MOZA R9 V2 & RS V2 Bundle: Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist
MOZA R9 V2 & RS V2 Bundle: Meine Meinung in Kürze
Dieses Paket vereint die Direct-Drive-Basis R9 V2 (9 Nm) und das RS V2-Lenkrad von MOZA – ein Duo, das den Sprung in den professionellen Bereich ermöglicht, ohne dabei auf das absolute Spitzensegment abzuzielen. Die Basisstation liefert ein präzises und reaktionsschnelles Force-Feedback, das Lenkrad setzt auf geschmiedetes Carbon, Aluminium und echtes Leder. Ein stimmiges Gesamtpaket, das speziell für den PC entwickelt wurde und das wir sowohl im GT- als auch im Langstreckenbereich als beeindruckend empfunden haben.
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Was uns gefallen hat
- Ein spritziger Direct Drive mit 9 Nm, der nahezu sofort anspricht
- Vibrationen und feine Nuancen werden mit viel Finesse wiedergegeben
- RS V2-Lenkrad aus geschmiedetem Carbon, Aluminium und Leder, hochwertige Verarbeitung
- Präzise und gut einstellbare Magnetpaletten mit Doppelkupplung
- Kompaktes, robustes Gehäuse mit aktiver Kühlung
- Praktisches kabelloses Schnellwechselsystem RS V2, kompatibel mit allen MOZA-Basen
Die Rücklagen
- Bei starken Stößen weniger Durchschlagskraft als bei leistungsstärkeren Basismodellen
- Die Basis wird nach etwa einer Stunde ununterbrochenem Spielen lauwarm.
- Ein für den PC konzipiertes Set, ohne native Konsolenkompatibilität
- Das Lenkrad verfügt lediglich über eine LED-Leiste, ohne integriertes Display
Technisches Datenblatt
| Maximales Drehmoment der Basis | 9 Nm |
| Art des Motors | Direktantrieb (Servo) |
| Spitzenleistung | 180 W |
| USB-Bildwiederholrate | 1000 Hz |
| Rahmen der Basis | Aluminiumlegierung in Luftfahrtqualität |
| Abmessungen des Sockels | 240 × 157 × 124 mm |
| Lenkradkranz | 33 cm (13 Zoll) |
| Materialien des Lenkrads | geschmiedeter Carbon, Aluminium, echtes Leder |
| Bestellungen | 10 hintergrundbeleuchtete Tasten, 2 Drehregler, 2 Joysticks |
| Paletten | Ausführung aus geschmiedetem Carbon + doppelte Magnetkupplung |
| Drehzahlanzeige | LED-Streifen mit 10 RGB-LEDs |
| Anschluss des Lenkrads | MOZA-Schnellwechselvorrichtung (kabellos und mit Kabel) |
| Kompatibilität | PC (MOZA Pit House-Software) |
Ein Set, das speziell dafür konzipiert wurde, auf Direct Drive umzusteigen, ohne sich dabei finanziell zu ruinieren
Dieses Paket vereint zwei Teile, die sich gut ergänzen: die Direct-Drive-Basis R9 V2 und das hauseigene Lenkrad, das RS V2. Das ist genau das Set, nach dem man sucht, wenn man von einem Riemen- oder Zahnradlenkrad umsteigt und endlich das Auto spüren möchte, ohne dabei in vierstellige Preisklassen zu geraten. Auf unserem Teststand spricht der erste Eindruck Bände: Die Basis ist ein kleiner, kompakter Würfel aus einer Aluminiumlegierung mit scharfen Kanten, und das Lenkrad besticht auf Anhieb durch seinen 33 cm großen, mit Leder bezogenen Kranz. Hier hat man es mit Ausrüstung zu tun, die Seriosität ausstrahlt.
Der R9 V2: 9 Nm, die für sich sprechen
Neun Newtonmeter – auf dem Papier ist das keine Zahl, die Kenner großer Motoren beeindruckt. In der Praxis sieht das jedoch ganz anders aus. Was uns beeindruckt hat, ist die Feinheit: Die Mikrokorrekturen, die kleinen Lastwechsel und die Bewegungen der Hinterachse lassen sich so präzise spüren, wie es ein Riemenlenkrad systematisch verschleiert. Man muss die Rückmeldung nicht voll aufdrehen, um zu spüren, wie das Auto unter den Händen zum Leben erwacht. Der Kraftanstieg in Kurven verläuft linear und nachvollziehbar; man weiß genau, wann die Bodenhaftung da ist und wann man ins Rutschen gerät.
