Fanatec ClubSport Steering Wheel Formula V2.5 : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist

Fanatec ClubSport Steering Wheel Formula V2.5 : Meine Meinung in Kürze

Dieses Lenkrad hat mir das Gefühl gegeben, die Infos des Autos wirklich zu verdeutlichen und das Fahren instinktiver zu machen, vor allem bei Einsitzern und Protos. Es macht Sinn für bereits engagierte Simracer, die oft fahren und ein leistungsorientiertes Fanatec-Setup strukturieren wollen. Die Investition bleibt kohärent, wenn man den Gewinn an Gefühl und Ergonomie betrachtet.

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Fanatec ClubSport Steering Wheel Formula V2.5: Das "F1"-Lenkrad, das ein Setup strukturiert

Das Fanatec ClubSport Steering Wheel Formula V2.5 ist für viele Simracer so etwas wie die "F1-Referenz". Ein kompaktes Lenkrad mit vielen Knöpfen, das für das Fahren von Einsitzern und Protos konzipiert wurde und eindeutig auf das mittlere/hohe Preissegment des Fanatec-Marktes abzielt. Es verspricht keine technologische Revolution, aber einen echten Qualitätssprung in Bezug auf das Gefühl, die Ergonomie und die Verarbeitung im Vergleich zu den Lenkrädern der Einstiegsklasse.

Dieses Lenkrad ist attraktiv, weil es gleich mehrere Punkte auf einmal erfüllt: F1-Look, seriöse Materialien, große Einstellungsmöglichkeiten und weitgehende Kompatibilität mit den Fanatec-Basismodellen. Es ist der "Sweet Spot" für alle, die einen Schritt weiter gehen wollen, ohne auf noch exklusivere und viel teurere Lenkräder zurückgreifen zu müssen.

Mein Blickwinkel hier ist einfach: Bietet das Formula V2.5 wirklich ein Plus an Präzision, Griffgefühl und Bedienungskomfort im Vergleich zu den einfacheren Lenkrädern des Ökosystems? Bleibt es über die Formel 1 und Prototypen hinaus vielseitig? Und vor allem: Rechtfertigt er seinen Preis als echte Investition in ein leistungsorientiertes Setup?

Design und Herstellung: ein echtes, ernsthaftes Simracing-Lenkrad

In der Hand vermittelt der Formula V2.5 sofort ein Gefühl von Dichte. Die Frontplatte aus Metall, die harte Schale und die mit Alcantara oder Leder (je nach Version) überzogenen Griffe vermitteln ein Gefühl von klarer Solidität. Man merkt, dass es sich nicht um ein Spielzeug handelt: Das Ganze ist kompakt, ohne Knarren und ohne sichtbare Flex. Wenn man es wagt, es leicht zu verdrehen, bewegt sich nichts. Diese Steifigkeit ändert alles mit einer Direct Drive Base.

Die gewählten Materialien sind in diesem Bereich insgesamt überdurchschnittlich gut. Die Metallfront ist sehr vertrauenserweckend, die Tasten haben ein klares Klickgeräusch, weder zu hart noch zu weich, und die Drehregler haben eine deutliche Rasterung. Man kann von einer Einstellung zur nächsten wechseln, ohne hinzusehen, nur durch Berührung, was bei voller Fahrt ein echtes Highlight ist.

Was überrascht, ist der Detailgrad der Bedienelemente: mehrere Knöpfe, Rotary, Analogsticks, verstellbare Schaltwippen... Man versteht sofort, dass dieses Lenkrad dafür gedacht ist, ein modernes und komplexes Auto zu steuern, ohne die Tastatur zu berühren. Man hat das Gefühl, ein echtes Armaturenbrett in den Händen zu halten.

