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McLaren Artura Ultimate-USB - Ascher : Test & Meinungen | Was er 2026 wirklich wert ist

McLaren Artura Ultimate-USB - Ascher : Meine Meinung in Kürze

Der McLaren Artura Ultimate-USB von Ascher Racing übernimmt die Komponenten des echten Artura GT4-Rennlenkrads und integriert sie in unsere Force-Feedback-Basis. Integriertes 4-Zoll-Display, geräuscharme magnetische Schaltwippen, einstellbarer Rutschpunkt der Kupplung und eine makellose Verarbeitung aus gefrästem Aluminium. Ein High-End-Lenkrad, das für GT- und Langstreckenrennen konzipiert ist und per USB an den PC angeschlossen wird.

9.0/10★★★★★Ausgezeichnet

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9.0/10Ausgezeichnet
Herstellung9.7
Ergonomie und Fahrgefühl9.2
Schaltwippen und Kupplung9.5
Display und Bedienelemente9.0
Kompatibilität9.0
Preis-Leistungs-Verhältnis7.5

Was uns gefallen hat

  • Makellose Verarbeitung aus gefrästem Aluminium, absolut verwindungssteif
  • Geräuscharme, kurze und vorhersehbare Magnetpaddel
  • Integriertes 4-Zoll-Display sowie 21 gut ablesbare Shift-LEDs
  • Kupplung mit einstellbarem Rutschpunkt an der Felge
  • Komponenten aus dem echten Artura GT4-Lenkrad
  • Kompatibel mit nahezu allen Stativköpfen über QR-Adapter

Die Rücklagen

  • Sehr hoher Preis, ganz oben im Marktsegment
  • Software, die eine gewisse Einarbeitungszeit erfordert
  • USB-Lenkrad nur für den PC, nicht für die Konsole
Technisches Datenblatt
Durchmesser 300 mm
Befestigung 6 x 70 mm
Bildschirm 4 Zoll, hochauflösend
Schaltanzeigen 21 RGB-LEDs
Buttons 14 RGB-Taster (16 Millionen Farben)
Berichtspaletten geräuscharme doppelte Magnetpaddel
Kupplung Paddel mit Schlupfpunkt-Einstellung
Encoder 4 Encoder pro Zoll
Rotationsmaschinen 2 Drehvorrichtungen mit 12 Positionen
Joysticks 2 Sticks mit 7 Richtungen
Verbindung USB (Industriestecker, abgeschirmtes Kabel)
Verbrauch max. 500 mA
Gewicht ca. 1520 g
Kompatibilität PC über USB und SimHub; Simucube-, Fanatec-, Asetek-, Simagic-, MOZA-, VRS- und 70-mm-Basisstationen
Technische Grundlagen Komponenten des offiziellen McLaren Artura GT4-Lenkrads

Der McLaren GT4 auf unserem Sockel

Selten hatten wir ein Lenkrad in den Händen, das sein Rennsport-Erbe so unverblümt zur Schau stellt. Der Artura Ultimate verfügt über dieselben Komponenten wie das offizielle Lenkrad des McLaren Artura GT4, und das spürt man, sobald man es aus seiner Halterung nimmt. Die Schale aus CNC-gefrästem, eloxiertem Aluminium wackelt nicht, quietscht nicht und vermittelt eher den Eindruck eines Arbeitsgeräts als eines leuchtenden Gadgets. Über USB an unsere Basisstation angeschlossen, verändert es augenblicklich die Fahrhaltung: Man steuert nicht mehr nur ein Zubehörteil, sondern greift zu einem echten GT-Cockpit.

Eine Verarbeitung, die in keiner Hinsicht Abstriche macht

Schon beim ersten Anfassen bestätigt sich die Handhabung. Die im Vergleich zu früheren Modellen überarbeiteten Gummigriffe liegen ganz natürlich in den Handflächen und bieten dem Daumen Halt an der richtigen Stelle. Nichts wackelt: Selbst wenn man den Lenkradkranz bewusst mit maximaler Kraft drückt und zieht, lässt sich weder Spiel noch Durchbiegung feststellen. Die Drucktasten in Automobilqualität bieten einen deutlichen Widerstand, der unbeabsichtigtes Drücken verhindert, und die lasergravierten, austauschbaren Kappen verleihen dem Ganzen das Finish eines echten Cockpits.

