Sind Sie sich bei Ihrer Wahl noch nicht sicher? Lesen Sie Unser Leitfaden zu den besten PC-Lenkrädern um die besten Modelle zu vergleichen und die richtige Wahl zu treffen.

Fanatec CSL Elite Steering Wheel McLaren GT3 V2 : Test & Meinungen | Was es wirklich wert ist im Jahr 2026

Fanatec CSL Elite Steering Wheel McLaren GT3 V2 : Meine Meinung in Kürze

Als originalgetreue Nachbildung des Lenkrads des McLaren 650S GT3 besticht dieses abnehmbare Fanatec-Lenkrad durch eine ausgefeilte Ergonomie und eine sehr umfangreiche Ausstattung zu einem erschwinglichen Preis. Magnetische Schaltwippen, eine analoge Multifunktions-Doppelschaltwippe und ein kleines OLED-Display machen es zu einem der vielseitigsten Lenkräder seiner Klasse. Es wird an einer Fanatec-Force-Feedback-Basis befestigt und richtet sich an GT3-, GT4- und LMP-Fahrer, die einen Schritt weitergehen möchten. Hier erfahren Sie, was es wirklich taugt, nachdem wir es montiert und auf der Rennstrecke getestet haben.

8.4/10★★★★☆Sehr gut

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8.4/10Sehr gut
Herstellung und Materialien7.8
Paletten und Bestellungen8.7
Eindrücke vom Rennen8.3
Kompatibilität mit dem Ökosystem8.2
Preis-Leistungs-Verhältnis9.0

Was uns gefallen hat

  • Originalgetreue und ergonomische Nachbildung des Lenkrads des McLaren 650S GT3
  • Magnetische Wechselpaletten mit einem klaren und befriedigenden Klick
  • Doppelte analoge Multifunktions-Steuerklappe (Kupplung, Handbremse, Freilauf)
  • OLED-Display, das den eingelegten Gang und die Einstellungen anzeigt
  • Leichtigkeit, die die Feinheiten der Rückkopplung zur Geltung bringt
  • Sehr umfangreiches Bedienpult (Drehgeber, FunkySwitch, hintergrundbeleuchtete Tasten)
  • Eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse im Fanatec-Ökosystem

Die Rücklagen

  • Kunststoffverkleidungen und -felgen, kein Leder und kein Alcantara
  • Für den „High Torque“-Modus auf Podium-Chassis ist zusätzlich ein ClubSport-Schnellverschluss erforderlich
  • Nur für das Fanatec-Ökosystem (eigene Basisstation erforderlich)
  • Etwas komplizierte Softwareeinrichtung bei der Ersteinrichtung
Technisches Datenblatt
Durchmesser 300 mm (Nachbau des McLaren 650S GT3)
Materialien Kunststoffschalen mit Carbon-Optik, Gummigriffe, Schalthebel aus eloxiertem Aluminium
Geschwindigkeitsstufen Typ: Magnetwippe
Analoge Paletten 2 Multifunktionsknöpfe (Schlupfpunkt, Handbremse, Bremse/Gas, frei belegbare Achse)
Bildschirm Weißes OLED-Display, 128 x 64
Bestellungen Drehgeber, FunkySwitch, hintergrundbeleuchtete Tasten, große P- und N-Tasten
Quick Release Fanatec-System (QR2 Lite, je nach Version)
Kompatible Basen CSL Elite, CSL DD, Gran Turismo DD Pro, ClubSport (V2, V2.5, DD), Podium DD1, Podium DD2
Plattformen PC, dazu je nach Basis Xbox oder PlayStation
Lizenz offizielle McLaren-Seite
Garantie 3 Jahre

Ein echtes Lenkrad eines McLaren 650S GT3, montiert auf Ihrem Chassis

Das Erste, was auffällt, wenn man dieses Lenkrad in die Hand nimmt, ist, dass man kein gewöhnliches Zubehörteil in den Händen hält, sondern eine originalgetreue Nachbildung des Lenkrads des McLaren 650S GT3 – unter offizieller Lizenz. Der Durchmesser von 300 mm, die massiv geformte Felge und die großen P- und N-Tasten, die dem Originalmodell nachempfunden sind, schaffen sofort die richtige Atmosphäre. Man befindet sich im GT3-Bereich, und das Produkt strahlt Rennwagen-Flair aus, noch bevor man überhaupt eine Runde gefahren ist.

Die zweite Überraschung ist die Leichtigkeit. Für ein so gut ausgestattetes Lenkrad in voller Größe ist es überraschend leicht, und dieses Detail ist wichtiger, als es auf den ersten Blick scheint. Durch diese geringe Trägheit wird die Rückmeldung unverfälscht weitergegeben, sodass man die von der Basis gesendeten Mikroinformationen besser spürt. Bei unseren Testfahrten verleiht diese Spritzigkeit dem Fahrverhalten einen spritzigen und kommunikativen Charakter.

