MOZA R9 V2 & GS V2P GT Wheel Bundle: Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist
MOZA R9 V2 & GS V2P GT Wheel Bundle: Meine Meinung in Kürze
Dieses Bundle hat mir das Gefühl gegeben, auf ein ernsthaftes Fahrwerkzeug umzusteigen, mit einem lebendigeren und besser lesbaren Lenkrad, ohne anstrengend zu werden. Es spricht vor allem motivierte PC-Simracer an, die von einem Riemenlenkrad kommen und sich auf GTs, LMPs oder Einsitzer konzentrieren. Das Ganze bietet einen stimmigen Kompromiss zwischen Immersion, Präzision und Investition.
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MOZA R9 V2 & GS V2P GT Wheel Bundle: Test & ausführliche Meinung
Das MOZA R9 V2 Bundle mit dem GS V2P GT Lenkrad gehört eindeutig in die Kategorie der "kompakten, aber seriösen" Direct Drive Bases. Es handelt sich nicht mehr um ein Spielzeug, aber auch noch nicht um eine ultra extreme Maschine. Es ist typischerweise die Art von Combo, die viele Simracer zögern lässt: leistungsstark genug, um glaubwürdig zu sein, noch erschwinglich im Preis und im Platzbedarf.
Auf dem Papier verspricht dieses Paket eine präzise Lenkung, ein sauberes und detailliertes Force-Feedback und ein GT-Lenkrad mit Rennsportcharakter, alles mit dem MOZA-Ökosystem dahinter. Die Idee dahinter ist einfach: ein echtes Upgrade zu Riemen- oder Zahnradlenkrädern, ohne sich in der Komplexität oder dem Gaswerk-Feeling zu verlieren.
Ich selbst habe mich bei diesem Test auf drei Punkte konzentriert: die Verarbeitungsqualität, die einfache Handhabung (Software, Einstellungen, Ökosystem) und vor allem das Gefühl auf der Rennstrecke, sowohl bei modernen GT-Fahrzeugen als auch bei Prototypen und Einsitzern. Ziel ist es, zu sehen, ob dieses Bundle als Herzstück eines ernsthaften Setups Bestand hat und ob der Kompromiss aus Leistung, Feinheit und Komfort auf lange Sicht wirklich überzeugend ist.
Design & Herstellung: Eine kompakte Basis, ein seriöses Lenkrad
Optisch fällt die MOZA R9 V2 zunächst durch ihre Kompaktheit auf. Der Block ist dicht, gut proportioniert, mit einem Metallrahmen, der Steifigkeit ausstrahlt. Wenn man die Basis in die Hand nimmt, merkt man sofort, dass sie nicht hohl ist: Sie wirkt solide, gut zusammengesetzt, ohne störendes Spiel oder billig klingende Elemente.
Das GS V2P GT-Lenkrad hingegen hebt die Wahrnehmung von Qualität noch eine Stufe höher. Die Struktur besteht größtenteils aus Metall, mit einer Karbonfront, die einen echten "Rennlenkrad"-Look verleiht. Die Griffe, die je nach Version aus Alcantara oder gleichwertigem Material bestehen, bieten einen guten Grip und einen angemessenen Komfort auch bei längeren Sessions. In der Hand hat man das Gefühl eines echten Blocks, eines steifen Monoblocks. Nichts bewegt sich, nichts knackt, und das ist beruhigend.
Die magnetischen Paddles sind sauber, trocken, mit einem klaren Klick. Sie sind nicht geräuschlos, aber das passt zu einer simulationsorientierten Nutzung. Die Tasten sind zahlreich, aber gut verteilt und fühlen sich gut an, wenn man sie drückt. Die Drehgeber und Schalter liegen insgesamt gut in den Fingern, auch wenn es etwas Eingewöhnungszeit braucht, bis man sich an die ideale Zuordnung gewöhnt hat.
