen Herstellers
  • Umfassende Einstellmöglichkeiten (Höhe, Neigung, Hub, Fersenstütze)

Die Rücklagen

  • Der Austausch der Bremsgummis ist mühsam (Demontage mit dem Fuß)
  • Die Oberfläche der Pedale ist sehr rutschig, Schuhe sind Pflicht
  • Fersenstütze aus Carbon, die dennoch ein Verschleißteil ist
  • Vorgeschriebene Pedalsetplatte, die bei bestimmten Cockpits doppelt vorhanden ist
  • Kupplung wird separat zur Basisversion verkauft
  • Etwas abrupter Kupplungsschaltvorgang bei den härtesten Einstellungen
Technisches Datenblatt
Typ Tretkurbel mit Wägezelle
Bremssensor Wägezelle 0 bis 200 kg + Winkelsensor mit 15 Bit (32.768 Messpunkte)
Bremsausführungen Standardmäßig über 100, mit dem Performance-Kit bis zu 1764
Bremsweg 15 bis 20 Grad
Gaspedalweg 15 bis 23 Grad
Kupplungsweg 15 bis 25 Grad (Kupplung optional)
Materialien Aluminium in Luftfahrtqualität, Sohle aus hochfestem Stahl, Fersenstütze aus 3K-Carbon
Einstellungen Sohlenhöhe und Fersenstütze bis zu 30 mm, Neigungswinkel 0 bis 15 Grad
Ausdauer Getestet mit über einer Million Pedalbetätigungen
Anschlüsse USB
Kompatibilität PC und Xbox (über das MOZA-Ökosystem)
Software MOZA Pit House

Zuerst die Bremse, denn sie entscheidet über alles

Wir haben das CRP2 aufgebaut und uns vorgenommen, diese Pedale ausschließlich anhand eines einzigen Kriteriums zu beurteilen: der Bremse. Und MOZA hat das gesamte Set offensichtlich genau nach diesem Prinzip konzipiert. Die Wägezelle hält bis zu 200 kg aus, also weit mehr, als ein menschlicher Fuß beim Rennen tatsächlich ausübt, und diese Überdimensionierung spürt man schon bei den ersten Umdrehungen. Wo bescheidenere Pedale bei starkem Druck an ihre Grenzen stoßen, bleibt hier ein enormes Reservekapazität, und die Modulation bricht nie zusammen. Man drückt zu, das Pedal reagiert linear, und beim nächsten Bremsvorgang hat man genau denselben Druck. Es ist diese Wiederholgenauigkeit, die Rundenzeit spart – keine Marketingzahl.

Zwei Sensoren, ein Signal, das man selbst gestalten kann

Das Besondere an dieser Bremse ist, dass sie die Wägezelle mit einem 15-Bit-Winkelsensor (32.768 Messpunkte) kombiniert. Konkret lässt sich in der Pit-House-Software der Druckanteil und der Hubanteil, aus denen sich das Bremssignal zusammensetzt, beliebig mischen. Bei einem schweren GT-Wagen setzt man eher auf reinen Druck, um den Scheitelpunkt mit der Kraft der Waden zu treffen. Bei einem spritzigen Einsitzer fügt man wieder etwas Hub hinzu, um zu spüren, wie das Pedal unter dem Fuß nachgibt. Eine solche Einstellmöglichkeit hat man in dieser Produktreihe selten so benutzerfreundlich gesehen, und genau das ermöglicht es, dieselbe Ausrüstung an Autos anzupassen, die nichts miteinander zu tun haben.

Über hundert Bremshärten – und das ist kein Bluff

MOZA kündigt serienmäßig mehr als hundert Kombinationen für das Bremsgefühl an, und mit dem optionalen Performance-Kit sind sogar bis zu 1764 Konfigurationen möglich. Hinter diesen Zahlen verbirgt sich ein System aus Elastomeren unterschiedlicher Härtegrade, die übereinandergeschichtet werden, um die Widerstandskurve zu gestalten. In der Praxis wurde so ein zweistufiges Bremsverhalten geschaffen, das uns sehr gut gefallen hat: eine sanfte erste Phase, um das Auto am Kurveneingang abzusetzen, gefolgt von einer Widerstandsmauer, wenn man sich der Blockierschwelle nähert. Diese Progressivität hilft enorm beim Trail-Braking, wenn man das Pedal beim Einlenken nach und nach loslässt. Hat man erst einmal die richtige Anordnung gefunden, weiß der Fuß genau, wo er steht, ohne auf die Telemetriedaten schauen zu müssen. Die Änderung der Härte erfolgt werkzeuglos, was dazu einlädt, zu experimentieren, bis man das Gefühl findet, das perfekt zum eigenen Lieblingsauto passt. Wir haben gut eine halbe Stunde damit verbracht, die Blöcke immer wieder neu zu stapeln, bevor wir unsere Konfiguration festgelegt haben, und diese Feinabstimmungsphase gehört ebenso zum Vergnügen wie sie eine Herausforderung darstellt.

Gas und Kupplung folgen der Bewegung

Das Gaspedal basiert auf einem verkleideten Federmechanismus, der für einen seidenweichen und progressiven Hub sorgt. Die Zugkraft beim Herausfahren aus der Kurve lässt sich mit einer Feinheit dosieren, die man bei Einstiegsmodellen nicht findet, bei denen die Rückstellung oft abrupt und schaltartig ist. Im Lieferumfang sind zwei Federn enthalten, und die Vorspannung lässt sich stufenlos einstellen, sodass jeder die Festigkeit nach seinem Geschmack anpassen kann. Die separat erhältliche Kupplung sorgt für einen echten Rutschpunkt mit einem deutlichen Kippmoment, was beim Anfahren aus dem Stand oder beim Fahren eines Oldtimers mit Schaltgetriebe sehr angenehm ist. Ein ehrlicher Wermutstropfen: Bei den härtesten Einstellungen wird dieser Umschlag etwas abrupt, sodass wir letztendlich die weichste Einstellung bevorzugt haben.