Kunststoff, aber sinnvoll genutzter Kunststoff

Lassen Sie uns zunächst die Materialien klären, denn genau darin unterscheidet sich dieses Lenkrad von den Modellen der obersten Spitzenklasse. Die vorderen und hinteren Schalen bestehen aus Kunststoff mit einer Carbon-Optik und nicht aus massivem Aluminium oder echtem Carbon. Dennoch ist die Verarbeitung sauber, das Ganze knarzt nicht und das Lenkrad vermittelt in der Hand einen soliden und etwas massiven Eindruck.

Was das Griffgefühl angeht, sind es die Gummigriffe, die den Unterschied ausmachen. Sie bieten der Handfläche guten Halt, fühlen sich auch auf Dauer angenehm an und können sich allein in dieser Hinsicht mit deutlich teureren Lenkrädern messen. Man hat also zwar weder Leder noch Alcantara, aber einen Griff, der auch nach vielen Fahrten noch überzeugt, ohne dass die Hände abrutschen, wenn es spannend wird.

Magnet-Paddles und ein analoges Doppel-Paddle – ein echter Sprung nach vorn

Genau hier zeigt die V2-Version, warum es sie gibt. Die Schaltwippen verfügen über einen magnetischen Kippmechanismus, der aus eloxiertem Aluminium gefertigt ist. Die Betätigung ist präzise und deutlich, begleitet von diesem kleinen, befriedigenden Klicken, das bei schwammigen Schaltwippen schmerzlich vermisst wird. Beim Einfahren in eine Kurve lassen sich dank der zentralen Kippvorrichtung die Herunterschaltungen mit einer Hand nacheinander ausführen, und die Bewegung wird schnell zum Reflex.

Auf der Rückseite befinden sich zudem zwei analoge Schaltwippen, was ein echter Pluspunkt in Sachen Vielseitigkeit ist. Man kann sie nach Belieben als Kupplungsschlupfpunkt für Standstarts, als Handbremse, als Bremse oder Gaspedal oder als frei zubelegende Achse konfigurieren. Konkret lässt sich damit ein sauberer Start mit dem Bite-Point bewältigen und anschließend dasselbe Schaltwippenpaar je nach Disziplin auf eine andere Funktion umschalten. Nur wenige Lenkräder dieser Kategorie bieten diese Flexibilität.

Drehregler, FunkySwitch und OLED-Display – ein komplettes Cockpit

Die Steuerung ist umfangreich. Es stehen Drehregler, ein FunkySwitch mit integrierter Drehfunktion, Schalter und eine Reihe hintergrundbeleuchteter Tasten zur Verfügung, was das Leben in der VR erleichtert, wenn man seine Hände nicht mehr sieht. Das Layout ist übersichtlich und logisch, wobei die großen P- und N-Tasten gut unter den Daumen platziert sind.

In der Mitte bietet das kleine weiße OLED-Display einen echten funktionalen Mehrwert. Es zeigt beim Schalten den eingelegten Gang an, was dabei hilft, im Eifer des Gefechts den Überblick nicht zu verlieren, und dient zudem als visuelle Rückmeldung für die Einstellungen, insbesondere für den aktiven Modus der analogen Schaltwippen und die Tuning-Informationen. Die Auflösung ist zwar nicht spektakulär, aber die nützlichen Informationen sind vorhanden und befinden sich genau an der richtigen Stelle.

Schnellverschlüsse und kompatible Halterungen – was Sie vor dem Kauf beachten sollten

Das Lenkrad lässt sich über das schnelle und werkzeuglose Fanatec-Schnellwechselsystem montieren und mit einem Handgriff wieder abnehmen. Es ist mit einer Vielzahl von Basismodellen des Ökosystems kompatibel, vom CSL Elite und CSL DD über den Gran Turismo DD Pro und ClubSport bis hin zum Podium DD1 und DD2. Diese umfassende Kompatibilität ist eines der großen Verkaufsargumente der Marke.

Ein Punkt verdient jedoch Beachtung. Bei den leistungsstärksten Podium-Basismodellen erfordert die Freischaltung des High-Torque-Modus zusätzlich zum mitgelieferten System den Einsatz eines ClubSport-Quick-Release-Systems, was eine zusätzliche Anschaffung bedeutet. Bei einem knappen Budget sollten Sie diesen Faktor berücksichtigen, wenn Sie eine DD1 oder DD2 anstreben, die mit voller Leistung betrieben wird.