Was positiv überrascht, ist das stimmige Gesamtpaket: kompakte Basis, seriöses Lenkrad und ein sehr homogenes Ganzes. Im Vergleich zu den eher "plastischen" Lenkrädern der Einstiegsklasse geht man einen echten Schritt weiter. Im Vergleich zu deutlich teureren Premiumprodukten ist bei einigen Details der Verarbeitung und der Materialien noch ein kleiner Schritt zu spüren, aber nichts, was das Erlebnis trüben würde.
Die leichte Enttäuschung kann von zwei Punkten herrühren: die etwas "eckige" Seite der Basis, die optisch ziemlich brutal ist, und die Griffe, die je nach der Art, wie man das Lenkrad hält, die Hände etwas ermüden können, wenn man sehr lange mit viel Kraft fährt. Dennoch handelt es sich hier um ein für diese Preisklasse sehr überzeugendes Fertigungsniveau.
Einstellungen, Personalisierung & Kompatibilität: Ein Ökosystem, das hält, was es verspricht
Auf der Softwareseite bietet MOZA ein recht übersichtliches Konfigurationswerkzeug mit Einstellungen, die das Wesentliche abdecken, ohne den Benutzer in ein Gaswerk zu stürzen. Die Voreinstellungen pro Spiel sind praktisch, um schnell loszulegen, vor allem, wenn man von einem einfacheren Lenkrad kommt und nicht an Direct Drive gewöhnt ist.
Wo es gut funktioniert, ist bei den wirklich nützlichen Parametern: allgemeine Intensität des FFB, Filterung, Dämpfung, Trägheit, Umgang mit schnellen Rückkopplungen. Man kann die Basis relativ leicht an den eigenen Stil anpassen: eher rau und kommunikativ oder etwas gefilterter und komfortabler. Die Lernkurve ist natürlich vorhanden, aber man verliert sich nicht in 50 undurchsichtigen Schiebereglern. Nach ein paar Sitzungen hat man eine "hausgemachte" Einstellung gefunden, die einem zusagt.
Beim GS V2P GT-Lenkrad erfolgt die Personalisierung über die Zuordnung von Knöpfen und Encodern in Spielen. Für GTs oder Prototypen ist es eine wahre Freude, so viele Bedienelemente zur Hand zu haben. Man kann ABS, TC, Motormischung, Bremsbias, Zündung, Radio... zuweisen, ohne durch die Menüs jonglieren zu müssen. Man hat wirklich das Gefühl, ein Rennlenkrad in der Hand zu haben.
Was die Kompatibilität betrifft, bleibt die R9 V2 eindeutig PC-orientiert. Je nach Konfiguration und Bundle kann es Kompatibilität mit bestimmten Konsolen geben, aber die DNA des Produkts bleibt das Sim-Racing auf dem Computer. Um die Kombi in vollem Umfang zu genießen, macht alles auf dem PC Sinn.
Das MOZA-Ökosystem ist ein echtes Plus: mehrere andere Lenkräder verfügbar, Pedale, Shifter, Handbremsen, Dashboards, Halterungen. Das R9 V2 kann als Einstieg in das Ökosystem dienen, aber es ist auch eine Basis, die man lange behalten kann, wenn man den Rest des Setups aufrüstet. Bei einem Aluminiumcockpit gibt es keine Bedenken hinsichtlich der Steifigkeit, die Basis bleibt fest an ihrem Platz und der QR (Quick Release) erfüllt seinen Zweck, um das Lenkrad zu wechseln.
In-Game-Feeling: der wahre Nutzen des Bundles
Auf der Rennstrecke zeigt der R9 V2 in Verbindung mit dem GS V2P seine Stärken. Die Leistung ist nicht übermäßig hoch, aber für einen ernsthaften Gebrauch mehr als ausreichend. Es ist nicht die rohe Kraft, die beeindruckt, sondern eher die Sauberkeit des Signals und die Art und Weise, wie die Informationen in die Hände gelangen.