Ein weiterer Vorteil ist die Reaktionsgeschwindigkeit. Der Direct Drive kommt hier voll zur Geltung, wenn es darum geht, ein Übersteuern auszugleichen: Die Basis reagiert quasi augenblicklich, wodurch Korrekturen natürlich erfolgen, anstatt mit einer gewissen Verzögerung. In dieser Hinsicht findet man hier das Fahrgefühl wieder, das den R9 V2 an Modelle heranführt, die preislich eine Stufe höher angesiedelt sind.
Vibratoren, Rutschen und lange Sessions
Bei den Rüttlern hat uns die Basis am meisten überzeugt. Unebenheiten, raue Streifen und Belagswechsel werden mit einer in dieser Produktreihe seltenen Klarheit wiedergegeben: Man unterscheidet wirklich zwischen einem ausgeprägten Rüttler und einer einfachen Asphaltverbindung, während ein Zahnrad-Lenkrad alles zu einem Brei aus Erschütterungen zermalmt. Sowohl beim Driften als auch bei sauberen Fahrten hilft dieses Gespür für den Untergrund dabei, das Tempo richtig zu dosieren. Bei langen Fahrten erwärmt sich das Basisgerät nach etwa einer Stunde ununterbrochenem Spiel leicht, was dank der Temperaturüberwachung und der integrierten aktiven Kühlung jedoch kein Problem darstellt.
Das RS V2 – ein Lenkrad, das in der Liga der Großen mitspielt
Das RS V2 ist kein bloßes Zubehörteil, das nur dazu dient, die Verpackung aufzufüllen. Seine Front aus geschmiedetem Carbon, seine Rückseite aus Aluminium und sein handgenähtes Leder verleihen ihm eine Verarbeitung, die den deutlich teureren, separat erhältlichen Lenkrädern in nichts nachsteht. Die zehn hintergrundbeleuchteten Tasten klicken mit deutlichem Rückmeldungsgefühl, die beiden Drehregler und die beiden Joysticks liegen perfekt unter den Daumen. Die Schaltwippen aus geschmiedetem Carbon sind straff und reaktionsschnell, und vor allem lässt sich der Satz magnetischer Doppelkupplungs-Schaltwippen zwischen Einzel- und Doppelkupplungsmodus umschalten: ein echtes Plus für präzise Starts. Die Leiste mit zehn RGB-LEDs zur Drehzahlanzeige ist auch aus dem Augenwinkel gut ablesbar. Auch bei langen Spielsitzungen bleibt die Handhabung komfortabel und die Präzision unverändert, egal ob man Runde um Runde fährt oder quer über die Strecke rast.
Was uns ein wenig gebremst hat
Die R9 V2 vollbringt bei heftigen Stößen keine Wunder: Im Vergleich zu leistungsstärkeren Basismodellen fehlt ihr ein wenig an roher Kraft, wenn man hart auf eine hohe Rüttelstelle oder eine Mauer trifft. Für die große Mehrheit der Fahrer reicht die Drehmomentrreserve zwar völlig aus, aber Liebhaber besonders kraftvoller Fahrgefühle werden dies bemerken. Das Chassis erwärmt sich bei sehr langen Sessions ebenfalls etwas, was zwar keine Folgen hat, aber spürbar ist. Schließlich ist dieses Set für den PC konzipiert: Die MOZA-Konsolenkompatibilität erfordert spezielle Lenkräder, und das RS V2 gehört nicht dazu. Das Lenkrad selbst verfügt lediglich über einen LED-Streifen ohne integriertes Display.
Für wen ist dieses Bundle gedacht?
Dieses Paket ist genau das Richtige für alle, die sich ihr erstes echtes, vollständiges und stimmiges Direct-Drive-System wünschen, ohne sich Gedanken über den Zusammenbau machen zu müssen. Man erhält eine schlanke und reaktionsschnelle Basis sowie ein Premium-Lenkrad, die zusammen sowohl GT-Rennen als auch Langstreckenrennen oder sogar einige Drift-Sessions abdecken. Da der RS V2 mit allen aktuellen MOZA-Basen kompatibel bleibt, lässt das Set auch die Möglichkeit offen, später auf eine leistungsstärkere Basis aufzurüsten.

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