Es gibt zwei Aspekte, bei denen ich etwas zurückhaltender bin. Erstens ist der Alcantara-ähnliche Bezug sehr pflegebedürftig: Ohne Handschuhe kann er sich schneller abnutzen, vor allem bei langen Sessions. Zweitens werden einige finden, dass der relativ kleine Durchmesser und die abgeflachte Form ein sehr typisches Lenkrad ergeben, das für große Hände oder für das "entspannte" Fahren mit einem traditionellen GT weniger komfortabel ist.

Im Vergleich zu einem einfacheren Lenkrad der gleichen Marke ist die Präzision der Herstellung und die Dichte des physikalischen Gefühls eindeutig eine Stufe höher. Im Vergleich zu noch hochwertigeren Lenkrädern ist das Gefühl für die Knöpfe und Schaltwippen etwas "industrieller", aber in Anbetracht des Preises ist die Ausgewogenheit sehr stimmig.

Einstellungen, Personalisierung und Kompatibilität: ein echtes Kontrollzentrum

Der Formula V2.5 entfaltet seine volle Wirkung, sobald er in das Fanatec-Ökosystem eingebunden ist. Zwischen dem Tuning-Menü der Basis und den Encodern direkt am Lenkrad kann man enorm viele Parameter einstellen, ohne die Piste zu verlassen. FFB-Stärke, Filterung, Drehwinkel, Empfindlichkeit, Ein-/Ausschalten von Effekten - all diese Optionen werden schnell zu Reflexen.

Die in den Fanatec-Datenbanken integrierten Presets helfen beim Start. Man kann mit einer Standardeinstellung beginnen und diese dann je nach Titel verfeinern. Die Lernkurve ist nicht kompliziert, aber um die vielen Knöpfe und Rotationen richtig zu nutzen, braucht man ein wenig Zeit. Am Anfang sucht und tastet man, dann prägen sich die Finger die Position der Schlüsselfunktionen ein. Wenn es dann klickt, wird die Ergonomie zu einem echten Pluspunkt.

Die Personalisierung ist vor allem bei der Verwaltung der Funktionen im Spiel interessant: Bremsmix, Differential, ABS, Traktionskontrolle, ERS-Entfaltung, Motor-Maps... Alles lässt sich über Knöpfe, Rotary und kleine Joysticks einstellen. Man kann das Lenkrad wirklich an den eigenen Fahrstil und den Fahrzeugtyp anpassen, ohne sich durch umständliche Menüs kämpfen zu müssen.

Was die Kompatibilität betrifft, so richtet sich das Lenkrad sowohl an PC- als auch an Konsolenspieler, solange die Fanatec-Basis die Plattform verwaltet. Auf dem PC ist natürlich die maximale Flexibilität gegeben. Auf Konsolen bleibt das Lenkrad voll funktionsfähig, auch wenn einige Titel bestimmte erweiterte Zuweisungen anders handhaben.

Innerhalb des Ökosystems passt es perfekt zu den ClubSport- oder CSL-Pedalen, Shiftern und Handbremsen der Marke. Es ist eindeutig ein Produkt, das in die Logik eines evolutionären Setups passt: Man kann mit einer erschwinglicheren Basis beginnen und dann zu einem stärkeren Direct Drive aufrüsten, ohne das Lenkrad zu wechseln. In diesem Sinne fungiert das Formula V2.5 als dauerhafter Ankerpunkt in einem Fanatec-Setup.

Sensationen im Spiel: Wo der Formula V2.5 sein wahres Gesicht zeigt

Auf der Rennstrecke ist das erste, was auffällt, wie präzise die Botschaft ist, die das Lenkrad vermittelt. Mit einer guten Direct Drive-Basis wird jede Mikrovariation des Grips, jede Lastverschiebung in eine sehr klare Reaktion in den Händen umgesetzt. Wir sprechen hier nicht unbedingt von roher Kraft, sondern von Klarheit. Man versteht sehr schnell, was die Vorderachse macht.

