Asetek Invicta Wheelbase (27Nm) : Test & Erfahrungsberichte | Was es wirklich wert ist 2026

Asetek Invicta Wheelbase (27Nm) : Meine Meinung in Kürze

Diese Basis vermittelt ein sehr gut lesbares und solides Fahrgefühl mit feinem Feedback, das die Art und Weise, wie sich das Auto und die Strecke anfühlen, wirklich verändert. Sie macht Sinn für PC-Simracer, die bereits gut ausgestattet sind (steifes Cockpit), regelmäßig fahren und ein dauerhaftes Werkzeug wollen, um Fortschritte zu machen. Die Investition bleibt stimmig, wenn das Simracing eine echte Priorität ist.

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Asetek Invicta Wheelbase 27 Nm : test & review complete

Im Segment der High-End-Direktantriebsbasen positioniert sich die Asetek Invicta 27 Nm eindeutig als Premium-Produkt, das für anspruchsvolle Simracer gedacht ist, die Drehmoment, Präzision und ein kohärentes Ökosystem wünschen. Es handelt sich hier nicht um eine "Entdecker"-Basis, sondern um ein ambitioniertes Steuerungswerkzeug, das in der Lage ist, eine fortgeschrittene Anlage dauerhaft zu ersetzen.

Auf dem Papier verspricht sie ein ultradetailliertes Force Feedback, eine fast industrielle Bauweise und eine weitgehende Integration in das Asetek-Ökosystem (Lenkräder, Pedale, Software). Was anzieht, ist die Mischung aus roher Kraft (27 Nm, das ist massiv) und dem Versprechen von Feinheit in den Mikrodetails. Die Idee: ein Werkzeug anzubieten, das mit einem Piloten mithalten kann, der Fortschritte macht, ohne zur Grenze seines Niveaus zu werden.

Ich für meinen Teil bin vor allem mit drei Kriterien an diese Basis herangegangen: die Qualität des Feedbacks, die Konstanz bei langen Sessions und die Leichtigkeit, mit der die verfügbare Leistung wirklich genutzt werden kann. Eine Basis, die einem die Arme ausreißt, nützt nichts, wenn man den Grip, die Lastverschiebung und den Haftungsverlust nicht besser lesen kann. Hier muss der Invicta beweisen, dass er mehr als nur ein Drehmomentmonster ist.

Hochwertiges Design, Herstellung und Druck

Optisch vermittelt die Invicta Wheelbase sofort den Eindruck eines seriösen Produkts. Der Rahmen aus maschinell bearbeitetem Metall erweckt Vertrauen, und die Verarbeitung ist hochwertig: saubere Oberflächen, saubere Kanten, nichts wackelt, wenn man die Basis anfasst. Man spürt einen dichten, schweren Block, der so konzipiert ist, dass er mit einem kräftigen Cockpit verschraubt bleibt.

Die wahrgenommene Steifigkeit ist ausgezeichnet. Einmal auf einer geeigneten Unterlage montiert, gibt es auch bei hohen Kräften keine störenden Biegungen. Dies ist ein Schlüsselpunkt bei dieser Art von Paar: Wenn sich die Struktur verformt, verliert man die Feinheit, die die Basis bieten kann. Hier bleibt jede Drehung und jeder Ruck in der Basis enthalten, ohne störende Vibrationen des Rahmens selbst.

In der Hand, über das Lenkrad, spürt man diese Solidität: Der Motor scheint perfekt in seinem Gehäuse enthalten zu sein, ohne Spiel und ohne verdächtige mechanische Geräusche. Schnelle Richtungswechsel sind klar und deutlich, mit dem Gefühl eines "einzigen Blocks" zwischen der Basis und dem Lenkrad. Man hat das Gefühl, dass es sich um ein Produkt handelt, das auf jahrelange hohe Belastungen zugeschnitten ist.

Was sofort überrascht, ist die relative Kompaktheit im Vergleich zur angekündigten Leistung. Für eine Basis mit diesem Drehmomentniveau bleibt das Volumen angemessen, ohne überflüssige Verkleidungen. Man merkt, dass an der mechanischen Optimierung gearbeitet wurde.