Magnetpaddles und Kupplung: das wahre Vergnügen

Genau hier hat uns der Artura am meisten überzeugt. Die geräuschlosen doppelten Magnet-Schaltwippen sorgen für einen kurzen, gleichmäßigen und absolut vorhersehbaren Schaltweg mit einem sanften Anschlag, der bei jedem Gangwechsel ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. Beim Durchstarten reihen sich die Gangwechsel nahtlos aneinander, ohne dass man jemals einen Fehlkontakt befürchten muss, und beim kräftigen Bremsen vor einer engen Kurve behält man einen festen Griff, ohne dass es zu unbeabsichtigten Eingriffen kommt. Die Kupplungsschaltwippen mit ihrer direkt am Lenkrad zugänglichen Einstellung des Rutschpunkts sorgen für saubere und wiederholbare Standstarts, sobald der Rutschpunkt einmal eingestellt ist.

Der 4-Zoll-Bildschirm und die Dichte der Bedienelemente

Das hochauflösende 4-Zoll-Display ist mehr als nur eine Zierde. Er wird über SimHub gesteuert und zeigt nützliche Telemetriedaten wie Geschwindigkeit, eingelegten Gang und Rundenzeit an, während die 21 RGB-LEDs im oberen Balken den Gangwechsel so präzise anzeigen, dass man so wenig wie möglich den Blick abwenden muss. Daneben ist die Ausstattung komplett: 14 RGB-hinterleuchtete Tasten, zwei Drehregler mit zwölf Positionen zum spontanen Einstellen von Traktionskontrolle und Bremskraftverteilung, vier Daumen-Encoder zum Navigieren in den Menüs und zwei Mini-Sticks mit sieben Richtungen. Bei einem Langstreckenrennen hat man alles griffbereit, ohne die Lenkradkrone loslassen zu müssen.

Lange Fahrten und Fahrverhalten auf der Rennstrecke

Auf Dauer hält die Ergonomie, was sie verspricht. Die Griffe führen nicht zu vorzeitiger Ermüdung und geben das Feedback präzise weiter, ohne es zu glätten. Der Durchmesser von 300 mm eignet sich sowohl für einen aggressiven Fahrstil als auch für eine sanfte Fahrweise, und die Felge bleibt vollkommen neutral: Sie gibt genau das weiter, was das Fahrwerk leistet, ohne etwas hinzuzufügen oder zu verbergen. Nach mehreren Fahrten fällt vor allem die Beständigkeit auf: Keine Betätigungseinrichtung verstellt sich, nichts bekommt Spiel.

Anschluss, Software und Kompatibilität

Die USB-Version wird über ein abgeschirmtes Kabel mit Industriestecker angeschlossen und wird vom PC als ein einziges Gerät erkannt, ohne dass sich die Kabel verheddern. Das Ascher Control Centre steuert die Encoder und Betriebsmodi der Drehmaschinen präzise, während SimHub den Bildschirm und die LEDs ansteuert. Die Werkseinstellungen funktionieren sofort, aber das System lässt sich für diejenigen, die alles selbst steuern möchten, umfassend konfigurieren. Was die Montage angeht, decken die Schnellwechseladapter Simucube, Fanatec, Asetek, Simagic, MOZA, VRS und den 70-mm-Standard ab, wodurch das Lenkrad von einer Halterung auf eine andere umgerüstet werden kann. Hinweis: Es handelt sich um ein USB-Lenkrad für den PC, nicht um ein Konsolen-Peripheriegerät.

Für wen eigentlich?

Der Artura Ultimate richtet sich ganz klar an anspruchsvolle GT- und Langstreckenfahrer, die ein umfassendes, zuverlässiges und realitätsnahes Cockpit suchen. Der Preis positioniert ihn ganz oben im Marktsegment, und die Software erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit, doch die Verarbeitung, die Schaltwippen und der Bildschirm rechtfertigen diesen Anspruch. Wer nach einem Gerät sucht, das bei Robustheit und Fahrgefühl keine Kompromisse eingeht, bei dem trifft dieses Modell genau ins Schwarze.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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