MOZA R12 & GS V2P GT Wheel Bundle: Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist
MOZA R12 & GS V2P GT Wheel Bundle: Meine Meinung in Kürze
Dieses Paket vereint die Direct-Drive-Basis R12 V2 (12 Nm) und das High-End-GT-Lenkrad GS V2P GT mit seiner Felge und seiner Vorderseite aus geschmiedetem Carbon. Es handelt sich um ein stimmiges Gesamtpaket, das speziell für GT- und Einsitzer-Rennspiele auf dem PC entwickelt wurde und sich an Fahrer richtet, die bereit sind, auf Direct Drive umzusteigen, ohne dabei auf den absolut günstigsten Preis zu setzen. Wir haben die Kombination in verschiedenen Disziplinen auf Herz und Nieren geprüft, um zu sehen, was sie wirklich zu bieten hat.
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Was uns gefallen hat
- Detailliertes und kraftvolles Fahrgefühl, ideal für GT- und Tourenwagen
- GS V2P GT-Felge aus geschmiedetem Carbon, hochwertige Verarbeitung
- Große Auswahl an Bedienelementen: Tasten, Drehregler, Joysticks, Doppel-Paddles
- Sockel und Lenkrad sind aufeinander abgestimmt, einfache Montage
- 21-Bit-Encoder und Carbon-Kühlung für lange Spielsitzungen
- Gute Integration in das MOZA-Ökosystem (Fußschalter, Schaltgetriebe, Handbremse)
Die Rücklagen
- Drehmomentbegrenzung von 12 Nm, die bei Formel-Rennwagen und schweren Prototypen zum Tragen kommt
- Magnetpaletten mit deutlich hörbarem Klicken
- Kein digitales Display an der Felge
- Nur für PC in der aktuellen Version, keine PlayStation-Kompatibilität
- Die Pit-House-Software ist in Ordnung, aber nicht so ausgefeilt wie die besten
Technisches Datenblatt
| Basis | MOZA R12 V2 mit Direktantrieb |
| Maximales Drehmoment | 12 Nm |
| Drehgeber | 21 Bit |
| Grundrahmen | Aluminium in Luftfahrtqualität, mit Carbon ummantelter Rotor |
| Schutz | Sicherheitsmodus bei Loslassen des Lenkrads |
| Lenkrad | MOZA GS V2P GT, Durchmesser 300 mm |
| Felgenmaterialien | 5 mm geschmiedetes Carbon, mit Carbon verstärkte Verbundrückseite |
| Shift-Tasten | 3 mm geschmiedeter Kohlenstoff, Hall-Sensoren |
| Mantel | perforiertes Mikrofaserleder |
| Bestellungen | 10 mechanische Tasten, 5 Drehregler, 2 Daumen-Encoder, 2 Joysticks |
| Paletten | 2 Magnetventile für den Gangwechsel, 2 für die Kupplung |
| Beleuchtung | 10 RGB-Drehzahl-LEDs, 8 Farben |
| Schnellverschluss | MOZA-Aluminium |
| Software | MOZA Pit House |
| Kompatibilität | PC (Plug-and-Play) |
Ein Direct-Drive-Paket, das speziell für den GT entwickelt wurde
Wenn man ein Chassis und ein Lenkrad separat kauft, muss man oft mit Kompatibilitätsproblemen jonglieren. Hier übernimmt MOZA diese Arbeit für uns. Die R12 V2 und der GS V2P GT sind perfekt aufeinander abgestimmt, und das Ergebnis sieht nach der Montage eher wie ein echtes GT-Cockpit aus als wie ein zusammengewürfelter Bastelbau. Das hat uns auf Anhieb gefallen: Man schließt das System an, befestigt den Lenkradkranz am Aluminium-Schnellverschluss – und schon kann es losgehen.
Der R12 V2: 12 Nm, die direkt ins Ziel führen
Die Basis besteht aus einem Rahmen aus Aluminium in Luftfahrtqualität, mit einem mit Carbon ummantelten Rotor, der bei langen Einsätzen zur Wärmeableitung beiträgt. Ihre 12 Nm sollen Ihnen nicht die Handgelenke brechen – und genau darin liegt ihre Stärke. Die Umstellung des Encoders auf 21 Bit (gegenüber 15 Bit bei der V1) macht sich in der Feinheit des Signals bemerkbar: Die Vibrationen lassen sich Rippe für Rippe nachverfolgen, die Vorderachse drückt sich in die Hände, und das Ausbrechen des Hecks kündigt sich deutlich an. Bei GTs und Tourenwagen fehlt es an nichts. Bei einem schweren Formel-Rennwagen oder einem Prototypen, die bis an die Grenzen gefahren werden, spürt man jedoch, wie die Obergrenze von 12 Nm erreicht wird; der Motor verliert bei starker Beschleunigung etwas an Durchsetzungskraft. Für die Zielgruppe dieses Pakets ist das jedoch kein Problem.