Was die gemischten Punkte angeht, so ist das Produkt eindeutig für ein starres und dediziertes Cockpit gedacht. Auf einem Schreibtisch oder einer leichten Unterlage ist es weder komfortabel noch logisch. Im Vergleich zu anderen Modellen aus dem mittleren Preissegment ist das Design weniger "plug & play", mehr industriell und weniger auf das Wohnzimmer ausgerichtet. Im Vergleich zu anderen Premium-Direct-Drives ist die Verarbeitung auf demselben Niveau, wenn nicht sogar etwas höher, was die wahrgenommene Steifigkeit betrifft, aber ohne einen größeren ästhetischen Bruch. Es ist sehr sauber, sehr professionell, aber optisch nicht spektakulär.

Einstellungen, Anpassung und Kompatibilität

Auf der Software-Seite stützt sich der Invicta auf das Asetek-Ökosystem: Eine spezielle Software ermöglicht die Verwaltung der Profile, der Leistung, der FFB-Reaktion und der kleinen Einstellungen, die den Unterschied beim Fahren ausmachen. Die Benutzeroberfläche ist recht übersichtlich, mit relevanten Presets als Arbeitsgrundlage. Man wird nicht unter Dutzenden von obskuren Schiebereglern ertränkt, was sehr zu begrüßen ist.

Die wirklich nützlichen Einstellungen sind da: maximale Kraft, Filterung, Reibung, Dämpfung, Trägheit und einige erweiterte Parameter, um die Reaktion an den Fahrzeugtyp oder das Spiel anzupassen. Die Logik ist klar: Man geht von einem vordefinierten Profil aus und verfeinert dann nach seinem Gefühl. Es gibt eine Lernkurve, vor allem wenn man noch nie eine fortgeschrittene Direct Drive-Basis angefasst hat, aber man fühlt sich nicht verloren. Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, kommt man zu einem sehr konsistenten Ergebnis.

Die Kompatibilität ist natürlich PC-orientiert, wobei die wichtigsten Simracing-Titel unterstützt werden. Für Konsolen ist die Basis nicht als universelles Mainstream-Produkt gedacht. Sie ist eindeutig als PC-First-Basis für eine dedizierte Simracing-Umgebung zu betrachten. Dies ist ein Punkt, den du im Hinterkopf behalten solltest, wenn du hauptsächlich auf Konsolen spielst.

Das Asetek-Ökosystem kommt hier voll zum Tragen: Lenkräder der Marke, Pedalboards und Zubehör lassen sich ziemlich nahtlos miteinander verbinden, was das Setup vereinfacht, wenn du in der gleichen Familie bleibst. Die QRs (Schnellbefestigungssysteme für Lenkräder) sind so konzipiert, dass sie stabil und wiederholbar sind, ohne spürbares Spiel. Die Integration in ein starres Cockpit ist mit Standardbefestigungspunkten problemlos möglich.

In Bezug auf die Skalierbarkeit befinden wir uns eindeutig nicht auf einem Einstiegspunkt. Es ist bereits eine Zielbasis, eine langfristige Investition. Sie verträgt problemlos schwerere Lenkräder, hochwertige Pedalboards und ein zukünftiges Upgrade des restlichen Setups. Du kannst alles drum herum aufrüsten, ohne dass die Basis zum schwächsten Glied wird.

Sensations in the Game: Wo alles auf dem Spiel steht

Das erste, was auf der Rennstrecke auffällt, ist die Präzision der Kraftrückkopplung. Jede Veränderung der Reifenbelastung, jede kleine Massenverlagerung wird im Lenkrad mit einer sehr ausgeprägten Deutlichkeit wiedergegeben. Man versteht sehr schnell, was das Auto macht, vor allem in den kritischen Phasen: Kurveneingang, Mitte unter Belastung, Ausgang auf das Motordrehmoment.