In schnellen Kurven gibt das Lenkrad ein besonders sauberes Feedback. Man spürt, wo die Reifen belastet werden, wann man beginnt, die Vorderachse zu überlasten, und wann man genau den richtigen Zeitpunkt erwischt, um leicht nachzulassen und die Geschwindigkeit zu halten. Das kompakte "F1"-Format hilft dabei sehr: Die Hände bleiben nah beieinander, die Korrekturen sind natürlich und schnell, ohne große Gesten.

Das Formula V2.5 ist ein echter Schritt nach vorne im Vergleich zu einem einfachen Lenkrad. Der Beginn des Rutschens ist besser zu erkennen, vor allem beim Bremsen oder beim aggressiven Einfahren in die Kurve. Man spürt eher, dass man sich dem Limit nähert, als dass man es im letzten Moment erfährt. Für die Arbeit an der Gleichmäßigkeit ist das sehr wertvoll. Man fährt eher vorausschauend als reaktiv.

Die Vibrationen werden gut wiedergegeben, mit genügend Details, um eine einfache, flache Vibration von einer aggressiven, wurstähnlichen Vibration zu unterscheiden. Die steife Struktur verhindert störende Vibrationen oder Rumpfgeräusche. Man spürt den Aufprall und dann die Stabilisierung. Es ist sauber, deutlich und vor allem bleibt es konsistent, selbst wenn man die Kraft des FFB ausreizt.

Bei langen Fahrten überrascht der Komfort positiv. Der Griff des Lenkrads hält auch über längere Zeit gut, vorausgesetzt, man hat Handschuhe an, wenn man auf Alcantara fährt. Die Form der Griffe ermöglicht es, die Handhaltung leicht zu verändern, ohne an Kontrolle zu verlieren. Die gut platzierten Schaltwippen lassen die Finger kaum ermüden. Man kann lange drehen, ohne eine besondere Verkrampfung zu spüren, was bei weitem nicht bei allen Kompaktlenkrädern der Fall ist.

Bei schnellen Korrekturen, insbesondere bei nervösen Einsitzern oder Prototypen, zeigt sich dieses Lenkrad von seiner besten Seite. Die geringe Trägheit aufgrund des kompakten Formats ermöglicht sehr schnelle Bewegungen, und die präzise Ergonomie sorgt dafür, dass man sich nicht aus Versehen auf den Knöpfen verliert. Man kann ein Übersteuern ausgleichen, einen Wechsel der Motor-Map auslösen oder die Bremsbalance anpassen, während die Hände fest am Lenkrad verankert bleiben. Die Kontrolle über das Auto wird instinktiver.

Im Vergleich zu einem einfacheren, weniger steifen und weniger dichten Lenkrad liegt der Unterschied weniger in der gefühlten Kraft als vielmehr in der Lesbarkeit. Wo ein Lenkrad der Einstiegs-/Mittelklasse manchmal das Gefühl eines "Breis" von Effekten bei hoher Intensität vermittelt, behält das Formula V2.5 eine klare Hierarchie der Informationen bei. Man kann besser unterscheiden, was vom Grip, dem Streckenrelief und dem Lenksystem kommt.

Im Vergleich zu noch hochwertigeren Lenkrädern verliert man ein wenig an ultimativer Feinheit und mechanischer Anpassung, aber das Verhältnis von Präzision zu Preis bleibt weitgehend zugunsten dieses Modells. Bei den meisten Simracern ist der wahrgenommene Qualitätssprung bereits enorm. Man hat das Gefühl, ein Arbeitsgerät zu haben, nicht nur ein Peripheriegerät.

Für wen? Was wir mögen, was wir weniger mögen

Das Formula V2.5 zielt eindeutig auf den motivierten Simracer ab der Mittelstufe ab. Derjenige, der regelmäßig fährt, der anfängt, fortgeschrittene Einstellungen anzufassen, und der ein Lenkrad will, das typisch für moderne Rennen ist. Es ist besonders geeignet für Fans der Formel 1, von Open-Wheel-Rennen im Allgemeinen, von LMP-Prototypen und virtuellen Hypercars. Auf dem PC ist es ein echtes Schweizer Taschenmesser für moderne Rennen. Auf Konsolen bleibt es eine ausgezeichnete Wahl, wenn man vor allem wettkampforientierte Titel spielt.