Wie sich das Produkt in den Händen anfühlt

Der CRP2 strahlt Seriosität aus. Ein Gehäuse aus Aluminium in Luftfahrtqualität, ein Sockel aus hochfestem Stahl, eine Fersenstütze aus 3K-Kohlefaser – das Ganze ist schwer und absolut steif. Nichts wackelt, nichts knarzt, die Achsen gleiten dank ihrer internen Dämpfung geräuschlos. Man schraubt das Ganze am Cockpit fest, und die Konstruktion rührt sich keinen Millimeter mehr, selbst wenn man sich mit dem ganzen Körpergewicht auf die Bremse stürzt. MOZA gibt an, dass die Pedale im Dauerbelastungstest mehr als eine Million Betätigungen überstanden haben, und im praktischen Einsatz gibt es keinen Grund, daran zu zweifeln, so sauber ist die Verarbeitung. Lediglich die Fersenstütze aus Carbon ist ein Verschleißteil, das mit der Zeit Abnutzungsspuren zeigen wird.

Im Spiel, nach mehreren Stunden am Steuer

Vor allem auf der Langstrecke hat uns der CRP2 wirklich überzeugt. Bei einem simulierten einstündigen Langstreckenrennen driftet das Bremspedal nicht ab, der Blockierpunkt bleibt von der ersten bis zur letzten Runde an derselben Stelle, und das Muskelgedächtnis setzt sich dauerhaft durch. Beim Bremsen in der ersten Schikane greift man spät ein, bremst kräftig an und dosiert den Bremsdruck beim Loslassen, ohne die Vorderachse jemals zu überfordern. Beim Herausfahren aus der langsamen Kurve lässt sich ein beginnendes Übersteuern mit dem Gaspedal eher durch dosiertes Gasgeben als durch „Alles-oder-Nichts“-Manöver ausgleichen. Die Ermüdung der Waden, die bei einem anspruchsvollen Kraftsensor unvermeidlich ist, lässt sich einfach durch Verringern der Zielkraft in Pit House bewältigen, wodurch man wieder Komfort gewinnt, ohne an Präzision einzubüßen. Die Installation dauerte eine knappe Viertelstunde, und die Kalibrierung in der Software erfolgt völlig unkompliziert. Ein praktischer Hinweis: Die Oberfläche der Pedale ist sehr rutschig, daher fährt man am besten in Schuhen und auf keinen Fall in Socken, da der Fuß sonst im ungünstigsten Moment wegrutschen könnte. Wir fanden es auch toll, dass man die Höhe der Pedalsohlen, den Winkel der Arme, die Federvorspannung und den Hub einstellen kann, sodass man die Position genau an das Fußgewölbe anpassen kann, anstatt seine Haltung an die Ausrüstung anzupassen. Die um drei Zentimeter verschiebbare Fersenstütze rundet das Bild ab und beugt Krämpfen bei langen Trainingseinheiten vor – ein Komfort, den man erst dann richtig zu schätzen weiß, wenn man ihn selbst unter den Füßen gespürt hat.

Die Punkte, die nerven

Nichts ist perfekt, und auch das CRP2 weist einige Mängel auf, die man in Kauf nehmen muss. Der Austausch der Elastomere der Bremse ist mühsam; in der Bedienungsanleitung wird sogar empfohlen, mit dem Fuß Druck auszuüben, um den Satz zu demontieren, was nicht gerade elegant ist. Die mitgelieferte Pedalsetplatte ist bei der Standardmontage zwingend erforderlich – ein Detail, das überflüssig ist, wenn Ihr Cockpit bereits über eine eigene integrierte Platte verfügt. Und die Basisversion umfasst nur Gas und Bremse; die Kupplung ist ein zusätzlicher Kauf, den man einplanen muss, wenn man das komplette Trio haben möchte.

Kompatibilität und Ökosystem

Das CRP2 wird über USB angeschlossen und funktioniert am PC, auch mit einer Basisstation einer anderen Marke, was es zu einem interessanten eigenständigen Pedal-Set macht, selbst außerhalb des MOZA-Ökosystems. Was die Konsolen angeht, umfasst die angekündigte Kompatibilität die Xbox über das MOZA-Ökosystem. Allerdings ist dieses Set nicht für die PlayStation konzipiert – ein Punkt, den Sie vor dem Kauf prüfen sollten, falls die Sony-Konsole Ihre Hauptplattform ist. Die Software „Pit House“, die für die gesamte MOZA-Hardware einheitlich ist, vereint Kalibrierung, Kurven und die Zusammenführung der Sensoren in einer Benutzeroberfläche, mit der man sich schnell zurechtfindet.

Für wen eigentlich

Das CRP2 richtet sich an Sim-Racer, die das Bremsen ernst nehmen und bereit sind, etwas Zeit in die Feinabstimmung ihrer Ausrüstung zu investieren. Für diejenigen, die bisher ein Pedal mit Potentiometer oder Federmechanismus verwendet haben, ist der Präzisionssprung spektakulär. Für alle, die bereits eine MOZA-Basis besitzen, liegt die Wahl auf der Hand, da die Integration so nahtlos ist. Es handelt sich um ein Wägezellen-Pedal-Set der Mittelklasse, das deutlich über seiner Kategorie spielt – vorausgesetzt, man hat Spaß daran, an seinem Elastomer-Stapel herumzubasteln, um das perfekte Bremsverhalten zu finden.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

Bewertungen

Schreibe die erste Bewertung für „MOZA CRP2 Pedals“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

de_DE