Das GS V2P GT – geschmiedetes Carbon in vollen Händen
Das Lenkrad ist das wahre Highlight des Ganzen. 300-mm-Felge, 5-mm-Frontblende aus geschmiedetem Carbon, 3-mm-Schaltwippen aus Carbon, Rückseite aus kohlefaserverstärktem Verbundwerkstoff und Bezug aus perforiertem Mikrofaserleder: Die Haptik strahlt höchste Qualität aus. Mit einem Gewicht von etwa 3 kg ist die Masse in der Mitte konzentriert, wodurch es sich leicht drehen lässt, sobald es auf der Basis befestigt ist. Was die Bedienelemente angeht, wird man verwöhnt: 10 hintergrundbeleuchtete mechanische Tasten, 5 Drehregler, 2 klickbare Daumenregler, 2 Joysticks, 2 magnetische Schaltwippen und 2 Kupplungswippen. Die 10 RGB-LEDs dienen als Drehzahlanzeige und lassen sich in Farbe und Timing einstellen. Unser einziger wirklicher Vorbehalt deckt sich mit dem aller anderen: Die magnetischen Schaltwippen klappen laut, ein knackiges Geräusch, das uns sehr gefällt, den Menschen in unserer Umgebung jedoch weniger. Und im Gegensatz zu einigen Konkurrenten verfügt dieser Lenkradkranz über kein digitales Display.
So sieht es aus, wenn es läuft
Das Gesamtpaket ist stimmig. Die Steifigkeit der Lenkradfelge und ihr Durchmesser sorgen für ein sehr klares Force-Feedback: Man versteht schnell, was die Vorderachse des Autos macht, und Korrekturen bei Übersteuern erfolgen instinktiv. Dank seines geringen Gewichts und seiner Karbonkonstruktion überträgt das Lenkrad das Signal, ohne es zu dämpfen; selbst wenn die Basis an ihre Grenzen stößt, spürt man kaum Clipping. Bei langen Fahrten verringert der Mikrofaser-Griff die Ermüdung, und die Bedienelemente liegen griffgünstig in der Hand, ohne dass man den Lenkradkranz loslassen muss. Es sind solche Details, die dafür sorgen, dass man eine Runde nach der anderen fährt, ohne darüber nachzudenken.
Pit House-Software und Ökosystem
Alles lässt sich über Pit House steuern: Profile pro Spiel, Force-Feedback-Kurven, Filterung, Dämpfung sowie die Steuerung der LEDs und der Tastenfarben. Die App wurde im Laufe der Updates deutlich verfeinert. Sie ist zwar noch nicht ganz so ausgefeilt wie die beste Software auf dem Markt, aber man findet schnell die richtigen Einstellungen, ohne sich im Fachjargon zu verlieren. Der Schutzmodus bei Loslassen des Lenkrads dämpft Schwingungen und schützt die Hardware – ein echtes Plus im Alltag. Das Paket fügt sich zudem in das MOZA-Ökosystem ein, was den Weg für Pedale, Schalthebel und Handbremsen der Marke ebnet.
Kompatibilität – was Sie vor dem Kauf prüfen sollten
Das ist die klassische Falle, also lassen Sie uns genau sein. Dieses Paket ist für den PC gedacht und funktioniert per Plug-and-Play. Die R12 V2 kann auf der Xbox nur in Verbindung mit einer MOZA-Felge mit Xbox-Lizenz betrieben werden, was beim GS V2P GT nicht der Fall ist: So wie es aussieht, handelt es sich bei diesem Bundle um ein PC-Set. Was die PlayStation betrifft, verfügt MOZA über keine Lizenz, daher besteht keine Kompatibilität mit PS4 oder PS5. Wenn ihr auf einer Sony-Konsole spielt, ist dieses Set nichts für euch.
Unsere Meinung
Dieses Paket erfüllt viele Anforderungen eines PC-Rennspielers, der sich einen sauberen Direct-Drive-Antrieb und eine Premium-GT-Lenkradfelge wünscht, ohne gleich auf die leistungsstärksten Konfigurationen zurückgreifen zu müssen. Das R12 V2 liefert ein klares und detailliertes Force-Feedback, das GS V2P GT ergänzt dies durch eine Verarbeitungsqualität und eine Fülle an Bedienelementen, die in dieser Preisklasse selten zu finden sind. Man sollte zwar die Drehmomentbegrenzung bei den schwersten Fahrzeugen und das klackernde Geräusch der Schaltwippen im Hinterkopf behalten, doch insgesamt ergibt sich ein stimmiges und langlebiges Cockpit.

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