Was mir am meisten gefällt, ist die Kombination aus Verarbeitung, Gefühl und Ergonomie. Das Lenkrad vermittelt schon beim Anfassen einen echten Eindruck von Seriosität. Das vermittelte Gefühl ist sauber und stimmig mit einer Direct Drive-Basis. Und die Menge der verfügbaren Bedienelemente ermöglicht es, wirklich vom Lenkrad aus zu steuern, was die Art und Weise, wie man ein langes Rennen oder Stints bewältigt, verändert.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es sich um ein langlebiges Produkt in einem Setup handelt. Man kann die Basis, die Pedale oder den Rest der Ausrüstung aufrüsten, ohne das Gefühl zu haben, dass das Lenkrad zum schwächsten Glied wird. Das ist bei leichteren oder flexibleren Lenkrädern nicht immer der Fall.

Auf der Seite der Grenzen ist die erste offensichtlich: Die sehr typische Einsitzerform macht ihn weniger vielseitig für diejenigen, die vor allem in "klassischen" GTs, Rallyes oder auf offenen Straßen fahren. Man kann zwar alles damit machen, aber es ist nicht das natürlichste Format für diese Disziplinen. Zweiter Punkt: Alcantara oder ähnliche Bezüge erfordern Handschuhe oder ein Mindestmaß an Pflege, da sonst die ästhetische Lebensdauer leidet. Und schließlich gehört der Preis eindeutig in die Kategorie der überlegten Investition. Es handelt sich hier nicht mehr um einen Testkauf, sondern um eine strukturierende Entscheidung für ein Setup.

In Bezug auf den wahrgenommenen Wert bleibt die Gleichung für einen Simracer, der sein Hobby ernst nimmt, interessant. Man zahlt für einen echten Gefühlsanstieg, eine weit überdurchschnittliche Verarbeitung und eine Ergonomie, die das Fahren unterstützt, anstatt es zu erschweren. Für einen absoluten Anfänger mag das überdimensioniert sein. Für einen bereits süchtigen Spieler macht das Verhältnis von Kosten und Erfahrungsgewinn Sinn.

Urteil: Eine solide Säule für ein leistungsorientiertes Setup

Das Fanatec ClubSport Steering Wheel Formula V2.5 ist nicht nur ein weiteres Gadget in einem bereits sehr umfangreichen Ökosystem. Es ist ein strukturierendes Element eines modernen, simracing-orientierten Setups. Es bietet Steifigkeit, Präzision und Ergonomie, die die Beziehung zwischen dem virtuellen Fahrer und dem Auto verändern, insbesondere bei einer Direct Drive-Basis.

Auf dem Markt ist es im oberen Mittelfeld oder sogar im Premiumsegment angesiedelt, wenn es um F1-Lenkräder geht. Es zielt nicht auf den Ultra-Custom-Bereich ab, sondern bietet ein Erlebnis, das den Erwartungen anspruchsvoller Simracer sehr nahe kommt, ohne das Budget völlig zu sprengen.

Ich würde es auf jeden Fall all jenen empfehlen, die hauptsächlich moderne Einsitzer, Prototypen oder GTs fahren, sowohl auf dem PC als auch auf der Konsole, und die bereits eine Fanatec-Basis haben oder ernsthaft in Erwägung ziehen, sich eine zuzulegen. Für einen eher gelegentlichen Spieler, der runde Lenkräder und eine Nutzung für mehrere Disziplinen bevorzugt, ist es nicht unbedingt der beste erste Kauf.

Wenn du ein kompaktes, präzises, steifes Lenkrad suchst, das darauf ausgelegt ist, eine Fanatec-Basis in modernen Rennen voll auszunutzen, kann dieses Produkt eindeutig den Unterschied in deinem Setup ausmachen.

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