Simucube Tahko GT-21 Wireless Wheel : Test & Meinungen | Was es 2026 wirklich wert ist
Simucube Tahko GT-21 Wireless Wheel: Meine Meinung in Kürze
Das Tahko GT-21 ist das allererste hauseigene Lenkrad von Simucube, das darauf ausgelegt ist, sich nahtlos in die Direct-Drive-Basisstationen der Marke einzufügen. Mit einer flachen, mit Alcantara bezogenen 330-mm-Felge, einer Aluminiumkonstruktion und integrierter drahtloser Verbindung handelt es sich hier um ein High-End-Produkt – ganz ohne Kabel und ohne Kompromisse. Auf der Rennstrecke überzeugt sein großer Durchmesser in den Disziplinen GT, NASCAR und Rallye. Ein lohnendes Investment für alle, die bereits mit einem Simucube 2 fahren.
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Was uns gefallen hat
- Hochwertige Verarbeitung, Aluminium und Alcantara – absolut verwindungssteif
- Native drahtlose Verbindung von Simucube – keine Kabel, um die man sich kümmern muss
- Großer Durchmesser, der sich hervorragend für GT, NASCAR und Rallye eignet
- Große, flexible und geräuscharme Magnetpaletten
- Angegebene Batterielebensdauer von bis zu fünf Jahren
- Nahtlose Integration in das Simucube 2-Ökosystem
Die Rücklagen
- Nur für Simucube 2 Direct Drive-Basiseinheiten (ohne Konsole)
- Das Einstellungsmenü am Lenkrad ist ohne die App unpraktisch
- Etwas weiter auseinanderliegende Knöpfe für kleine Hände
- Alcantara erfordert Handschuhe, damit es lange hält
- Im Einsitzer wirkt es etwas weniger natürlich
- Anlageprodukt mit hoher Mindestanlage
Technisches Datenblatt
| Durchmesser | 330 mm |
| Gewicht | 2,1 kg |
| Felge | CNC-gefräster Stahl mit Alcantara-Oberfläche |
| Paletten | 2 verstellbare Magnetpaletten aus Aluminium |
| Buttons | 10 Industrietaster |
| Bestellungen | 7-Funktionen-Schalter und taktiler Drehgeber |
| Kabellos | Simucube Wireless Wheel-System |
| Ernährung | CR2477N-Batterie im Lieferumfang enthalten (laut Herstellerangaben bis zu 5 Jahre) |
| Quick Release | Simucube Quick Release (Simucube 2) |
| Kompatibilität | Grundlagen zu Simucube 2 Direct Drive auf dem PC |
Das erste Lenkrad von Simucube
Bislang bedeutete der Besitz einer Simucube-Basis eine etwas absurde Entscheidung: Man musste sich sein Lenkrad bei einem Mitbewerber besorgen. Das Tahko GT-21 macht dieser Ungereimtheit ein Ende. Es ist das allererste hauseigene Lenkrad der finnischen Marke, das so konzipiert wurde, dass es sich kompromisslos an ihre Direct-Drive-Basen anpasst. Wir haben es mit der Neugier eines Fans und den hohen Ansprüchen eines Spielers, der unzählige Stunden an seinem Rig verbringt, unter die Lupe genommen – und das Urteil steht schnell fest: Es ist ein ernstzunehmendes Produkt.
Eine Alcantara-Krone, die echte Hochwertigkeit ausstrahlt
Aluminiumrahmen, flache 330-mm-Stahlfelge mit CNC-Bearbeitung, mit Alcantara (Wildlederimitat) bezogen, 2,1 kg auf der Waage – schon beim ersten Anfassen vermittelt der GT-21 Vertrauen. Kein Nachgeben, kein Spiel – die Verarbeitung ist makellos und eindeutig darauf ausgelegt, Hunderte von Stunden zu überstehen. Das Alcantara bietet einen soliden Griff und ein deutlich hochwertigeres Gefühl als Leder oder Gummi, wie man es sonst so kennt. Einziger Nachteil: Dieses Material erfordert Handschuhe, wenn man es langfristig schonen möchte.
Die kabellose Lösung, die das Kabel vergessen lässt
Das eigentliche Argument ist die Integration. Der GT-21 kommuniziert über das hauseigene Funksystem von Simucube mit der Basisstation – keine Spiralkabel, keine Stecker zum Anschließen: Man steckt das Lenkrad einfach auf den Simucube 2 Quick Release und schon kann es losgehen. Die erste Kopplung erfolgt durch Drücken einer Schaltwippe, danach erfolgen die Verbindungen automatisch. Eine orangefarbene LED bestätigt die aktive Übertragung. Die CR2477N-Batterie soll im Dauerbetrieb fünf Jahre halten – eine Angabe, die wir zwar nur weitergeben können, die aber viele Jahre sorgenfreien Betriebs verspricht.
Auf der Rennstrecke – dort, wo der GT-21 sein wahres Potenzial entfaltet
Der großzügige Durchmesser macht den Unterschied. Durch die Hebelwirkung wirkt die Rückmeldung sanfter und flüssiger als bei einer kleinen Formel-Felge, wobei die gleiche Grundkraft etwas weniger Kraftaufwand in den Armen erfordert. Im GT ist das ein Genuss: Die Kurven lassen sich geschmeidig durchfahren, das Überfahren von Randsteinen gelingt sanft und die Gegenlenkmanöver werden schneller und präziser. In der NASCAR ist es die perfekte Kombination: In diesen langen Linkskurven, in denen man das Lenkrad sekundenlang eingeschlagen hält, lässt die Ermüdung der Unterarme nach, und die Dosierung des Gaspedals bleibt von beeindruckender Finesse. Bei Rallyes ist es genauso: Kurvenfolgen, Drifts und Korrekturen gelingen mit entwaffnender Leichtigkeit. Nur im Einsitzer schien uns das System etwas weniger an seinem Platz zu sein; der Rückgang der Rückmeldung war nach einem speziellen Formel-Lenkrad überraschend.
Bedienelemente und Ergonomie – ein kleiner Wermutstropfen
Zehn Industrietasten, zwei verstellbare Magnetpaddles aus Aluminium, ein 7-Funktionen-Schalter und ein Drehgeber mit Tastenfunktion – die Ausstattung ist komplett. Die größeren, mit gummierten Streifen versehenen Paddel bieten eine sanfte Auslösung und dämpfen das Klickgeräusch – ein echtes Plus. Allerdings sind die Tasten durch die Anordnung etwas weiter auseinander, was die Bewegung für kleine Hände etwas verlängert. Und das über das Lenkrad gesteuerte Konfigurationsmenü, das auf dem Papier clever erscheint, erweist sich in der Praxis als wenig praktisch: Es ist nicht ganz einfach, sich die Zuordnung der Parameter zu merken, ohne die dazugehörige App zu öffnen.
Für wen, auf welcher Grundlage
Der Tahko GT-21 richtet sich an fortgeschrittene bis erfahrene Simracer, die bereits über eine Direct-Drive-Basisstation Simucube 2 verfügen (oder kurz davor stehen), mit der er über seinen speziellen Quick-Release-Anschluss drahtlos kommuniziert. Es handelt sich um ein Investitionsprodukt, ein idealer Begleiter für alle, die wissen, dass sie viele Runden drehen werden. Auch ambitionierte Einsteiger, die sich von Anfang an ein High-End-Setup zulegen, kommen hier auf ihre Kosten – vorausgesetzt, sie sind bereit, den hohen Einstiegspreis zu akzeptieren.

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