Die Genauigkeit des FFB ist gut. In den Kurven kann man den Übergang zwischen Grip und beginnendem Gleiten sehr deutlich ablesen. Der Punkt, an dem die Front zu rutschen beginnt, ist leicht zu spüren, was sofort Vertrauen schafft. Man kann es sich leisten, den Sehnenpunkt anzugreifen, indem man spürt, wie das Auto lebt, ohne gegen ein übermuskuliertes oder im Gegenteil zu weiches Lenkrad zu kämpfen.
Auf Vibrationen gibt die Basis die Textur gut wieder, ohne unangenehm zu werden. Man spürt den Unterschied zwischen einem flachen Rüttler und einer aggressiveren Kante. Bei vernünftigen Einstellungen bleibt das Lenkrad auch auf holprigen Strecken kontrollierbar. Es ist nicht so körnig und ultradetailliert wie eine viel stärkere Basis, die bis zum Äußersten ausgereizt wird, aber für den täglichen Gebrauch ist es ein ausgezeichneter Kompromiss. Man kann stundenlang fahren, ohne übermäßig zu ermüden.
Auch das Ablesen des Heckgriffs ist überzeugend. Bei Heckantrieb spürt man beim Gasgeben den Moment, in dem sich das Heck zu öffnen beginnt, und schnelle Korrekturen kommen gut an. Die Basis reagiert schnell, ohne spürbare Latenz, so dass man einen Drift oder ein naives Übersteuern einfangen kann, ohne überrascht zu werden. Bei schnellen Kombinationen bleibt das Lenkrad flüssig, ohne unkontrollierte Schwingungen, wenn die Einstellungen korrekt sind.
Bei langen Sessions ist die Konstanz gut. Die Basis fühlt sich nicht so warm an, dass sich das Gefühl ändert. Das Drehmoment bleibt stabil und die Kraftübertragung konsistent. Das ist bei Staffelläufen oder langen Läufen angenehm. Man spürt, dass die Arme arbeiten, aber nicht besonders unangenehm, wenn man in einem vernünftigen Kraftniveau bleibt.
Im Vergleich zu einer klassischen Riemenbasis ist der Unterschied deutlich. Der R9 V2 ist direkter, sauberer, mit einer sehr geringen Latenz und einer zusätzlichen Feinheit in den kleinen Details der Lenkung. Man versteht schneller, was das Auto macht. Im Vergleich zu einer viel stärkeren Basis kann sich der Mangel an absolutem Drehmoment bemerkbar machen, wenn man gerne in sehr schweren oder sehr realistischen Kraftanstrengungskonfigurationen fährt. Wenn es jedoch um Spaß, Leistung und Komfort geht, ist dieses Kraftniveau für viele Simracer oft ausreichend oder sogar ideal.
Das GS V2P-Lenkrad hingegen verstärkt das Gefühl der Ernsthaftigkeit. Der GT-ähnliche Griff, die klaren Schaltwippen und die vielen Knöpfe vermitteln den Eindruck, einen Rennwagen zu fahren und nicht nur ein Spiel zu spielen. Die Immersion ist deutlich höher. Man möchte seine Renneinstellungen "live" anpassen, mit dem Motormix spielen und die TC spontan tweaken. Hier verändert die Basis die Erfahrung wirklich: Man "spielt" nicht mehr, sondern "fährt".
Für wen ist es gut? Was wir mögen / Was wir weniger mögen
Das Bundle MOZA R9 V2 & GS V2P GT zielt auf ein ziemlich genaues Profil ab: den motivierten Simracer, eher auf dem PC, der ernsthaft auf Direct Drive umsteigen will, ohne ins Extreme zu gehen. Es ist für einen sehr engagierten Anfänger geeignet, der bereits weiß, dass er viel Zeit mit Sims verbringen wird, aber es ist vor allem ideal für einen Fortgeschrittenen oder Könner, der von einem Riemenlenkrad kommt und einen sauberen Schritt nach vorne machen möchte.
