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Simucube Tahko GT-21 Wireless Wheel : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist

Simucube Tahko GT-21 Wireless Wheel: Meine Meinung in Kürze

Das Tahko GT-21 ist das allererste hauseigene Lenkrad von Simucube, das darauf ausgelegt ist, sich nahtlos in die Direct-Drive-Basisstationen der Marke einzufügen. Mit einer flachen, mit Alcantara bezogenen 330-mm-Felge, einer Aluminiumkonstruktion und integrierter drahtloser Verbindung handelt es sich hier um ein High-End-Produkt – ganz ohne Kabel und ohne Kompromisse. Auf der Rennstrecke überzeugt sein großer Durchmesser in den Disziplinen GT, NASCAR und Rallye. Ein lohnendes Investment für alle, die bereits mit einem Simucube 2 fahren.

8.4/10★★★★☆Ausgezeichnet

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8.4/10Ausgezeichnet
Herstellung und Materialien9.0
Sensationen im Spiel8.5
Drahtlose Integration8.5
Ergonomie und Bedienelemente7.5
Vielseitigkeit8.0
Preis-Leistungs-Verhältnis7.5

Was uns gefallen hat

  • Hochwertige Verarbeitung, Aluminium und Alcantara – absolut verwindungssteif
  • Native drahtlose Verbindung von Simucube – keine Kabel, um die man sich kümmern muss
  • Großer Durchmesser, der sich hervorragend für GT, NASCAR und Rallye eignet
  • Große, flexible und geräuscharme Magnetpaletten
  • Angegebene Batterielebensdauer von bis zu fünf Jahren
  • Nahtlose Integration in das Simucube 2-Ökosystem

Die Rücklagen

  • Nur für Simucube 2 Direct Drive-Basiseinheiten (ohne Konsole)
  • Das Einstellungsmenü am Lenkrad ist ohne die App unpraktisch
  • Etwas weiter auseinanderliegende Knöpfe für kleine Hände
  • Alcantara erfordert Handschuhe, damit es lange hält
  • Im Einsitzer wirkt es etwas weniger natürlich
  • Anlageprodukt mit hoher Mindestanlage
Technisches Datenblatt
Durchmesser 330 mm
Gewicht 2,1 kg
Felge CNC-gefräster Stahl mit Alcantara-Oberfläche
Paletten 2 verstellbare Magnetpaletten aus Aluminium
Buttons 10 Industrietaster
Bestellungen 7-Funktionen-Schalter und taktiler Drehgeber
Kabellos Simucube Wireless Wheel-System
Ernährung CR2477N-Batterie im Lieferumfang enthalten (laut Herstellerangaben bis zu 5 Jahre)
Quick Release Simucube Quick Release (Simucube 2)
Kompatibilität Grundlagen zu Simucube 2 Direct Drive auf dem PC

Das erste Lenkrad von Simucube

Bislang bedeutete der Besitz einer Simucube-Basis eine etwas absurde Entscheidung: Man musste sich sein Lenkrad bei einem Mitbewerber besorgen. Das Tahko GT-21 macht dieser Ungereimtheit ein Ende. Es ist das allererste hauseigene Lenkrad der finnischen Marke, das so konzipiert wurde, dass es sich kompromisslos an ihre Direct-Drive-Basen anpasst. Wir haben es mit der Neugier eines Fans und den hohen Ansprüchen eines Spielers, der unzählige Stunden an seinem Rig verbringt, unter die Lupe genommen – und das Urteil steht schnell fest: Es ist ein ernstzunehmendes Produkt.