Das Lesen des Grips ist eine der großen Stärken des Invicta. Wenn der Grip beginnt, sich zu verschlechtern, spürt man es kommen, bevor das Auto wirklich losfährt. Das Lenkrad wird leichter, nervöser, mit kleinen Schwingungen, die das Limit ankündigen. Diese Feinheit ermöglicht es, näher an der Sollbruchstelle zu fahren, während man das Gefühl hat, die Kontrolle zu haben. Bei anspruchsvollen Simulationen ist das ein echter Vorteil für die Gleichmäßigkeit.

In schnellen Kurven bringt das hohe Drehmoment auch eine große Stabilität mit sich. Man kann den Lenkeinschlag gegen eine hohe Last beibehalten, ohne das Gefühl zu haben, dass man darunter leidet. Selbst bei hohen Kräften bleibt die Basis flüssig, ohne störende Ruckler. Man spürt, wie der Reifen belastet wird, sich verdreht und dann eventuell abreißt. Die Schwankungen sind nicht nur stark, sondern auch lesbar.

Auf den Rüttlern ist der Invicta sehr ausdrucksstark. Man spürt sowohl die Textur als auch die Struktur des Vibrators: die kleinen Rillen, die großen Absätze, die Kompressionen beim Aufsetzen. Wenn man die Einstellungen auf die Spitze treibt, kann es ziemlich körperlich werden, aber wenn man die Filter gut dosiert, behält man die Details bei, ohne in grundlose Brutalität zu verfallen. Man hat das Gefühl, wirklich "auf" etwas zu fahren und nicht nur eine allgemeine Vibration zu erhalten.

Schnelle Korrekturen sind ein weiterer Bereich, in dem das Drehmoment den Unterschied macht. Bei einem plötzlichen Übersteuern oder einem Verlust des Hecks reagiert die Basis sofort. Das Lenkrad kommt schnell zurück, aber auf kontrollierbare Weise. Man kann die Bewegung mitgehen, ohne dass sie in alle Richtungen ausschlägt. Die wahrgenommene Latenz ist sehr niedrig, was viel Vertrauen schafft, um das Auto im Grenzbereich wieder aufzurichten.

Bei langen Fahrten ist das Schlüsselelement die Konstanz. Es gibt keine spürbare Erwärmung, die das Gefühl verändern würde, und auch kein Nachlassen des Drehmoments im Laufe der Zeit. Das Feedback bleibt gleich, was sehr angenehm ist, wenn man versucht, an seinen Orientierungspunkten zu arbeiten oder sich auf ein langes Rennen vorzubereiten. Man passt einfach die Gesamtkraft an, um Ermüdungserscheinungen zu vermeiden, denn bei 27 Nm ist es eindeutig körperlich anstrengend, wenn man alles voll laufen lässt. Glücklicherweise ist die Kettenstrebe auch bei niedrigeren Drehmomenten noch sehr gut nutzbar und behält ihre Präzision bei.

Im Vergleich zu einer weniger leistungsstarken Basis gewinnt man auf zwei Achsen: die verfügbare Drehmomentspanne und die Haltbarkeit bei großen Belastungen. Bei schweren GTs oder stark beladenen Prototypen ist der Unterschied deutlich: Das Lenkrad sättigt nicht, selbst bei den größten Belastungen. Man behält die Dynamik und die Nuancen bei, wo eine bescheidenere Basis etwas flach werden kann, wenn sie an ihre Grenzen stößt. Im Vergleich zu einer noch stärkeren Basis fühlt man sich jedoch nicht eingeengt. 27 Nm, in einer ernsthaften Simracing-Nutzung, gibt bereits mehr als genug, um zu arbeiten. Die Leistungsgrenze liegt eher beim Fahrer als bei der Basis.

Die allgemeine Immersion ist sehr hoch. Man hat das Gefühl, mechanisch mit dem virtuellen Auto verbunden zu sein. Die Reaktionen, selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten, bleiben kohärent und nuanciert. Es ist nicht nur ein großer Motor, der in alle Richtungen schießt, sondern ein Werkzeug, um die Strecke zu lesen. Hier verändert die Basis das Erlebnis wirklich.