Die Qualität der Verarbeitung und das Gefühl der Robustheit sind die wichtigsten Punkte, die einen überzeugen. Man hat wirklich das Gefühl, dass es sich um ein seriöses Gerät handelt, das jahrelangem Gebrauch standhält. Zweitens ist die Präzision und Sauberkeit des Force-Feedbacks in diesem Leistungsbereich ein Volltreffer: Man gewinnt im Vergleich zu einfacheren Lösungen an Finesse, ohne dass jede Sitzung zum Armdrücken wird. Und schließlich bieten das MOZA-Ökosystem und der Reichtum des GS V2P-Lenkrads (Schaltwippen, Encoder, Knöpfe) einen echten Spielraum für Fortschritte bei der Steuerung des Autos. Man fühlt sich für ernsthafte Rennen gewappnet.
Umgekehrt gibt es einige Grenzen, die man im Auge behalten sollte. Die erste ist die maximale Leistung: Für einige Puristen, die sehr hohe Kräfte oder ultra-physische Empfindungen mögen, könnte diese Basis ein wenig weise erscheinen. Die zweite betrifft die Kompatibilität: Für eine ausschließliche Konsolennutzung ist dieses Bundle eindeutig nicht am besten geeignet, da die DNA sehr PC-zentrisch bleibt. Der dritte Punkt betrifft den Komfort der Griffe und die feste GT-Form: Sie ist perfekt für GT, LMP oder Einsitzer, etwas weniger vielseitig, wenn man viel Rallye oder Drift fährt, wo ein runderes Lenkrad besser sein könnte.
In Bezug auf den wahrgenommenen Wert handelt es sich um eine ernsthafte Investition, die sich jedoch schnell rechtfertigt, wenn man regelmäßig fährt. Man erhält eine sehr solide Setup-Basis, die mit mehreren Entwicklungen Schritt halten kann (hochwertigere Pedale, steiferes Cockpit, neue Lenkräder). Man hat nicht das Gefühl, für Marketing zu bezahlen: Der Großteil des Budgets macht sich eindeutig in den Empfindungen auf der Strecke bemerkbar.
Urteil: Eine solide Basis für ein seriöses Setup
Das MOZA R9 V2 & GS V2P GT Bundle bringt eine echte Veränderung in ein Setup, das von einem Riemenlenkrad oder einem eher "Mainstream"-orientierten Setup kam. Das Lenkrad wird lebendiger, präziser und reaktionsfreudiger, ohne dass die Kraft einschüchternd oder ermüdend wirkt. Man wird von einem Spielwerkzeug zu einem echten Fahrwerkzeug, vor allem in den GT- und Prototypen-Disziplinen.
Auf dem Markt positioniert sich diese Combo im soliden Mittelfeld des Direct Drive, mit einer sehr klaren Ausrichtung auf erschwingliche Leistung. Es ist weder das extremste noch das minimalistischste: Es ist eine Drehpunktbasis, um die herum man ein sehr seriöses Cockpit bauen kann, ohne sein Budget zu sprengen.
Ich empfehle das Spiel vor allem PC-Simulatoren, die ein höheres Niveau anstreben, ohne sich in zu komplexen Konfigurationen zu verlieren, und denjenigen, die überwiegend GT-, LMP- oder moderne Monoposto-Fahrzeuge fahren. Für einen Vollkonsolenspieler oder für jemanden, der Rallyes mit einem runderen Lenkrad bevorzugt, sind andere Optionen wahrscheinlich besser geeignet.
Wenn du nach einem kompakten, präzisen und glaubwürdigen Direct Drive Setup suchst, um ein echtes Racing-Sim-Setup zu strukturieren, kann dieses MOZA R9 V2 & GS V2P GT Bundle eindeutig den Unterschied in deinem Setup ausmachen.

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