MOZA R9 V2 & RS V2 Bundle: Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist

MOZA R9 V2 & RS V2 Bundle: Meine Meinung in Kürze

Dieses Paket vereint die Direct-Drive-Basis R9 V2 (9 Nm) und das RS V2-Lenkrad von MOZA – ein Duo, das den Sprung in den professionellen Bereich ermöglicht, ohne dabei auf das absolute Spitzensegment abzuzielen. Die Basisstation liefert ein präzises und reaktionsschnelles Force-Feedback, das Lenkrad setzt auf geschmiedetes Carbon, Aluminium und echtes Leder. Ein stimmiges Gesamtpaket, das speziell für den PC entwickelt wurde und das wir sowohl im GT- als auch im Langstreckenbereich als beeindruckend empfunden haben.

8.5/10★★★★☆Ausgezeichnet

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8.5/10Ausgezeichnet
FFB-Wiedergabe (Eindrücke)8.7
Herstellung und Materialien9.0
Funktionen und Benutzerfreundlichkeit8.8
Kompatibilität7.5
Preis-Leistungs-Verhältnis8.5

Was uns gefallen hat

  • Ein spritziger Direct Drive mit 9 Nm, der nahezu sofort anspricht
  • Vibrationen und feine Nuancen werden mit viel Finesse wiedergegeben
  • RS V2-Lenkrad aus geschmiedetem Carbon, Aluminium und Leder, hochwertige Verarbeitung
  • Präzise und gut einstellbare Magnetpaletten mit Doppelkupplung
  • Kompaktes, robustes Gehäuse mit aktiver Kühlung
  • Praktisches kabelloses Schnellwechselsystem RS V2, kompatibel mit allen MOZA-Basen

Die Rücklagen

  • Bei starken Stößen weniger Durchschlagskraft als bei leistungsstärkeren Basismodellen
  • Die Basis wird nach etwa einer Stunde ununterbrochenem Spielen lauwarm.
  • Ein für den PC konzipiertes Set, ohne native Konsolenkompatibilität
  • Das Lenkrad verfügt lediglich über eine LED-Leiste, ohne integriertes Display
Technisches Datenblatt
Maximales Drehmoment der Basis 9 Nm
Art des Motors Direktantrieb (Servo)
Spitzenleistung 180 W
USB-Bildwiederholrate 1000 Hz
Rahmen der Basis Aluminiumlegierung in Luftfahrtqualität
Abmessungen des Sockels 240 × 157 × 124 mm
Lenkradkranz 33 cm (13 Zoll)
Materialien des Lenkrads geschmiedeter Carbon, Aluminium, echtes Leder
Bestellungen 10 hintergrundbeleuchtete Tasten, 2 Drehregler, 2 Joysticks
Paletten Ausführung aus geschmiedetem Carbon + doppelte Magnetkupplung
Drehzahlanzeige LED-Streifen mit 10 RGB-LEDs
Anschluss des Lenkrads MOZA-Schnellwechselvorrichtung (kabellos und mit Kabel)
Kompatibilität PC (MOZA Pit House-Software)

Ein Set, das speziell dafür konzipiert wurde, auf Direct Drive umzusteigen, ohne sich dabei finanziell zu ruinieren

Dieses Paket vereint zwei Teile, die sich gut ergänzen: die Direct-Drive-Basis R9 V2 und das hauseigene Lenkrad, das RS V2. Das ist genau das Set, nach dem man sucht, wenn man von einem Riemen- oder Zahnradlenkrad umsteigt und endlich das Auto spüren möchte, ohne dabei in vierstellige Preisklassen zu geraten. Auf unserem Teststand spricht der erste Eindruck Bände: Die Basis ist ein kleiner, kompakter Würfel aus einer Aluminiumlegierung mit scharfen Kanten, und das Lenkrad besticht auf Anhieb durch seinen 33 cm großen, mit Leder bezogenen Kranz. Hier hat man es mit Ausrüstung zu tun, die Seriosität ausstrahlt.

Der R9 V2: 9 Nm, die für sich sprechen

Neun Newtonmeter – auf dem Papier ist das keine Zahl, die Kenner großer Motoren beeindruckt. In der Praxis sieht das jedoch ganz anders aus. Was uns beeindruckt hat, ist die Feinheit: Die Mikrokorrekturen, die kleinen Lastwechsel und die Bewegungen der Hinterachse lassen sich so präzise spüren, wie es ein Riemenlenkrad systematisch verschleiert. Man muss die Rückmeldung nicht voll aufdrehen, um zu spüren, wie das Auto unter den Händen zum Leben erwacht. Der Kraftanstieg in Kurven verläuft linear und nachvollziehbar; man weiß genau, wann die Bodenhaftung da ist und wann man ins Rutschen gerät.