Für wen ist es geeignet? Stärken und Schwächen

Der Invicta 27 Nm richtet sich eindeutig an ein bereits engagiertes Simracer-Profil: PC-Benutzer, steifes Cockpit und der Wunsch, die Einstellungen etwas weiter zu treiben als im "Plug & Play"-Modus. Ein sehr motivierter Anfänger kann hier durchaus auf seine Kosten kommen, aber seien wir ehrlich: Es ist eine Basis, die in den Händen eines mittleren bis fortgeschrittenen Spielers, der regelmäßig fährt und ein ernsthaftes Werkzeug für seinen Fortschritt haben möchte, ihren Sinn macht.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist zunächst einmal die Qualität des Feedbacks. Man spürt, dass das verfügbare Drehmoment nicht nur dazu da ist, um zu beeindrucken, sondern um das Verhalten des Autos wirklich verständlich zu machen. Zweitens ist das Gefühl der mechanischen Steifigkeit und der allgemeinen Solidität beruhigend: Man hat keine Angst, hart zu fahren oder hoch zu regulieren, die Basis hält das aus. Schließlich bietet die Integration in das Asetek-Ökosystem einen hohen Nutzungskomfort, wenn man mehrere Elemente der Marke anhäuft: Kohärenz von Hardware und Software, sauberere Verkabelung und durchdachte Profile.

Was die Grenzen angeht, so ist der erste offensichtliche Punkt die Positionierung: Wir sprechen hier von einer hohen Investition, die deutlich über einer Mittelklasse-Basis liegt. Diese Höhe des finanziellen Engagements muss für deinen Verwendungszweck sinnvoll sein. Zweiter Aspekt: Die sehr PC-lastige Ausrichtung und das starre Cockpit mindern die Attraktivität für einen Konsolenspieler oder jemanden, der eine flexible Installation auf dem Schreibtisch sucht. Dritter Aspekt: Die rohe Leistung kann kontraproduktiv werden, wenn man sich nicht die Zeit nimmt, die Basis auf ihr physisches und technisches Niveau einzustellen. Wenn sie nicht richtig genutzt wird, ermüdet sie eher, als dass sie hilft.

Was den wahrgenommenen Wert betrifft, so ist das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht so aggressiv wie bei einigen günstigeren Modellen. Hier zahlt man für die Leistung, die Verarbeitung und die Premium-Positionierung. Für einen Simracer, der ein langlebiges und hochwertiges Setup sucht, ist das durchaus vertretbar. Für einen Gelegenheitsspieler ist es aber eindeutig überdimensioniert.

Urteil: Was ist der Asetek Invicta 27 Nm wirklich wert?

Die Invicta Wheelbase 27 Nm verwandelt ein Simracing-Setup in eine ernsthafte Fahrplattform. Sie bietet eine Drehmomentreserve, die für alle Fahrzeugtypen bei weitem ausreicht, eine sehr ausgereifte Präzision der Kraftrückkopplung und eine Konstanz, die es ermöglicht, lange ohne böse Überraschungen zu fahren. In einem Hardcore-Cockpit wird sie zum Herzstück eines leistungsorientierten Pakets.

Auf dem Markt positioniert sie sich im Premiumsegment gegenüber anderen leistungsstarken Direct Drives. Weder ein Einstiegsprodukt noch ein einfaches "Mittelklasse-Plus", sondern eine Basis, die als Arbeits- und Genussmittel für anspruchsvolle Enthusiasten konzipiert ist.

Ich empfehle sie denjenigen, die hauptsächlich auf dem PC fahren, ein solides Cockpit haben und eine langfristige Investition wollen, die mit einem Levelaufstieg mithalten kann, ohne an die Grenze zu stoßen. Umgekehrt, wenn du hauptsächlich ab und zu an der Konsole oder am Desktop spielst oder nicht gerne etwas Zeit in die Einstellungen investierst, ist eine einfachere, weniger leistungsstarke Basis wahrscheinlich besser geeignet.

Wenn du eine sehr leistungsstarke, ultrafeste und feinfühlig orientierte Direct Drive Base suchst, kann dieses Produkt eindeutig den Unterschied in deinem Setup ausmachen.

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