Was sich am Steuer in der GT3 ändert

Auf der Rennstrecke zahlt sich die Kombination aus geringem Gewicht und Gummigriff aus. Beim Einlenken in eine Kurve vermittelt die Felge präzise den Moment, in dem die Vorderachse den Grip findet, und dank der geringen Trägheit lässt sich die Fahrlinie sofort korrigieren. Man lenkt ein, das Auto reagiert, und man behält stets diesen direkten Draht zur Vorderachse bei – das macht auf einer langen Etappe den Unterschied aus.

Auch die Magnetpaddles verändern den Fahrrhythmus. Das knackige Klicken ermöglicht sehr schnelle Gangwechsel ohne zu zögern, und die Anzeige, die den eingelegten Gang bestätigt, verhindert Schaltfehler in der Hitze des Gefechts. Bei langen GT3-Langstreckenrennen sorgen die komfortable Handhabung und die übersichtliche Bedienoberfläche dafür, dass die Ermüdung gering bleibt, und man beendet seine Runs ohne Verspannungen in den Händen.

Für wen und auf welcher Ebene des Ökosystems

Dieses Lenkrad richtet sich in erster Linie an Fahrer, die bereits Fanatec-Produkte nutzen, regelmäßig in den Klassen GT3, GT4 oder LMP fahren und sich ein Lenkrad mit mehr Funktionen und höherer Ausgereiftheit wünschen, ohne dabei in den Ultra-Premium-Bereich abzudriften. In dieser Preisklasse ist es schwer, ein Lenkrad mit so vielen Funktionen zu finden, was es zu einem der Modelle mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis der Marke macht.

Was die Plattformen angeht, gilt die Fanatec-Logik. Das Lenkrad funktioniert am PC unabhängig von der kompatiblen Basisstation, und die Kompatibilität mit Konsolen hängt von der Basisstation ab, auf der Sie es montieren. Zum Spielen auf der Xbox Series und der Xbox One benötigen Sie eine lizenzierte Xbox-Basisstation, zum Fahren auf der PS4 und PS5 eine lizenzierte PlayStation-Basisstation. Dies sollten Sie unbedingt vor dem Absenden Ihrer Bestellung überprüfen, da das Lenkrad allein nicht über die kompatible Konsole entscheidet.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sim-Racing-Lenkrad sollte man als Anfänger wählen?
Wählen Sie ein Lenkrad- und Pedalset, das zu Ihrer Plattform passt, auch wenn Sie später auf ein höherwertiges Modell umsteigen. Für den Anfang reicht ein Lenkrad mit Riemen- oder Zahnradantrieb aus; der erschwingliche Direktantrieb (Typ CSL DD) bietet ein deutlich besseres Fahrgefühl, sofern das Budget dies zulässt. Unsere auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten Tests helfen Ihnen dabei, die richtigen Vergleiche anzustellen.
Direktantrieb oder Riemenantrieb: Was ist der Unterschied?
Bei einem Direct-Drive-Antrieb ist das Lenkrad direkt mit dem Motor verbunden: Das Force-Feedback ist stärker, feiner und detailreicher als bei einem Riemen- oder Zahnradantrieb. Das sorgt für ein intensiveres Spielerlebnis, ist jedoch teurer und erfordert eine stabilere Halterung. Für den Einstieg ist ein Riemenantrieb nach wie vor eine sinnvolle Wahl.
Funktioniert diese Hardware auf der PS5 und der Xbox?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, nicht von der Marke: Bei Fanatec beispielsweise ist die PlayStation-Kompatibilität in der Halterung integriert, während die Xbox-Kompatibilität vom Lenkrad selbst abhängt. Überprüfen Sie vor dem Kauf immer die auf der jeweiligen Produktseite angegebene Konsolenkompatibilität, da ein für den PC vorgesehenes Lenkrad nicht unbedingt auf einer Konsole funktioniert.
Braucht man ein Cockpit, um gut anzufangen?
Nicht unbedingt, aber eine stabile Halterung ist unverzichtbar: Selbst das beste Lenkrad ist völlig nutzlos, wenn es auf dem Tisch wackelt. Für den Anfang reicht eine klappbare Halterung aus; ein festes Cockpit wird erst dann wirklich nützlich, wenn man auf einen leistungsstarken Direct-Drive-Antrieb umsteigt.
Wie viel Geld sollte man für eine gute Ausstattung einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 300 bis 500 € für ein erstes ordentliches Set aus Lenkrad und Pedalen, zu dem noch eine Halterung hinzukommt. Ein erschwinglicher Direktantrieb kostet etwas mehr, hält aber jahrelang. Es hängt alles von Ihrer Plattform und Ihren Zielen ab.

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