Ein weiterer Vorteil ist die Reaktionsgeschwindigkeit. Der Direct Drive kommt hier voll zur Geltung, wenn es darum geht, ein Übersteuern auszugleichen: Die Basis reagiert quasi augenblicklich, wodurch Korrekturen natürlich erfolgen, anstatt mit einer gewissen Verzögerung. In dieser Hinsicht findet man hier das Fahrgefühl wieder, das den R9 V2 an Modelle heranführt, die preislich eine Stufe höher angesiedelt sind.

Vibratoren, Rutschen und lange Sessions

Bei den Rüttlern hat uns die Basis am meisten überzeugt. Unebenheiten, raue Streifen und Belagswechsel werden mit einer in dieser Produktreihe seltenen Klarheit wiedergegeben: Man unterscheidet wirklich zwischen einem ausgeprägten Rüttler und einer einfachen Asphaltverbindung, während ein Zahnrad-Lenkrad alles zu einem Brei aus Erschütterungen zermalmt. Sowohl beim Driften als auch bei sauberen Fahrten hilft dieses Gespür für den Untergrund dabei, das Tempo richtig zu dosieren. Bei langen Fahrten erwärmt sich das Basisgerät nach etwa einer Stunde ununterbrochenem Spiel leicht, was dank der Temperaturüberwachung und der integrierten aktiven Kühlung jedoch kein Problem darstellt.

Das RS V2 – ein Lenkrad, das in der Liga der Großen mitspielt

Das RS V2 ist kein bloßes Zubehörteil, das nur dazu dient, die Verpackung aufzufüllen. Seine Front aus geschmiedetem Carbon, seine Rückseite aus Aluminium und sein handgenähtes Leder verleihen ihm eine Verarbeitung, die den deutlich teureren, separat erhältlichen Lenkrädern in nichts nachsteht. Die zehn hintergrundbeleuchteten Tasten klicken mit deutlichem Rückmeldungsgefühl, die beiden Drehregler und die beiden Joysticks liegen perfekt unter den Daumen. Die Schaltwippen aus geschmiedetem Carbon sind straff und reaktionsschnell, und vor allem lässt sich der Satz magnetischer Doppelkupplungs-Schaltwippen zwischen Einzel- und Doppelkupplungsmodus umschalten: ein echtes Plus für präzise Starts. Die Leiste mit zehn RGB-LEDs zur Drehzahlanzeige ist auch aus dem Augenwinkel gut ablesbar. Auch bei langen Spielsitzungen bleibt die Handhabung komfortabel und die Präzision unverändert, egal ob man Runde um Runde fährt oder quer über die Strecke rast.

Was uns ein wenig gebremst hat

Die R9 V2 vollbringt bei heftigen Stößen keine Wunder: Im Vergleich zu leistungsstärkeren Basismodellen fehlt ihr ein wenig an roher Kraft, wenn man hart auf eine hohe Rüttelstelle oder eine Mauer trifft. Für die große Mehrheit der Fahrer reicht die Drehmomentrreserve zwar völlig aus, aber Liebhaber besonders kraftvoller Fahrgefühle werden dies bemerken. Das Chassis erwärmt sich bei sehr langen Sessions ebenfalls etwas, was zwar keine Folgen hat, aber spürbar ist. Schließlich ist dieses Set für den PC konzipiert: Die MOZA-Konsolenkompatibilität erfordert spezielle Lenkräder, und das RS V2 gehört nicht dazu. Das Lenkrad selbst verfügt lediglich über einen LED-Streifen ohne integriertes Display.

Für wen ist dieses Bundle gedacht?

Dieses Paket ist genau das Richtige für alle, die sich ihr erstes echtes, vollständiges und stimmiges Direct-Drive-System wünschen, ohne sich Gedanken über den Zusammenbau machen zu müssen. Man erhält eine schlanke und reaktionsschnelle Basis sowie ein Premium-Lenkrad, die zusammen sowohl GT-Rennen als auch Langstreckenrennen oder sogar einige Drift-Sessions abdecken. Da der RS V2 mit allen aktuellen MOZA-Basen kompatibel bleibt, lässt das Set auch die Möglichkeit offen, später auf eine leistungsstärkere Basis aufzurüsten.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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