Eine Alcantara-Krone, die echte Hochwertigkeit ausstrahlt

Aluminiumrahmen, flache 330-mm-Stahlfelge mit CNC-Bearbeitung, mit Alcantara (Wildlederimitat) bezogen, 2,1 kg auf der Waage – schon beim ersten Anfassen vermittelt der GT-21 Vertrauen. Kein Nachgeben, kein Spiel – die Verarbeitung ist makellos und eindeutig darauf ausgelegt, Hunderte von Stunden zu überstehen. Das Alcantara bietet einen soliden Griff und ein deutlich hochwertigeres Gefühl als Leder oder Gummi, wie man es sonst so kennt. Einziger Nachteil: Dieses Material erfordert Handschuhe, wenn man es langfristig schonen möchte.

Die kabellose Lösung, die das Kabel vergessen lässt

Das eigentliche Argument ist die Integration. Der GT-21 kommuniziert über das hauseigene Funksystem von Simucube mit der Basisstation – keine Spiralkabel, keine Stecker zum Anschließen: Man steckt das Lenkrad einfach auf den Simucube 2 Quick Release und schon kann es losgehen. Die erste Kopplung erfolgt durch Drücken einer Schaltwippe, danach erfolgen die Verbindungen automatisch. Eine orangefarbene LED bestätigt die aktive Übertragung. Die CR2477N-Batterie soll im Dauerbetrieb fünf Jahre halten – eine Angabe, die wir zwar nur weitergeben können, die aber viele Jahre sorgenfreien Betriebs verspricht.

Auf der Rennstrecke – dort, wo der GT-21 sein wahres Potenzial entfaltet

Der großzügige Durchmesser macht den Unterschied. Durch die Hebelwirkung wirkt die Rückmeldung sanfter und flüssiger als bei einer kleinen Formel-Felge, wobei die gleiche Grundkraft etwas weniger Kraftaufwand in den Armen erfordert. Im GT ist das ein Genuss: Die Kurven lassen sich geschmeidig durchfahren, das Überfahren von Randsteinen gelingt sanft und die Gegenlenkmanöver werden schneller und präziser. In der NASCAR ist es die perfekte Kombination: In diesen langen Linkskurven, in denen man das Lenkrad sekundenlang eingeschlagen hält, lässt die Ermüdung der Unterarme nach, und die Dosierung des Gaspedals bleibt von beeindruckender Finesse. Bei Rallyes ist es genauso: Kurvenfolgen, Drifts und Korrekturen gelingen mit entwaffnender Leichtigkeit. Nur im Einsitzer schien uns das System etwas weniger an seinem Platz zu sein; der Rückgang der Rückmeldung war nach einem speziellen Formel-Lenkrad überraschend.

Bedienelemente und Ergonomie – ein kleiner Wermutstropfen

Zehn Industrietasten, zwei verstellbare Magnetpaddles aus Aluminium, ein 7-Funktionen-Schalter und ein Drehgeber mit Tastenfunktion – die Ausstattung ist komplett. Die größeren, mit gummierten Streifen versehenen Paddel bieten eine sanfte Auslösung und dämpfen das Klickgeräusch – ein echtes Plus. Allerdings sind die Tasten durch die Anordnung etwas weiter auseinander, was die Bewegung für kleine Hände etwas verlängert. Und das über das Lenkrad gesteuerte Konfigurationsmenü, das auf dem Papier clever erscheint, erweist sich in der Praxis als wenig praktisch: Es ist nicht ganz einfach, sich die Zuordnung der Parameter zu merken, ohne die dazugehörige App zu öffnen.

Für wen, auf welcher Grundlage

Der Tahko GT-21 richtet sich an fortgeschrittene bis erfahrene Simracer, die bereits über eine Direct-Drive-Basisstation Simucube 2 verfügen (oder kurz davor stehen), mit der er über seinen speziellen Quick-Release-Anschluss drahtlos kommuniziert. Es handelt sich um ein Investitionsprodukt, ein idealer Begleiter für alle, die wissen, dass sie viele Runden drehen werden. Auch ambitionierte Einsteiger, die sich von Anfang an ein High-End-Setup zulegen, kommen hier auf ihre Kosten – vorausgesetzt, sie sind bereit, den hohen Einstiegspreis zu akzeptieren.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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